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Mietshaus Goßlerstraße 24 & 25

Obj.-Dok.-Nr.: 09030147
Bezirk: Tempelhof-Schöneberg
Ortsteil: Friedenau
Strasse: Goßlerstraße
Hausnummer: 24 & 25
Denkmalart: Gesamtanlage
Sachbegriff: Mietshaus
Datierung: 1908-1909
Entwurf & Bauherr: Steinbrucker und Raubert (Architektensozietät)

Die beiden symmetrisch angelegten viergeschossigen Häuser Goßlerstraße 24 und 25 (Abb. 68, Liste Nr. 15) wurden 1908-09 von den Architekten Steinbrucker & Raubert gebaut. Die beiden einseitig angebauten Mietwohnhäuser wurden um einen kleinen zentralen Lichthof errichtet - mit Fenstern nach drei Seiten. Die als Zweispänner ausgeführten Häuser haben ein hohes Souterrain mit Garagen und einer Hausmeisterwohnung. In den vier Geschossen und in dem ausgebauten Dachgeschoß befinden sich jeweils zwei große Wohnungen, die von der Straße bis zum Park im Blockinneren reichen.

Die Straßenfassaden sind einem monumentalen Neoklassizismus verpflichtet: Eine große dreigeschossige Rundbogennische zwischen zwei Erkern mit Loggien und Balkons bildet die große Gliederung der Fassade zur Straße. Darüber - im dritten Obergeschoß - befindet sich eine Loggia mit zwei Säulen, die im ausgebauten Mansarddach eine klassizistische übergiebelte Loggia trägt. Der seitliche Hauseingang ist als kleiner Portikus mit dorischen Säulen gestaltet. Beim Haus Goßlerstraße 24 ist die Straßenfassade in allen Details des Bauschmucks gut erhalten (einschließlich eines Swastikazeichens auf einer Balkonbrüstung), beim Haus Nr. 25 sind jedoch alle dekorativen Elemente verloren.

Literatur:
  • Topographie Schöneberg/Friedenau, 2000 / Seite 63