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    Städtebau  
 

Nichtoffener Wettbewerb
"Umwelt-Bildungszentrum Havelmathen"

Ergebnis: 2. Preis


2. Preis:
7.000,- Euro
  Geier Maass Architekten GmbH, Berlin

Verfasser: Dipl.-Ing. Architektin Almut Geier, Dipl.-Ing. Architekt Enno Maass, Dipl. Ing. Landschaftsarchitekt Axel Hermening
Mitarbeiter: Dipl. Ing. Lara Metell, Veit Eckelt (Rendering), Dipl. Ing. Annette Müller (Modellbau)
Landschaftsarchitekt: Levin Monsigny Landschaftsarchitekten GmbH, Berlin
TGA-Planung: Ingenieursgesellschaft W33 mbH, Berlin


Beurteilung durch das Preisgericht:

Der Entwurf überzeugt durch eine klare und kompakte städtebauliche Lösung. Die zusätzlich erforderliche Nutzfläche wird durch die Ergänzung des Bestandes durch zwei zusätzliche Baukörper nachgewiesen. Zur besseren Nutzbarkeit des Dachgeschosses der Scheune werden die Traufen um jeweils 70 cm angehoben. Die neuen Baukörper erhalten eine Fassadenbekleidung aus Holz und setzen sich dadurch klar von der Materialität des Ziegelmauerwerks der bestehenden Gebäude ab. Das Erdgeschoss des Neubaus ist als Natursteinsockel ausgebildet. Die Erdgeschosszone aller Gebäudeteile beherbergt überwiegend öffentliche Nutzungen, in deren Geschossen sich Schulungs- und Wohnräume befinden. Die unterschiedlichen Nutzungsbereiche sind klar organisiert und gut erschlossen.

Der Entwurf reagiert in Maßstab, Gestaltung und Materialität sensibel auf den Ort und den landschaftlichen Kontext. Kritisch zu sehen ist die Ausbildung der vollflächig verglasten Giebelfassaden der ergänzten Baukörper, die im Kontext mit der geplanten Nutzung als eine zu große Geste anmutet.

Der Innenhof ist klar und funktional überzeugend gegliedert. Die Inszenierung der "Leerstelle", an der sich die Heysche Villa befand, mit der Multifunktionsfläche ist überzeugend.

Die Arbeit überzeugt durch eine klare Formierung der außenliegenden Freiflächen.Die gestalterische Ausformulierung des Bauerngartens als "Schollen" erscheint beliebig und überzeugt die Jury nicht. Auch scheint eine intensive gärtnerische Nutzung an dieser Stelle aufgrund des Schattens der Bestandsbäume fraglich. Die Anlage einer Streuobstwiese in der nördlichen Partie wird von der Jury positiv bewertet, erscheint in ihrer Setzung allerdings zu dicht.
Modell
Modell

Lageplan
Lageplan

Grundriss EG
Grundriss EG

Freiflächenplan
Freiflächenplan

Ansicht / Schnitt Norden
Ansicht / Schnitt Norden

Ansicht / Schnitt Osten
Ansicht / Schnitt Osten

Perspektive
Perspektive