Druckversion: Villa Eugen Bab



Tag des offenen Denkmals 2005

Villa Eugen Bab

und ihre Umgebung

Ein Beispiel eines durch Krieg und Nachkriegszeit stark veränderten, aber auch heute noch sehr interessanten Baus ist die Villa Eugen Bab des jüdischen Architekten Harry Rosenthal, die 1923–24 von diesem errichtet wurde. Das qualitätvolle expressionistische Einzelwohnhaus war künstlerisch reich ausgestattet mit Repräsentationsräumen, mehreren Schlaf- und Nebenräumen, einem Schwimmbad und einer Privatsynagoge. Im Vestibül befand sich ein keramischer Fries nach Nietzsches „Also sprach Zarathustra“. Im Zweiten Weltkrieg wurde das expressionistische Dach teilweise zerstört, anschließend wurde die Villa in mehrere Wohnungen aufgeteilt, und im Erdgeschoss eröffneten verschiedene Läden. Im Rahmen der Führung rund um das Ensemble Konstanzer Straße, Mansfelder Straße und Ruhrstraße werden historische Archivmaterialien der Außenansichten und Innenräume gezeigt.
 

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10709 Charlottenburg - Wilmersdorf / Wilmersdorf



Veranstalter
Gesellschaft zur Erforschung des Lebens und Wirkens deutschsprachiger jüdischer Architekten e.V.
www.juedische-architekten.de

Kontakt:
Tel. 2 62 17 24 (Fr. Dr. Warhaftig)




Zugang auch für Rollstuhlfahrer möglich


Sonntag





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Württembergische Str. 6, 10707 Berlin, Telefon: 030-90-0
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