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Preußische-Central-Genossenschafts-Kasse

Obj.-Dok.-Nr.: 09030079
Bezirk: Mitte
Ortsteil: Mitte
Strasse: Am Zeughaus
Hausnummer: 1 & 2
Strasse: Hinter dem Zeughaus
Hausnummer: 2
Strasse: Hinter dem Gießhaus & Mollergasse
Denkmalart: Baudenkmal
Sachbegriff: Bankhaus & Bürogebäude & Wohnbau
Datierung: 1898-1899
Umbau: um 1905
Umbau: 1947
Entwurf: Roesener, H.
Bauherr: Preußische Central-Genossenschafts-Kasse (Bankhaus)

Unmittelbar hinter dem Zeughaus befindet sich das Gebäude der Preußischen Central-Genossenschafts-Kasse, Am Zeughaus 1-2. Den Vorgängerbau hatte im Jahre 1789 General von Moller erworben, nach dem später die Mollergasse benannt wurde. 1898-99 errichtete die Preußische Central-Genossenschafts-Kasse auf dem Grundstück ihr Bankhaus nach Plänen von H. Roesener mit Geschäftsräumen sowie den Wohnungen des Präsidenten und ersten Direktors. 1905-06 wurde nach Ankauf des Grundstückes Am Zeughaus 1 ein großer Erweiterungsbau ausgeführt. In der Traufhöhe mussten die Geschäftshäuser dem benachbarten Zeughaus angepasst werden. Die sparsam mit historisierender Bauornamentik geschmückten Sandsteinfassaden sind durch eine Lisenenordnung sowie übergiebelte Mittelrisalite klar gegliedert und geben so dem Bankhaus die notwendige Würde und Gediegenheit. Gemeinsam mit dem Zeughaus beherrschen die Geschäftshäuser die Uferbebauung Am Kupfergraben und die westliche Platzfront zum Lustgarten. Die denkmalgerechte Fassadeninstandsetzung 1996-97 brachte die bauzeitliche Gestaltung wieder zur Geltung. Nach der sorgfältigen Restaurierung der mosaizierten Kassenhalle beherbergt der Bau heute die Verwaltung des Deutschen Historischen Museums.

Literatur:
  • Blätter für Architektur und Kunsthandwerk 14 (1901) / Seite S. 58f, Taf. 75.
  • Adressbuch, 1905 / Seite s. unter Bemerkung
  • Topographie Mitte/Mitte, 2003 / Seite 249