Städtebau  
 

Nichtoffener Wettbewerb für Architekten mit Landschaftsarchitekten
"Neubau Zentrum für Sprache und Bewegung, Berlin Neukölln"

Ausschreibung


Anlass und Ziel

Gegenstand des Wettbewerbs ist der Neubau eines öffentlichen Zentrums für Sprache und Bewegung auf dem Grundstück Efeuweg 34 in Berlin- Neukölln als Teil des Campus Efeuweg.

Mit dem Campus Efeuweg soll ein Bildungsstandort geschaffen werden, der die ansässigen Schulstandorte mit den Angeboten sozialer Träger und schon vorhandenen Sportanlagen in einen gemeinsamen Campus einbindet. 2014 wurde ein Masterplan erstellt, der das Zentrum für Sprache und Bewegung als ein Leuchtturmprojekt im Hinblick auf eine Verbesserung des gesamten Wohnumfeldes in der Gropiusstadt vorsieht. Das Zentrum für Sprache und Bewegung soll sich neben der schulischen Nutzung durch die Gemeinschaftsschule Campus Efeuweg auch mit Angeboten der Otto-Suhr-Volkshochschule und Paul-Hindemith-Musikschule an die Anwohnerschaft der umliegenden Wohngebiete richten. Ein öffentliches Campuscafé im Zentrum für Sprache und Bewegung soll dessen Bedeutung für den Stadtteil noch verstärken.

Ziel des Wettbewerbs ist es, einen gestalterisch und funktional überzeugenden Entwurf für den Neubau des Zentrums für Sprache und Bewegung zu erhalten. Das Zentrum soll als städtebauliches Bindeglied zwischen der Gropiusstadt und den umgebenden Siedlungsstrukturen vermitteln und in die städtebauliche Konzeption des Campus Efeuweg eingebunden werden. Die Gestaltung der Freiflächen soll das Nutzungsangebot des Zentrums für Sprache und Bewegung im Außenraum ergänzen und einen Auftakt zur Campuspromenade des Campus Efeuweg ausbilden.

Insgesamt umfasst die Bauaufgabe 1.120 m² Nutzungsfläche. Dies beinhaltet 684 m² Nutzungsfläche für Musik- und Bewegungsflächen und Seminarräume sowie 166 m² für ein öffentliches Campuscafé. Zusätzlich sind ca. 1.400 m² Freiflächen zu planen.

Der Neubau wird durch den Bund im Rahmen des Programms "Nationale Projekte des Städtebaus" gefördert, mit dem national und international wahrnehmbare, größere städtebauliche Projekte mit deutlichen Impulsen für die Stadt, die Region oder die Stadtentwicklungspolitik insgesamt gefördert werden. Sie zeichnen sich durch einen besonderen Qualitätsanspruch hinsichtlich des städtebaulichen Ansatzes, der baukulturellen Aspekte und der Beteiligungsprozesse aus, verfolgen die baupolitischen Ziele des Bundes und weisen Innovationspotenzial auf.

Für die Baumaßnahme stehen 5.330.000 Euro brutto zur Verfügung. Das Bauvorhaben muss auf Grund der Förderungsbedingungen und des Bewilligungszeitraums bis zum 31.12.2021 abgeschlossen sein.

Luftbild
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Lageplan
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