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    Städtebau  
 

Eingeladener kooperativer Realisierungswettbewerb
"Boulevard der Stars"

Ergebnis: 2. Preis


2. Preis:
3.500,- Euro
  Purpur.Architektur, Graz
Büro Drieschner, Berlin
Topotek 1, Berlin

Verfasser: Christian Tödtling, Thomas Längauer (Purpur.Architektur) / Matthias Drieschner (Büro Drieschner) / Martin Rein-Cano (Topotek 1)
Mitarbeiter: Iunia Macavei, Robert Schätter (Purpur.Architektur) / Jan Dühring (Büro Drieschner) / Christian Bohne, Sigurd Larsen, Frans Gilberg, Danielle Choi (Topotek 1)


Beurteilung durch das Preisgericht:
Die konsequente räumliche Gliederung des Boulevard der Stars in einen Gedenkort im Bereich der Bürgersteige und in einen szenischen Raum auf dem Mittelstreifen ist schlüssig und konsequent umgesetzt. Der szenische Raum besetzt und bespielt die Mitte konsequent durch die Installation für die Passanten, wenn er auch in der Art der Bespielung und der Wahl der Mittel nicht alle Preisrichter überzeugen kann. Das Nachzeichnen der Bewegung der Passanten durch Spots oder Scheinwerfer könnte die Assoziation von Suchscheinwerfern entstehen lassen. Darin ist in Anbetracht der Berliner Mauer, die in der unmittelbaren Nachbarschaft am Potsdamer Platz verlief, nicht zu denken. Der spätere Entfall der Bühnenelemente auf dem Mittelstreifen wurde kontrovers diskutiert.

Die Lichtdiamanten erscheinen als adäquate Mittel des Gedenkens und der Ehrung der Stars. Die Beschriftung der Elemente in den vorhandenen Bodenplatten und die Beleuchtung der Diamanten erscheinen zu schwach und in der Umsetzung problematisch. Der Entwurf schafft es leider nur nachts, seine volle gestalterische Qualität gerade in Bezug auf die Ehrung und das Gedenken der Stars zu entfalten.
Beleuchtungskonzept
Beleuchtungskonzept

Perspektive
Perspektive

Perspektive
Perspektive

Perspektive
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