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Mietshaus Samariterstraße 38

Obj.-Dok.-Nr.: 09045122
Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg
Ortsteil: Friedrichshain
Strasse: Samariterstraße
Hausnummer: 38
Denkmalart: Baudenkmal
Sachbegriff: Mietshaus
Datierung: 1898-1899
Entwurf & Ausführung: Kneifel, Carl (Maurer)
Bauherr: Wünsche, Max (Klempnermeister)

Während die Parzellen nördlich der Rigaer Straße gleichmäßig auf freiem Feld angelegt wurden, sind die Zuschnitte in den südlichen Blöcken noch von den tiefen und schmalen historischen Parzellen der Frankfurter Allee geprägt, die an den Blockrändern der Seitenstraßen und in ihren hinteren Bereichen in flache Grundstücke aufgeteilt wurden.

Auch das Mietshaus Samariterstraße 38 und die benachbarten Gebäude liegen aus diesem Grund auf ungleichmäßigen Parzellen. 1898 gab der Klempnermeister Max Wünsche die Nummern 35-38 beim Maurermeister Carl Kneifel im Stil der Neogotik in Auftrag. Ein Jahr später waren sie bezugsfertig. Da diese Anlage vereinfacht und stark verändert ist, bezeugt nur noch das Haus Samariterstraße 38, das weitgehend ungestört erhalten ist, exemplarisch den ursprünglichen Charakter der Mietshausbesiedlung im rückwärtigen Bereich der Frankfurter Allee und insbesondere dieser neugotischen Mietshausgruppe.

Literatur:
  • Topographie Friedrichshain, 1996 / Seite 165