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Nachhaltige Erneuerung

Aktuelles


Die Wildwiese rund um den Barfusspfad blüht dank fleißiger Bewässerung durch helfende Nachbarn

Vater und Tochter beim Vorbereiten eines neuen Hochbeetes

Ahmad Alkhalih hat die Hochbeettaschen geschneidert, andere Bewohner legten runde Fundamente für die Hochbeete an

Erfolgreiche Thementage im Hellersdorfer Panoramagarten

Kinder und Eltern aus der Gemeinschaftsunterkunft arbeiten mit am zweiten Paradiesgarten

August 2020

Entlang der Bahngleise am U-Bahnhof Louis-Lewin-Straße zieht sich mit dem Hellersdorfer Graben ein schmaler und reizvoller Landschaftsraum mit Apfelbäumen, Hartriegel und vielen anderen Pflanzen. Durch behutsame Ergänzungen wächst hier nach dem Naschgarten in Marzahn der zweite interkulturelle Paradiesgarten heran, der mit Mitteln aus dem Stadtumbauprogramm gefördert wird.

Der namensgebende Paradiesvogel umrahmt als Silhouette einen Barfußpfad, den Kinder und Bewohner*innen aus der Gemeinschaftsunterkunft Albert-Kuntz-Straße vor Kurzem befüllt haben. Er war einer von vielen Wünschen aus der Nachbarschaft, insbesondere von der Kita am Kirschbaum. Neben dem Weg entlang des Bahngrabens gibt es zwei neue Holzdecks als Treffpunkte.

Das verantwortliche Projektteam von Landschaftsarchitektin Susanne Schnorbusch organisierte hier vom 25. bis 27. August drei Themen-Nachmittage, um sich kennenzulernen, den Garten weiter zu bauen und zu bepflanzen. Die Kinder aus der Gemeinschaftsunterkunft sammelten Pflanzen und Insekten und legten sie unter ein digitales Mikroskop – die außergewöhnlichen Fotos waren am letzten Tag der Aktion zu bestaunen. 

Vom Bezirksamt Marzahn-Hellersdorf kamen am Abschlusstag u. a. die Leiterin der Städtebauförderung im Stadtentwicklungsamt, Sabine Antony, und ihr Mitarbeiter Cédric Gütz, Koordinator für das Programm BENN – Berlin Entwickelt Neue Nachbarschaften. Gemeinsam wurden auf die von Bewohnern vorbereiteten Fundamente die ‚Rundlinge‘ aufgestellt; das sind ganz spezielle Hochbeete, die Architektin Susanne Schnorbusch und ihr Team eigens für diesen Standort kreierten. Teile davon wurden von Nachbar Ahmad Alkhalih auf seiner Industrienähmaschine gefertigt, der dafür die Goldene Gießkanne der Paradiesgärten zum Anstecken überreicht bekam. Die Kinder sammelten Stöcke als Drainageschicht für die Hochbeete oder strampelten auf der neuen WeWattBench, um Strom zu erzeugen. Die Väter befüllten inzwischen die Hochbeete mit Erde, gemeinsam wurden Blumen und Kräuter gepflanzt.

Der Panoramagarten am Weg entlang der U5 heißt alle Nachbar*innen auch zukünftig herzlich willkommen mitzuwirken. Hier entwickelt sich noch mehr Stadtnatur zum Anfassen, bereit für Erholung, Vergnügen, Zusammenkünfte und Naturerfahrung.

Weitere Informationen zu den drei Paradiesgärten

Fördergebiete & Projekte

Aus "Stadtumbau" wird "Nachhaltige Erneuerung"

Projektinformationen

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