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    Städtebau  
 

Nichtoffener Wettbewerb
"Erweiterungsbauten auf dem Campus Rütli - CR²"

Ergebnis: 2. Preis


2. Preis:
17.000,- Euro
  Léon Wohlhage Wernik
Gesellschaft von Architekten mbH, Berlin


Verfasser: Hilde Léon, Siegfried Wernik
Mitarbeiter: Tilman Fritzsche, Philipp Jacob, Detlef Junkers, Sven Pils, Kirstin Knothe


Beurteilung durch das Preisgericht:

Der Verfasser überdenkt die städtebaulichen Implikationen der Auslobung und kommt zu dem Schluss, dass der Campus durch die Setzung zweier kräftiger Baukörper klarer strukturiert wird, als wenn man zur Pflügerstraße mit mehreren flachen Baukörpern reagiert. Ein städtebauliches Entrée wird somit formuliert, was sehr gelobt wird.

Die Erweiterung der Rütlischule ist als architektonisch eigenständiger Anbau geplant. Trotz dieser Eigenständigkeit respektiert der Neubau durch die Aufnahme der Traufkante den Altbau und ordnet sich ihm unter.

Der Zugang der Schulerweiterung ist klar zur Campusachse orientiert und mündet in der großzügigen Pausenhalle, die wiederum an der Außenpausenfläche liegt. Aus der Halle sind der Altbau, die zentralen Einrichtungen und die Treppen zu den Klassenräumen auf kurzem Wege zu erreichen. Die Halle ist auch für Festveranstaltungen zu nutzen. Als Herzstück verbindet die Bibliothek an der Halle gelegen beide Schulen.

Die Klassenräume in den Obergeschossen sind mit den vorgelagerten,großzügigen Flurbereichen zu eigenständigen Einheiten zusammengefasst. Die Ausbuchtungen in der Fassade laden zum Verweilen ein. Hier können auch an Regentagen die Pausenflächen erweitert werden.

Besonders die geschickte Anbindung der Erweiterung an den Altbau, die kurzen Wege und die Möglichkeit der einfachen Orientierung für die Grundschüler wird bei dieser Arbeit lobend erwähnt.

Die Fassade mit ihren feinen Verschiebungen der Fenster wird durch ihre "Belebung" durch die Kinder zu einem bunten Bild werden. Wie im Schaufenster agierend oder umgekehrt wie im Fernglas sitzend, werden die Kinder die Spielnischen in Besitz nehmen.

Ob allerdings im Erdgeschoss das WDVS trotz Gewebeverstärkung das richtige Fassadenmaterial ist, wird bezweifelt. Hier sollte ein dauerhafteres Material gewählt werden.

Insgesamt handelt es sich um eine wirtschaftlich vernünftige Arbeit, die trotz ihrer architektonischen Klarheit und Übersichtlichkeit mit differenzierten Raumeindrücken und funktionaler Vielfältigkeit überrascht.
Modell
Modell

Perspektive Schulerweiterung
Perspektive Schulerweiterung

Lageplan
Lageplan

Grundriss Schulerweiterung
Grundriss EG Schulerweiterung

Grundriss EG Elternzentrum/ WAT/ Berufsorientierende Angebote
Grundriss EG Elternzentrum/ WAT/ Berufsorientierende Angebote

Ansicht Schulerweiterung von Osten
Ansicht Schulerweiterung von Osten

Ansicht Elternzentrum/ WAT/ Berufsorientierende Angebote
Ansicht Elternzentrum/ WAT/ Berufsorientierende Angebote

Schnitt Elternzentrum/ WAT/ Berufsorientierende Angebote
Schnitt Elternzentrum/ WAT/ Berufsorientierende Angebote