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Nachhaltige Erneuerung

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Die neue Kita Samariter der Evangelischen Zuflucht-und-Jeremia-Kirchengemeinde im Falkenhagener Feld ist bald bezugsfertig

Die Kapazität der Kita wurde auf 130 Plätze verdoppelt

September 2021

Am 1. September wurde die Kita der evangelischen Zufluchts- und Jeremia-Gemeinde im Falkenhagener Feld offiziell eingeweiht, obwohl bis zum Einzug der 130 Kinder noch einiges zu tun bleibt. Es sei ein guter Moment, kurz vor dem Endspurt einmal innezuhalten und auf das Erreichte zu schauen – so Architekt Matthias Lohmann vom Büro subsolar architektur & stadtforschung. Er leitet zusammen mit Ralf Fleckenstein vom Büro ff-Architekten den Umbau des Jeremia-Gemeindezentrums und die Erweiterung und Sanierung der Kita.

Das sahen die Gäste im Innenhof der Jeremia-Kirche genauso, unten ihnen der Spandauer Bezirksbürgermeister Helmut Kleebank, die Bezirksstadträte Frank Bewig und Stephan Machulik, Sigrid Klebba, Staatssekretärin für Jugend und Familie der Senatsbildungsverwaltung, Dr. Sandra Obermeyer, Abteilungsleiterin in der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen sowie als Bauherr der Superintendent des evangelischen Kirchenkreises Spandau, Florian Kunz.

Die Jeremia-Gemeinde wurde kürzlich mit der Zufluchts­kirchen­gemeinde vereinigt, auch zwei Kitas gehören dazu, die nun in der Kita mit dem neuen Namen Samariter-Kita ein neues Zuhause mit verdoppelter Platzzahl finden werden.

Die neue Kita als weltoffenes Dorf

Pfarrerin Axinia Schönfeld begrüßte die Gäste und zitierte das Leitungsteam der Kita, die zurzeit noch ein Interims-Gebäude nutzt: Die Kita Samariter werde ein weltoffenes Dorf sein, wo jeder unabhängig von seiner sozialen Herkunft, seiner Kultur oder Religion willkommen ist und wo Mathematik genauso wichtig ist wie Theater spielen und Musizieren.

Superintendent Florian Kunz bedankte sich als Bauherr bei den Partnern vom Land Berlin und dem Bezirk. Die Sanierung und Erweiterung der Kita wird mit 1 Mio. Euro aus dem Stadtumbau-Programm, darunter sind auch Mittel aus dem Europäischen Strukturanpassungsfonds, und 1,17 Mio. Euro aus dem Kita-Ausbauprogramm des Landes Berlin gefördert. Die Kirchenkreis trägt rund 553.400 Euro bei. Dr. Sandra Obermeyer dankte wie auch andere Redner:innen der Gemeinde für ihre aktive Rolle an der Entwicklung des Stadtteils.

Architekt Matthias Lohmann erläuterte noch einmal das Projekt, das nur möglich wurde, weil die Gemeinde bereit war, die Kirche multifunktional umzunutzen, sodass der Gemeindesaal zu einem großen Tobe- und Bewegungsraum für die Kinder umgestaltet werden konnte.

Das Architekten­team erweiterte die Wabenstruktur des Gebäudes in der Tradition des organischen Bauens von Bodo Fleischer aus den 1960er Jahren mit viel Respekt. Besonders wichtig war die Verflechtung von Innen und Außen durch große Fenster mit Durchblick in den Garten. Die anschließende Führung führte dies deutlich vor Augen.

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