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Nachhaltige Erneuerung

Aktuelles


Die Außenanlagen der Grundschule am Bürgerpark in Marzahn wurden feierlich übergeben

Nach über sechs Jahren Sanierung und Erweiterung gehört die Grundschule zu den modernsten Berlins

September 2021

Das Logo der Grundschule am Bürgerpark ist ein grüner Baum – dass das reale Vorbild dieses Baumes auf dem Schulhof, eine Pappel, im Zuge der Erneuerung der Außenanlagen gefällt werden musste, war für die Kinder der einzige Wermutstropfen in der Freude über die beiden neuen Schulhöfe, die großen Sportanlagen, den Schulgarten, den Hort- und Freizeitgarten und den Wasserspielplatz. Zur Feier der Fertigstellung der Außenanlagen am 23. September erhielt die Schule nun einen neuen Mottobaum von Bezirksbürgermeisterin Dagmar Pohle, diesmal ist es ein Apfelbaum.

Schulleiterin Ute Ebel, die sich an diesem Tag nach über 40 Jahren in den Ruhestand verabschiedete, reservierte sich vorsorglich eine der Früchte des nächsten Jahres. Zuvor hatte sie von Bildungsstadtrat Gordon Lemm und Catrin Braun, der Leiterin der Außenstelle Marzahn-Hellersdorf der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie, für ihre hervorragende Arbeit den Sonderpreis des Marzahn-Hellersdorfer Schulpreises 2021 erhalten.

Gordon Lemm hatte als Moderator der Feier ein Heimspiel, denn es ging um seine alte Schule. Gekommen waren neben Pädagoginnen und Pädagogen, Eltern und einigen Schüler:innen Petra Pau, die Vizepräsidentin des Bundestages, Gregor Kempert von der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie in Vertretung von Staatssekretärin Beate Stoffers, Bezirksstadträtin Juliane Witt, Birgit Hunkenschroer, verantwortlich für das Programm Nachhaltige Erneuerung in der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen, Dr. Manuela Schmidt, die Vizepräsidentin des Abgeordnetenhauses, sowie der Vorsitzende des Landes-Elternausschusses, Norman Heise.

Nicht nur die Außenanlagen wurden komplett neu gestaltet; die ganze Schule mit Ergänzungsbau, Schul-Kiez-Zentrum und Sporthalle wurde einmal durchsaniert und erweitert und gehört nun zu den modernsten in ganz Berlin. Das hat rund sechs Jahre gedauert – eine ganze Grundschulkarriere lang – für ihre Geduld bedankte sich Gordon Lemm bei der ganzen Schulgemeinschaft. Gregor Kempert pflichtete ihm bei: Sanierung und Neubau bei laufendem Betrieb gehöre zu den größten Herausforderungen auf diesem Gebiet. In Marzahn-Hellersdorf sollen in den nächsten Jahren rund 10.000 zusätzliche Schulplätze entstehen.

Dies ist immer ein Gemeinschaftswerk und so waren auch hier verschiedene Verwaltungen mit Mitteln aus verschiedenen Quellen beteiligt: Zwischen 2014 und 2021 entstanden zuerst ein Ergänzungsbau (MEB), danach wurden das Hauptgebäude vollständig saniert und ein Schul-Kiez-Zentrum als Verbindung errichtet. Es folgte die Sanierung der Sporthalle. Die Neugestaltung der Außenanlagen zwischen 2018 und 2021 bildete das letzte Kapitel der Geschichte.

Für die Konzeption, den Bau und die technische Ausstattung flossen Mittel aus den Programmen Stadtumbau (MEB und Außenanlagen), BIQ - Bildung im Quartier - (Schul-Kiez-Zentrum), FEIN - Freiwilliges Engagement in Nachbarschaften (Aktivierung von quartiersbezogenen Nutzungen im Schul-Kiez-Zentrum), dem Schul- und Sportstätten-Sanierungsprogramm (SSSP) des Landes (Sporthalle) sowie Investitionsmittel des Bezirks (Hauptgebäude, Schul-Kiez-Zentrum). Die Gesamtkosten betragen über 20 Millionen Euro.

Das Motto der Schule lautet: Gemeinsam wachsen, jeder nach seinen Möglichkeiten und alle miteinander. Ein Motto, das für die ganze Stadt Geltung hat.

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