berlin.de/corona
 link  Aktuelle Informationen zum Coronavirus finden Sie auf der Sonderseite der Senatskanzlei.
 link Fragen zum Coronavirus? Nutzen Sie auch den Chatbot Bobbi!
download Infoblatt: So reduzieren Sie das Infektionsrisiko / Reduce the risk of infection with the coronavirus! /
    Koronavirüs enfeksiyonu risklerini azaltalım! / Снизить риск заражения коронавирусом! / ! تقليل مخاطر العدوى بفيروس كورونا


    denkmal  

 

Liste, Karte, Datenbank - Denkmaldatenbank

Mietshaus Rosenthaler Straße 37

Obj.-Dok.-Nr.: 09080160
Bezirk: Mitte
Ortsteil: Mitte
Strasse: Rosenthaler Straße
Hausnummer: 37
Denkmalart: Baudenkmal
Sachbegriff: Mietshaus
Datierung: 1750/1775

In der Nähe des Hackeschen Marktes existieren noch eine Reihe baulicher Zeugnisse aus friderizianischer Zeit. Im Kontrast zu den umliegenden Geschäftshäusern und Neubauten gibt sich das 1787 "auf Königliche Kosten neu erbaute Vorderhaus" des Schmiedemeisters Samuel Treppens, Rosenthaler Straße 37, (1) durch seine niedrige Traufhöhe und die Satteldachform als eines der älteren Bürgerhäuser zu erkennen. Aus der ebenmäßigen Reihung der sieben Achsen tritt die mittig gelegene Toreinfahrt mit segmentbogigem Abschluss hervor. In der Durchfahrt erhebt sich über kreisförmigem Grundriss die gewundene hölzerne Treppenanlage, eine gediegene kunsthandwerkliche Arbeit aus der Erbauungszeit mit einem Geländer aus geschnitzten Brettbalustern. Nach der Restaurierung 1997 erscheinen alle Konstruktionsteile wieder in dem steingrauen Farbton der Erstfassung. Zusammen mit der wieder hergestellten blaugrauen Marmorierung der Wände erschließt sich die ursprüngliche Farbstimmung des Treppenhauses. Es ist stadtweit ein einzigartiges Beispiel für eine, nach restauratorischem Befund wiedergewonnene frühklassizistische Wandgestaltung in einem Berliner Bürgerhaus. (2)


(1) Bauzeit, Bauherr und spätere Umbauten nach den Akten der Feuersozietät, Landesarchiv Berlin, ARep. 0180, Acc. 750, Bd. 252, S. 218, Bd. 268, S. 352, Bd. 185, S. 67f.

(2) Vgl. Oehmig/Hübner 1997, S. 12f. und S. 48.

Literatur:
  • Topographie Mitte/Mitte, 2003 / Seite 445