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Nachhaltige Erneuerung

Aktuelles


Im Kiez unterwegs: Staatssekretär Frank Nägele, der Regierende Bürgermeister Michael Müller, Senatorin Elke Breitenbach und Bezirksbürgermeister Reinhard Naumann (v.r.)

Vor dem Mosaik mit dem Stadtplan der Paul-Hertz-Siedlung

Doris Leymann erklärt die Nachhaltigkeit der Förderprogramme

Aus Sicht der Bevölkerung seien diese hoch willkommen, meint Peter Krug (r.)

Charlottenburger Norden: „Wir sind froh, dass wir diese Förderprogramme haben.“

Der Regierende Bürgermeister M. Müller und Sozialsenatorin E. Breitenbach zu Gast im Fördergebiet

August 2020

Schon seit Monaten war der Besuch des Senats in Charlottenburg-Wilmersdorf geplant. Turnusmäßig tagen die 11 Senatorinnen und Senatoren zweimal pro Jahr in einem der Berliner Bezirke und besuchen in diesem Rahmen wichtige Orte der städtischen Infrastruktur. Am 25. August war der Berliner Senat unterwegs in der City-West. Am späten Nachmittag traf die Gruppe um Michael Müller, Elke Breitenbach und den Staatssekretär Frank Nägele in der Paul-Hertz-Siedlung im Fördergebiet Charlottenburger Norden ein. Bezirksbürgermeister Reinhard Naumann, hier aufgewachsen, führte seine Gäste zunächst zum Ökumenischen Gedenkzentrum Plötzensee, in dem die Evangelische und die benachbarte Katholische Gedenkkirche zusammenarbeiten. Insbesondere die evangelische Gemeinde am Heckerdamm öffne sich mit ihren Angeboten für Kinder und Jugend dem multikulturellen Kiez, so Naumann.

Vor der Büste des Namensgebers, dem früheren Wirtschaftssenator Paul Hertz, zählte der Bezirksbürgermeister wichtige Fakten und Zahlen zur Siedlung auf. Da in dieser ehemaligen Vorzeigesiedlung des sozialen Wohnungsbaus die Infrastruktur nicht mitgewachsen sei, habe der Bezirk lange um das Förderprogramm Stadtumbau (Nachhaltige Erneuerung) gekämpft. Nun, nach zwei Jahren Projektlaufzeit, sei die erste Maßnahme abgeschlossen und weitere in der Umsetzungsphase. Der Regierende Bürgermeister und seine Senatskollegin stimmten zu, dass die Förderprogramme aus Mitteln der EU, des Bundes und des Landes Berlin „ein Glücksfall für Quartiere mit städtebaulichen oder sozialen Defiziten“ seien.

Das bestätigte auch die bezirkliche Koordinatorin für das Förderprogramm „Nachhaltige Erneuerung“, Doris Leymann. Sie berichtete den Gästen aus dem Roten Rathaus über die sinnvolle Verknüpfung von Förderprogrammen. So werde das Bezirksamt die Mittel zur „Stärkung Berliner Großsiedlungen“ hier in der Paul-Hertz-Siedlung in enger Abstimmung mit der Bevölkerung für ergänzende Maßnahmen zum Stadtumbau einsetzen. Wie stark der Wunsch einer Beteiligung in der Bewohnerschaft ausgeprägt ist, bestätigte das kurze Statement von Peter Krug. Er ist gewähltes Mitglied des Mieterbeirates der Gewobag, arbeitet in der ehrenamtlichen Redaktion der Stadtteilzeitung „Charlie“ mit und engagiert sich insbesondere für den Erhalt und die Pflege des grünen Umfeldes. Die von ihm mit initiierte AG Grün hätte viele Ideen, wo im Kiez das Fördergeld für nachbarschaftliches Engagement besonders willkommen wäre – nämlich bei den geplanten interkulturellen Mietergärten. „Corona hat ja gezeigt, dass die Menschen die grünen Erholungsflächen brauchen.“

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Aus "Stadtumbau" wird "Nachhaltige Erneuerung"

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