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Foto: Olivia Heigh
Wie geht der Bürgerdialog weiter?
Die Planungsphase zur Parkgestaltung Gleisdreieck ist mit der Entscheidung für den Entwurf des Ateliers Loidl abgeschlossen. Vom Mai 2005 bis Juni 2006 gab es über Online-Diskussionen, Umfragen, Workshops und Veranstaltungen zahlreiche Angebote für die Bürger, Ihre Ideen und Meinungen in den Prozess der Parkgestaltung einzubringen. Die im Internet geäußerten Beiträge können Sie weiterhin nachlesen und sich über die Ergebnisse der Bürgerbeteiligung, den Siegerentwurf und die aktuellen Veranstaltungen informieren.

Um in der Phase der Umsetzung die begonnene Bürgerbeteiligung fortzusetzen, wird ein Planungsforum gegründet, an dem sowohl die Bezirke als auch die aktiven Anwohner und Anwohnerinnen und Initiativen teilnehmen können. Darüber hinaus werden die bestehenden Initiativen und die Eigenleistungen von Bürgern bei der Umsetzung und Entwicklung des Parks auf dem Gleisdreieck eine große Rolle spielen.




13. Bürgerfest und Ausstellung der Ergebnisse

Der Baubeginn auf dem Gleisdreieck wird am 26. August 2006 von Senatorin Junge-Reyer eingeläutet. Aus diesem Anlass wird ein Bürgerfest von 13.00-19.00 Uhr auf dem ehemaligen Anhalter Güterbahnhof - Zugang zwischen Hornstraße und Wartenburgstraße - gefeie mehr...






















Berliner Morgenpost: 31.07.2006 12:00
Bürger-Park
Das jahrelange Engagement einer Bürgerinitiative hat sich gelohnt. Es gab Diskussionen, Online-Dialoge, Befragungen oder auch Informationsspaziergänge über das Gelände. Mit dieser äußerst umfangreichen und aufwendigen Bürgerbeteiligung bei den Planungen für Berlins neuen innerstädtischen Park am Gle mehr...



Berliner Morgenpost: 31.07.2006 11:00
So sieht Berlins neuer Volkspark aus
Die Dimensionen sind beeindruckend: Mit jeweils knapp einem Kilometer Länge und einer Breite bis zu 300 Metern avancieren die beiden Lichtungen des künftigen Parks am Gleisdreieck zu den größten Liegewiesen in Berlins Innenstadt. Damit stellt die neue grüne Lunge der Hauptstadt selbst New Yorks welt mehr...



Die Welt: 21.07.2006 10:55
Kreuzberger Büro gestaltet neuen Park am Gleisdreieck
Wie der Vorsitzende des Preisgerichts, Christophe Girot, gestern bei der Präsentation der Wettbewerbssieger bestätigte, überzeugte die Arbeit des jungen Teams aus Kreuzberg durch seine Machbarkeit, Flexibilität und das gelungene Gleichgewicht von großen offenen Freiräumen auf Kreuzberger wie auch au mehr...



12. Preisgericht entscheidet über Wettbewerbsbeiträge

Am 17. Juli 2006 hat das Preisgericht aus Stadt- und Landschaftsplanern, dem Senatsbaudirektor, dem Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg und dem Noch-Eigentümer Vivico über den Siegerentwurf für Gestaltung des künftigen Parks am Gleisdreieck entschieden. D mehr...




meinberlin.de: 20.07.2006 10:00
Am Gleisdreieck entsteht eine „grüne Lunge”
Berlin bekommt eine neue Grünanlage. Der Wettbewerb für die Gestaltung des 32 Hektar großen Parks auf dem ehemaligen Bahngelände am Gleisdreieck ist entschieden. Mit dem ersten Preis wurde das Atelier Loidl aus Berlin ausgezeichnet. „Der Entwurf lässt Vorfreude aufkommen”, sagte Stadtentwicklungssen mehr...



Berliner Kurier: 20.07.2006 10:05
Park wächst auf altem Bahngelände
Vier Spielplätze für die Kleinen, ein Skater-Park, Beach-Volleyball-Plätze und eine Boule-Bahn für die Großen, dazu ganz viele Freiflächen für alle: Auf der alten Bahnbrache am Gleisdreieck wird für 11,6 Millionen Euro ein 32 Hektar großer Park gebaut. Die Pläne dafür stammen vom Atelier Loidl, das mehr...



Tagesspiegel: 20.07.2006 10:10
Berlin wird wieder zur Wiese
Die Zukunft einer der größten und ältesten Brachflächen in der Berliner Innenstadt ist entschieden: Eine Jury aus Stadt- und Landschaftsplanern, dem Senatsbaudirektor, dem Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg und dem Noch-Eigentümer Vivico hat den Siegerentwurf für den künftigen Park am Gleisdreieck mehr...




Gestaltung "Park auf dem Gleisdreieck" entschieden
Der Wettbewerb zur Gestaltung des Park Gleisdreieck ist entschieden. Am 17. Juli 2006 hat das Preisgericht den Entwurf der Landschaftsarchitekten vom Atelier Loidl (Berlin) mit dem ersten Preis ausgezeichnet. Der zweite Preis ging an das Büro hutterreimann + cejka Landschaftsarchitektur (Berlin), der dritte Preis an das Büro Gross.Max (Edinburgh).

Als Argumente für die Entscheidung wurden angeführt, dass im Entwurf von Loidl ausreichend Raum für individuelle Nutzungen und zahlreiche Sport- und Spielflächen eingeplant sind. Die Wegebeziehungen aus den Quartieren sind aufgenommen und für unterschiedliche Geschwindigkeiten angelegt. Insgesamt sollen mehr als 20 Eingänge in den Park hineinführen. Lesen Sie weiter!





Foto: Zebralog
Im Dialog mit den Architekten





Foto: Zebralog
Im Dialog mit den Architekten
Während des Bürgerbeteiligungswochenendes am 29. und 30. April im alten Postgüterbahnhof diskutierten die elf ausgewählten Architektenteams mit interessierten Bürgern über die Parkgestaltung Gleisdreieck. Neben den zahlreichen Einzelgesprächen mit den Landschaftsarchitekten gab es große Diskussionsrunden im Plenum. Dabei ging es vor allem um die Sicherung von sozialen, ökologischen und historischen Spuren, die Gestaltung von Wegeverbindungen und Brücken, die Dezentralisierung von Sportflächen, den Erhalt der Kleingärten und der gewachsenen Vegetation. Lesen Sie weiter!





Foto: Zebralog
Umsetzung der Ideen aus der Bürgerbeteiligung 2005
Im Gespräch mit den Landschaftsarchitekten zeigte sich, dass die Ergebnisse der Online-Diskussion hilfreich für die Gewichtung der Bürgerinteressen und konträren Nutzungsansprüche waren. Durch die vielen Äußerungen der Berliner Bürger entstand für die Landschaftsarchitekten ein „Gefühl für die Besonderheit des Ortes“, das durch die alleinige Besichtigung des Geländes nicht in einem solchen Maß fassbar gewesen wäre.

In den einzelnen Arbeiten fanden die Ergebnisse der Bürgerbeteiligung auf sehr unterschiedliche Art und Weise Berücksichtigung. Neben "klassischen" Konzepten, die die Anregungen der Bürger in das eigene Gestaltungskonzept integrieren, gab es auch Entwürfe, deren Gestaltungsidee explizit auf den Bürgerinteressen basierte.

Der geforderte Einbezug bestehender Vegetation wurde bezüglich des Wäldchens in fast allen Arbeiten umgesetzt, einige planen zusätzlich den Erhalt weiterer ruraler Pflanzen. Bezüglich der Spurensicherung wurden verschiedene Schwerpunkte gesetzt: die Bandbreite reichte vom Einbezug alter Gleise über gestalterische Bahn-Elemente bis hin zur Planung des Wegenetzes nach den Gleisverläufen. Möglichkeiten zur sportlichen Betätigung und Flächen für Hundeauslauf sind in allen Entwürfen zu finden, wenn auch in unterschiedlichen Maß. Für einige Teams waren die konkrete Vorschläge hilfreich und wurden direkt in der Gestaltung umgesetzt z.B. das Bahnhauscafé an den Yorckbrücken, Klettermöglichkeiten unter der Bahntrasse, Integration der bestehenden Vegetation, Rundwege für verschiedene Geschwindigkeiten.

Dadurch dass die Arbeiten aller Wettbewerbsteilnehmer und deren jeweilige Beurteilung durch das Preisgericht für alle Teams zugänglich waren, erhielten die einzelnen Teams zusätzliche Impulse und regten zur Selbstreflexion an.





Foto: Zebralog
Umsetzung der Ideen aus der Bürgerbeteiligung 2005
Im Gespräch mit den Landschaftsarchitekten zeigte sich, dass die Ergebnisse der Online-Diskussion hilfreich für die Gewichtung der Bürgerinteressen und konträren Nutzungsansprüche waren. Durch die vielen Äußerungen der Berliner Bürger entstand für die Landschaftsarchitekten ein "Gefühl für die Besonderheit des Ortes", das durch die alleinige Besichtigung des Geländes nicht in einem solchen Maß fassbar gewesen wäre. Lesen Sie weiter!





Foto: O. Heigh
Elf Entwürfe zur Parkgestaltung
Der Wettbewerb für die Gestaltung des Parks auf dem Gleisdreieck-Areal geht in die nächste Runde. Am 5. und 6. April 2006 wählte ein Preisgericht elf Entwürfe aus den 86 eingereichten Wettbewerbsbeiträgen aus. Nach der nun abgeschlossenen ersten Wettbewerbsstufe findet eine weitere Phase der Öffentlichkeitsbeteiligung statt. Auf diese Weise werden die Bürgerinteressen und das Expertenwissen zusammengeführt, um die besten Entwürfe zu entwickeln.

Bilden Sie sich eine Meinung zu den Arbeiten und äußern Sie ihre Eindrücke auf den folgenden Veranstaltungen und im Internet:

1. Öffentlicher Informationsabend
2. Ausstellung der Entwürfe
3. Online-Leserbrief (Phase beendet)
4. Bürgerbeteiligungswochenende

Ausführlichere Informationen finden Sie bei den Terminen.

Die Ergebnisse der Diskussionen an den einzelnen Wettbewerbsbeiträgen werden wie­derum sorgfältig ausgewertet und allen Büros zur Überarbeitung ihrer Entwürfe in der dann anstehenden zweiten Stufe zur Verfügung gestellt. Am 17. Juli wird dann das Preisgericht wieder zusammentreffen und über den ersten Preis entscheiden.





Foto: O. Heigh
Rückblick
Zur Entwicklung eines Parks auf dem Gleisdreick in Berlin wird ein international offener zweistufiger landschaftsplanerischer Wettbewerb durch die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung durchgeführt. In Vorbereitung der Ausschreibung bestand für die Öffentlichkeit durch ein breites Angebot an Beteilungsformen (vgl. Prozess) die Möglichkeit, eigene Ideen und Vorschläge zur Parkgestaltung zu äußern. Die Ergebnisse der Bürgerbeteiligung 2005 wurden Bestandteil der Ausschreibungsunterlagen. An dem Wettbewerb haben 86 Büros aus dem In- und Ausland teilgenommen und Vorschläge für den Park Gleisdreieck eingereicht.




Ergebnisse Bürgerumfrage und Fokusgruppen
Im Frühjahr 2005 wurde eine schriftliche Bürgerumfrage und zielgruppenspezifische Diskussionen (Fokusgruppen) zur Parkgestaltung Gleisdreieck durchgeführt. Die Ergebnisse können Sie nachlesen.

Download Ergebnisse Bürgerumfrage (7 MB pdf)

Download Ergebnisse Fokusgruppen (130 KB pdf)




10. Bürger im Gespräch mit den Architekten am 29./ 30. April 2006

Während dem Bürgerbeteiligungswochenende präsentierten die elf ausgewählten Landschaftsarchitekturbüros ihre Zwischenentwürfe. Im Dialog mit Bürger/innen sollten unterschiedliche Perspektiven und Interessen anhand der bisherigen Planungsideen konkretisier mehr...




11. Online-Leserbrief

Vom 24. April bis 5. Mai 2006 konnten Meinungen und Anregungen zu den Entwürfen und zum Beteiligungsverfahren in Form eines Online-Leserbriefes geäußert werden. Die eingegangenen Meinungen wurden an die Senatsverwaltung weitergegeben. Sie werden den Archi mehr...




09. Ausstellung ausgewählter Entwürfe im Rathaus Kreuzberg

Die durch das Preisgericht ausgewählten Entwürfe wurden vom 24. April bis 05. Mai 2006 im Rathaus Kreuzberg ausgestellt. Sie wurden nicht als endgültig verstanden, sondern sollten im Gespräch mit den Berliner Bürgern diskutiert werden. Anregungen und Vor mehr...




08. Informationsveranstaltung am 24. April 2006

Auf der Informationsveranstaltung am 24. April 2006 wurde über das bisherige Wettbewerbsverfahren und die Bürgerbeteiligung 2005 berichtet (Befragung, Spaziergänge, Online-Diskussion etc.). Außerdem wurden die elf ausgewählten Entwürfe von den Vorprüfern mehr...




07. Das Preisgericht trifft eine Vorauswahl

Nachdem die Ergebnisse der 2005 durchgeführten Bürgerbeteiligungsprojekte in die Ausschreibung für den landschaftsplanerischen Wettbewerb eingegangen sind, haben 86 Büros aus dem In- und Ausland an dem Wettbewerb teilgenommen und Vorschläge für den Park G mehr...




2.2 Bestand nutzen

Stand:
Überarbeitungen: 0
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Der Park sollte eine unverwechselbare Identität haben, die sich auf die frühere Nutzung bezieht. Deshalb ist ein Bestandsschutz für die Zeugnisse der historisch-industriellen Nutzung wie Gleisanlagen, Bahnsteige, etc. und deren Nachnutzung sinnvoll.

ALTE BAUSUBSTANZ FÜR CAFÉ, AUSSICHTSPLATTFORM, AUSSICHTSPLATTFORM, ABENTEUERSPIELPLATZ
Die historischen Bögen könnten z.B. als Cafe mit angeschlossener Ausstellungsfläche (Dokumentation über die Stadtlandschaft Gleisdreieck), die S-Bahnbrücken als Parkverbindung, Eingang zum Park, das Stellwerk als Aussichtsplattform dienen. Soweit die Bausubstanz es hergibt, könnten die alten Bahnhäuschen mit neuer Nutzung (z.B. Aussichtsplattform im Stellwerk) wieder belebt werden.

Gut wären eventuell regelmäßige (kleinere) Veranstaltungen (z.B. in der Verkehrsschule, im Schulgarten, o.ä.). Vorhandene Ruinen könnten in den Abenteuerspielplatz zum Entdecken integriert werden. Die Gleisanlagen könnten für eine Bahn genutzt werden, die Kinder an verschiedenen Haltestellen betreten können.

VORHALLE DES POSTGÜTERBAHNHOFES FÜR SCHLECHTWETTER-WINTERAKTIVITÄTEN
Die überdachte Vorhalle des Postgüterbahnhofes könnte zum Park hin für Schlechtwetter- und Winteraktivitäten sowie Skater genutzt werden.

VARIABLE NUTZUNG FÜR LOGISTIKFLÄCHEN
Die Flächen, die als Logistikzentrum zum Bau des Potsdamer Platzes herangezogen wurden, könnten teilweise erhalten bleiben. Sie werden Flächen für eine variable Nutzung, z.B. Abenteuerspielplatz, Lehmwerkstatt für Kinder, Kinderbauernhof, Bolzplätze, Freiflächen für temporäre Veranstaltungen z.B. Feste, Zirkus, Märkte, Ausstellungen, Skulpturen, Spiele.

WERKRÄUME FÜR KINDER&JUGENDLICHE IN DEN ALTEN KFZ-BUDEN
In den alten Kfz-Buden am U-Bahnhof Gleisdreieck sollten Kindern/Jugendlichen unter Anleitung Werkräume zum Tischlern, Malen, Metallbauen, Töpfern, Lehmbauen, GALA-Bau&Pflege u.ä. geschaffen werden. Und ein Café von und für Jugendliche sowie ein Musikübungsraum zum Lautsein etc.

„COMMUNITY GARDENS“
Die vorhandenen Schrebergärten bleiben als Zeugnis einer anderen Nutzung der Stadtlandschaft erhalten. Sie werden "geöffnet" und durch Lehr- bzw. Gemeinschaftsgärten ergänzt. Bei Aufgabe einzelner Parzellen könnten allmählich nach den Erfahrungen der „Community Gardens“ für gemeinschaftliche Gartennutzung entwickelt werden (z.B. Migranten).





Rückfragen zum Online-Dialog
Der Bürgerdialog im Internet wurde vom Büro Zebralog organisiert und moderiert. Sollten Sie Fragen zu den Ergebnissen des Online-Dialoges haben, können Sie sich gerne an das Moderationsteam wenden. Wenn Sie über aktuelle Online-Dialoge informiert werden wollen, tragen Sie sich in den DialogScout ein.




Diskussionsbeitrag Vielen Dank für Ihre Teilnahme!
Moderation (dr) | 13.11.2005 | 00:26 | Kommentare: 1
Der Online-Dialog zur Parkgestaltung Gleisdreieck hat in über 600 Beiträgen viele Ideen und Vorschläge zum künftigen Park entwickelt. Ein großes Dankeschön an alle Teilnehmer und Teilnehmerinnen, die sich die Zeit genommen haben, die Diskussion voran zu bringen und mit ihren Beiträgen den Online-Dialog bereichert haben. mehr...




6. Ausblick

Stand: 13.11.2005 | 00:06
Überarbeitungen: 8
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Es sind nicht nur viele gute Ideen zusammengekommen, sondern auch wertvolle Leitgedanken formuliert worden. Die Zielsetzung wurde heraugearbeitet. Nun sind die Landschaftsarchitekten gefragt diese umzusetzen.

Engagierte Bürgerbeteiligung soll weiter das Wettbewerbverfahren begleiten und nicht am 12. 11.2005 enden. Bürgerschaftliches Engagement sollte im gesamten Verlauf des Wettbewerbsverfahrens durch Schaffung von Anlässen und Durchlässigkeit des Verfahrens eher noch verstärkt werden. Es wäre schade, wenn die zahlreichen konstruktiven Überlegungen der Beteiligten sang- und klanglos in den Katakomben der Bürokraten verschwinden würden. Deshalb interessiert mich dringend, welche Gewichtung eigentlich der Bürgerumfrage und der Discoursemaschine, kurz dem Bürgerdialog, beigemessen wird.

Bestehendes bürgerschaftlichen Interesse und Engagement für dieses Gelände sollte weiterhin genutzt werden. Die dringend erfoderliche Bürgerbeteiligung wird nicht funktionieren, wenn man bestimmte Nutzergruppen diskriminiert.
Die Planungen sollten mit Weitblick so gelenkt werden, dass nicht nur eine einfache Grünanlage entsteht, sondern ein vielschichtig nutzbarer "Bürgerpark", der seine Attraktivität dauerhaft erhalten kann.

Liebe Landschftsarchitekten, fordert uns - aber seid nicht zu anspruchsvoll. Gestaltet uns einen Raum in dem wir gestalten können.




Diskussionsbeitrag Schreiben Sie unbedingt am GEMEINSAMEN ERGEBNIS!
Moderation (dr) | 11.11.2005 | 18:35 | Kommentare: 0
Die Ergebnisse dieser Diskussion fließen in den gemeinsamen Ergebnisartikel (Menüpunkt: "Gemeinsames Ergebnis") ein. Jeder Teilnehmer kann die verschiedenen Schwerpunkte der Diskussion bearbeiten und erweitern. mehr...




Diskussionsbeitrag Das Internet vor Ort
Moderation (dr) | 11.11.2005 | 10:55 | Kommentare: 0
Um den Online-Dialog zu integrieren in die Spaziergänge und Workshops waren wir an beiden Wochenenden vor Ort, präsentierten die Inhalte der Internetseite, erläuterten diese Form der Beteiligung und n mehr...



Diskussionsbeitrag Spaziergänge übers Gleisdreieck
Moderation (dr) | 10.11.2005 | 18:15 | Kommentare: 0
An zwei Wochendenden im Oktober und November fanden Spaziergänge über das Gleisdreieck statt. Erste Eindrücke davon, können Sie sich hier anschauen. mehr...



3.7 Angebote für Kinder und Jugendliche

Stand: 16.11.2005 | 23:22
Überarbeitungen: 26
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Der Park sollte verschiedene Angebote für Kinder machen wie z. B. Rodelbahn, eine Skater- und BMX-Anlage, Spielplatzgeräte aus naturbelassenem Holz. Der Park sollte über ein Gebiet verfügen, in dem die Kinder mitbestimmen können, wie es gestaltet sein könnte. Auch an große Flächen für junge Pflastermaler, Himmel-und-Hölle spielen, Fußballspielen ohne den Rasen kaputtzumachen, Baskettball etc. sollte gedacht werden. Spielplätze sollten nicht in der Nähe von verkehrsreichen Straßen entstehen, um weniger Lärm und Autoabgase zu haben. Auch nicht direkt neben Liegewiesen, da es auch Inseln der Ruhe geben sollte.

Die Eigenart des Areals bietet bereits jetzt viele spannende Entdeckungen für Kinder. Holz zum Spielen, Bretter, Bohlen, dicke Stammteile und Bäume für Baumhäuser sowie Gebüsch zum Hüttenbauen ist alles schon vorhanden. Es entsteht gerade ein kleiner Abenteuerspielplatz auf dem Gleisdreieck, den die evangelische Kirchengemeinde initiiert hat. Der Zugang erfolgt über die Möckernstraße, ca. 30 Meter hinter dem Beachvolleyballfeld, in Richtung Landwehrkanal. Dieser Abenteuerspielplatz wäre erhaltenswert. Die vorhandenen Ruinen könnten in den Abenteuerspielplatz zum Entdecken integriert werden.

Die Gleisanlagen könnten für eine Bahn genutzt werden, die Kinder an verschiedenen Haltestellen betreten können. Um die sehr vielen Kinder aus der Umgebung anzusprechen, dürfen Playstation, game cube, x box und paintball nicht fehlen. Ein iPod shuffle for free - gesponsort von Apple - könnte man im Park kostenlos erhalten, um eine Audiotour zu hören. Es könnte Säulen geben (evtl. gleichzeitig als Lampen nutzbar), an denen man sich die Dateien der Audiotour durch den Park runterladen kann.

In den alten KFZ-Buden am U-Bhf Gleisdreieck sollten Kindern/Jugendlichen unter Anleitung Werkräume zum Tischlern, Malen, Metallbauen, Töpfern, Lehmbauen, GALA-Bau-&Pflege u.ä. geschaffen werden. Es sollte auch daran gedacht werden Jugendlichen ausgewiesene Graffitiräume zu geben. Warum nicht einen Wettbewerb initiieren, um die Brückenpfeiler der U-Bahnlinie zu gestalten?
Ein Café von und für Jugendliche sowie Musikübungsraum zum Lautsein sollten als Sozial- und Weiterbildungsprojekte entstehen. Ein Tunnel neben den Autohändlern an den Yorckbrücken wird teilweise von Sprayern genutzt. Vielleicht könnte man dies offiziell anbieten, sodass man eine Galerie hat, wo man in gewissen Abständen neue Kunstwerke bewundern kann.

Ein Lernpfad für alle Altersklassen könnte in den Park integriert werden. Er zeigt u.a., wie in die Natur, die sich nach und nach den Boden zurückholt, sinnvoll von Menschenhand eingegriffen wird. Der Lernpfad sollte unter Einbeziehung des Technischen Museums und anderer umweltpädagogischer Einrichtungen (Waldschulen, Naturkundemuseum) gestaltet werden.






2.6 Wegenetz gestalten

Stand: 14.11.2005 | 11:52
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Durch die Bepflanzung und die Wege sollte eine gute Orientierung, d.h. freie Sicht auf umliegende Landmarken, z.B. Luther-Kirche, Bahnhof Gleisdreieck und die Bahntrassen erreicht werden.

Die Öffnung aller Wege und Zugänge innerhalb der Kleingartenanlage sowie die Öffnung des Technikmuseum zum Park hin sollten eine bessere Integration des Areals schaffen. Daneben sollte ein kleineres Wegenetz innerhalb des Parkes für die anderen Nutzungen (Ruhe, Spiel, Sport, Sonnen) erhalten.

Bei der Parkplanung sollte auch die Radwegeinfrastruktur durch kurze und schöne Wege durch den Park verbessert werden - möglichst durch sehr breite Wege oder sogar vom Fußverkehr getrennte Wege, damit der Radverkehr nicht auf Kosten des Fußverkehrs geht und umgekehrt und es keine gegenseitigen Behinderungen gibt. (Kreuzungen mit Tunnel oder Überführungen) Entsprechend breite Radwege sollten so angelegt werden, dass Fußgänger nicht beeinträchtigt werden. Eine Platzierung neben den Bahntrassen bietet sich für schnelle Wege in Nord-Süd-Richtung an und würde eine Trennung von Schnellen und Langsamen, Radfahrern und Fußgängern ermöglichen und Konflikten vorbeugen. Neben diesen schnellen Verbindungen sollte es langsamere Wege, die nicht asphaltiert sein sollen (wassergebundene Decke), zu den unterschiedlichen Nutzungen im Park geben.

Unbedingt zu erhalten sind die Höhenunterschiede auf dem Gelände. Die Fußwege könnten durch leichtes und abwechselndes Gefälle sehr an Attraktivität gewinnen. Die Kopfsteinpflasterwege bleiben erhalten. Dort kann man spazierengehen, ohne dass man umgefahren wird.

Sogar ein Weg mit einer Abfolge von ganz unterschiedlichen Materialien - zum Ertasten des Weges mit den Füßen - könnte eine Attraktion sein und nicht nur Kinder zum Barfußgehen einladen. Am Potsdamer Platz ankommen und erst mal Schuhe ausziehen!

Zum Joggen sind Sandwege am besten geeignet. Mit ein paar Lampen lässt sich die Freude am Park um viele Stunden verlängern. Diese Lampen sollten allerdings neuesten naturschützenden Standards entsprechen und dürften keine Insektenfallen sein.
Auch sollten sie kein grelles Licht verbreiten und nicht den Mond übertrumpfen wollen. Ein deutlicher Unterschied zur Straßenbeleuchtung ist wichtig.

Kleine Wege brauchen nicht teuer angelegt zu werden. Durch Steine, Bäume usw können bestimmte Pfade vorgegeben werden. Sollte sich herausstellen, dass die Besucher andere Wegen gehen, sollte man flexibel reagieren und umplanen. So schützt man die Flächen. Trampelpfade sind oft auch schöner als angelegte Wege.






2.3 Eingänge und Zugänge schaffen

Stand: 13.11.2005 | 23:10
Überarbeitungen: 34
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Das Gelände ist der Stadt abgewandt und braucht möglichst viele Zugänge zum Park und zum Nordsüdweg! Das müsste in jedem Fall das Motto einer Planung sein, die den Park Gleisdreieck den Bewohnerinnen und Bewohnern der umgebenden Bezirke und damit einem besonders dicht besiedelten Teil dieser Stadt zugänglich machen will. Jeder sollte die Möglichkeit haben, schnell in den Park zu gelangen. Gerade von den Yorckbrücken, wo sehr viel Personenverkehr herrscht, wäre das gut.

ZUGANG NORDEN
Ein Zugang vom U-Bahnhof Gleisdreieck wäre nicht nur für die Anwohner reizvoll, sondern auch für Leute, die zum Besuch des neuen Parks mit den Öffentlichen anreisen. Das gilt ebenfalls für S-und U Yorckstr. Der Zugang von der Luckenwalder Straße besteht bereits heute und könnte als Verbindung von der Luckenwalder Str. zur Pohlstraße freigegeben werden.

ZUGANG OSTEN
Von der Möckernstraße gibt es bereits einen sehr schönen, fast gewachsenen Zugang aus der Richtung Möckernbrücke - Tempelhofer Ufer. Das Problem ist, dass die Straße stark befahren ist und ein gut gesicherter Übergang gestaltet werden müsste.
Weitere Haupteingänge bilden der Anhalter Steg und etwas südlicher ein Zugang von der Yorckstraße/ Ecke Katzbachstraße. Vom Anhalter Steg aus bietet sich ein direkter Weg zu den Yorckbrücken über die vorhandene Baustraße an.
Kleinere Seiteneingänge sollte es so viele wie möglich geben z.B. an der Obentrautstraße, Wartburgstraße und Hornstraße.
Ein Durchgang zum Nelly Sachs Park wird vorgeschlagen, da gerade durch die Möglichkeit von einem Park zum anderen zu gehen, ein Gefühl der Weitläufigkeit und Freiheit entsteht.

ZUGANG SÜDEN
Die Yorckstr. auf ihrer Nordseite sollte zum Park hin geöffnet werden, so dass ihr schluchtartiger Charakter gemindert wird. Haupteingänge im Süden von der Yorckstraße könnten über eine Treppe an der Yorckstraße (auf der nordwestlichen Seite des Yorckbrücken-Ensembles) erfolgen und an den beiden äußeren, westlichen und östlichen, Enden des Yorck-Dreiecks. Ein Zugang zum Park ist Goeben-/Yorckstraße (S-Bahnhof Yorckstraße/ Großgörschener Straße) zu realisieren.
Auf keinen Fall sollten aber dabei die alten Brücken über der Yorkstrasse abgerissen werden, sondern vielmehr etwa als hängende Gärten gestaltet werden, so dass der Park auch vom Auto aus sichtbar über der Straße schwebt. Die niveaugleiche Querung der Yorckstraße über eine nicht genutzte Eisenbahnbrücke bzw. eine der Yorckbrücken (Grüntangentenverbindung). Diese direkte Verbindung zum Flaschenhals wird von vielen Bürgern der näheren und weiteren Umgebung seit langem als gewünschte Grüntangentenverbindung genutzt.
Ein Zugang von der Monumentenbrücke ist absolut notwendig und würde den S-Bahnhof von Süden aus deutlich schneller erreichbar machen und einer großen Gruppe von Anwohnern (Kreuzbergstr/ Monumentenstr/ Katzbachstr/ Eylauerstr.) den Gang zur S-Bahn erleichtern. Auch die frisch renovierte Brücke sollte nicht abhalten, im Gegenteil, ein Zugang vom Brückenkopf an der Kreuzbergstraße neben dem Biergarten ist nach der Renovierung besonders unkompliziert zu realisieren. Hier muß in naher Zukunft ein Parkzugang möglich werden. Der Eingang zum Flaschenhals könnte von der Kreuzbergstr. und/oder der Großgörschenstraße erfolgen unter Anbindung des S-Bhf. Yorckstr. (S2). Damit ist dann auch der Viktoriapark mit dem Gleisdreieck verbunden.

ZUGANG WESTEN
Der Tilla-Durieux-Park ist an den Park anzubinden. So wird eine Verbindung zum Eingang am U-Bahnhof Gleisdreieck (Luckenwalder Straße) ermöglicht. Eine Querverbindung für Radfahrer Pohl-Obentrautstr. wäre sinnvoll, möglichst mit Anschluss an den U-Bahnhof Gleisdreieck.

GESTALTUNG DER EINGÄNGE
Die Eingänge sollten auffällig gestaltet werden sollten z. B. als Tore. Gleichzeitig sollte der Park auch schwierigere Zugänge haben, damit er nicht nur als Verkehrs- und Verbindungsweg genutzt wird. Gelungene Zugänge finden sich auch beim Görlitzer Park, dort ist z.B. ein kleines Loch in der Wand extra für kleine (und größere) Abenteurer.
Die Eröffnung von Zugängen könnte auch mit der Berufung von Portiers bzw. Parkmeistern / Parkmeisterinnen verbunden werden. Sogar Tore mit Türen dürfte es geben, etwa mit selbsttätigem Drücker (aber eben nicht gleich offen, sondern erst zu öffnen! Beispiel Comeniusgarten in Neukölln). Parkmeister bzw. Parkmeisterinnen könnten auch eine gärtnerische, ökologische und umweltpädagogische Bildung mitbringen und pflegerische Aktivitäten von interessierten AnwohnerInnen und ParkliebhaberInnen unterstützen.

DAS GELÄNDE JETZT SCHON NUTZEN
Eine Nord-Süd-Passage ist praktisch sofort nutzbar, wenn man einige überflüssige Zäune entfernt und eine Mauer an der Abfahrt zu den Yorckbrücken öffnet. Es muss nur sichergestellt sein, dass keine Autos auf das Gelände können.

Auf der Südseite der Yorckstraße gibt es schon eine Treppe (zugemauert) oder man benutzt eine der Yorckbrücken. Eine vergitterte Treppe gibt es auch schon an der monumentenbrücke.

Das gleiche gilt für eine Ost-West-Passage, dort wo der ICE schon im Tunnel ist.




3.6 Hundeauslauf

Stand: 16.11.2005 | 23:21
Überarbeitungen: 32
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Wenn ein Park für alle gestaltet werden soll, dann müsste dabei auch an die Hundebesitzer und genügend Raum für Hunde gedacht werden. Gleichzeitig sollen sich aber auch Menschen, die Hunde nicht mögen, nicht gestört fühlen. Ideal wäre eine Einrichtung, die für mehr Dialog sorgt, um Vorurteilen zu begegnen.

Von großem Interesse bei Hundehaltern wäre die Entstehung eines großen "Hundespielplatzes", mit Tunnel, Slalom, Cavaletti, Schwebebalken und anderen Fungility- Geräten. Dies wäre zum einen sicherlich von größerer Wirkung für die Öffentlichkeit, als eine Hundemeute auf einer kargen Wiese anzuschauen. Zum anderen würde sich hier mal eine wirklich neue Herausforderung für unterforderte Hunde und deren Besitzer bieten, man könnte erste Schnupperstunden in die Welt des Hundesports tun, ohne gleich in einen Verein eintreten zu müssen.

AUSSTATTUNG
Die Geräte könnten aus Naturmaterialien angefertigt werden (z.B. dicke Baumstümpfe unterschiedlicher Höhen, Strohballen, Findlinge), um sich besser in das Landschaftsbild zu integrieren. Für die Hundebesitzer ist es wünschenswert, auf scharfe Nutzungstrennungen und -abschirmungen zu verzichten, dabei sollen aber Menschen, die Hunde nicht mögen, sich auch nicht von den Tieren belästigt fühlen: So gab es den Vorschlag der Abtrennung durch einen Bachlauf von einem Kinderspielplatz. Dabei sollte der Kinderspielplatz erhöht sein, damit weder die Hunde noch die Kinder die Seite wechseln, die Hunde aber trotzdem beobachtet werden können. Zusätzlich könnte eine Hecke oder ein dezenter Zaun direkt an dem Bachufer des Kinderspielplatzes für Abgrenzung sorgen, um auszuschließen, dass kleine Kinder in das Wasser fallen. Gleichzeitig würde es wasserfreudigen Hunden eine weitere Möglichkeit zur Auslastung und Beschäftigung bieten. Damit die Hunde nicht über den Hundeauslauf hinaus schwimmen, könnte dieser durch eine Brücke und einen Zaun begrenzt werden (wie im Friedrichshain). Der Kinderspielplatz könnte im Bogen einen schattigen Platz mit Parkbänken für ältere Mitbürger umlaufen, die von hier aus Kinder und Hunde beobachten könnten. Außerdem wären Hunde, Kinder und der Bachlauf noch besser von Erwachsenen zu überblicken. Picknicktische und genügend Mülleimer, die auch regelmäßig geleert werden, könnten diesen Platz bereichern.

Denkbar wären auch einige "Lehrtafeln" am Rande des Hundeauslaufs, auf denen verschiedene Gesten und Verhaltensweisen der Hunde erklärt werden. Dies wäre gerade unter dem Aspekt des angrenzenden Kinderspielplatzes pädagogisch sinnvoll, da die Kinder ihr frisch erlangtes Wissen gleich in ihren Beobachtungen anwenden könnten. Dabei sollte aber auch ein Schild darauf hinweisen, dass Kinder bitte nur in Begleitung Erwachsener den Auslauf betreten sollten.
Die Einrichtung einer "Hundetoilette" mit kompostierbarem Einstreu (z.B. Sand, Stroh oder Sägespäne) wäre sinnvoll, um dem Entsorgungsproblem Abhilfe zu verschaffen.





Berliner Morgenpost: 05.11.2005 10:00
Diskutierte Standorte
Ursprünglich sollte das Riesenrad in unmittelbarer Nähe vom Deutschen Technikmuseum errichtet werden. Das Projekt stieß jedoch auf großen Widerstand des Bezirks und des Museums. Vertreter des Technikmuseums befürchteten, die Attraktion könne dem Ansehen des Hauses schaden. Auf dem Gelände soll dank mehr...



Tagesspiegel: 05.11.2005 09:00
Letzte Führungen durch den Park am Gleisdreieck
An diesem Wochenende können alle Interessierten letztmalig an geführten Spaziergängen über das seit Jahrzehnten gesperrte Gleisdreieck-Gelände teilnehmen und Vorschläge für den künftigen Park machen. Zur Gestaltung der 32 Hektar großen Brache soll ein Wettbewerb ausgeschrieben werden, der die Wünsch mehr...



Diskussionsbeitrag Konträre Erwartungen an den Park Gleisdreieck
Moderation (dr) | 04.11.2005 | 18:08 | Kommentare: 0
Die Zustimmung zu den Parkangeboten hängt stark von deren Qualität, der atmosphärischen Gesamtentwicklung des Areals sowie der Intensität und Art der Nutzung der Fläche und hierbei ggf. auftretender Konflikte ab. mehr...




01. Diskussionen mit verschiedenen Zielgruppen (Fokusgruppen)

Im Mai 2005 wurden verschiedene Zielgruppen in Gruppendiskussionen (Fokusgruppen) zu ihren Erwartungen und Wünschen an den neuen Park, zu ihren Assoziationen und ‚Bildern’ zum Gleisdreieck befragt. Zudem wurde der Fragebogenentwurf auf seine Verständl mehr...




Inhaltsverzeichnis

Stand: 16.11.2005 | 21:53
Überarbeitungen: 57

1.   Ausgangslage Gleisdreieck

2.   Ziel der Parkgestaltung
2.1 Naturnähe erhalten
2.2 Bestand nutzen
2.3 Eingänge und Zugänge schaffen
2.4 Verbindungen schaffen
2.5 Wegenetz gestalten

3.   Vorschläge zur Nutzung und Gestaltung
3.1 Erholung und Entspannung ermöglichen
3.2 Bahn erleben
3.3 Gastronomie gestalten
3.4 Private Nutzung ermöglichen
3.5 Sportmöglichkeiten fördern
3.6 Hundeauslauf ermöglichen
3.7 Angebote für Kinder und Jugendliche

4.   Konkrete Projektideen

5.  Finanzierung

6.  Ausblick




Diskussionsbeitrag Nutzen Sie bitte das Verknüpfen und Kommentieren von Beiträgen
Moderation (dr) | 03.11.2005 | 11:52 | Kommentare: 0
Liebe Teilnehmer, um die Diskussionsbeiträge stärker aufeinander zu beziehen und schnell themengleiche Artikel aufzufinden, verwenden Sie bitte die Funktionen "Kommentar" und "Artikel verknüpfen". mehr...




2.4 Verbindungen schaffen

Stand: 14.11.2005 | 11:42
Überarbeitungen: 49
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Einen Park kann man am besten dann in die täglichen Gänge einbinden, wenn er auch "passierbar" ist. Der Park sollte zu allen angrenzenden Straßen offen sein. Zudem sollte eine gute Durchquerung von Ost nach West, sowie von Nord nach Süd möglich sein.

Vor allem die Verbindung (Radfahrer, Fußgänger, Skater) zwischen Kreuzberg und Schöneberg (Ost-West-Verbindung) sollte schnell geschaffen werden. Die erste Möglichkeit dafür bietet sich niveuaufrei nördlich der Ausfahrt des Bahntunnels. Dort könnte schon heute die Verbindung von der Luckenwalder Str. zur Pohlstraße freigegeben werden. Eine Querverbindung für Radfahrer Pohl-Obentrautstr. wäre sinnvoll, möglichst mit Anschluss an den U-Bahnhof Gleisdreieck.


Es wurde mehrfach betont, dass die Ost-West-Verbindung mit einer Brücke über die ICE-Trasse geschaffen werden sollte. Gut wäre eine architektonisch ansprechende, leicht wirkende Konstruktion, die dem Park gleichzeitig ein Gesicht gibt; denn nur eine schöne Brücke lädt zum Herübergehen ein und zertrennt dabei nicht den Park! Da die Brücke zwischen Horn- und Bülowstraße voraussichtlich nicht in einem Stück realisiert werden kann, sind intelligente Teillösungen bzw. attraktive stückweise strategische Realisierungen anzustreben. Eventuell können hierfür recyclingfähige historische Brückenteile verwertet werden (die Bahn dürfte solche auf Lager haben), auch um den Park als ehemaliges Bahngelände bzw. die Geschichte des Geländes zu thematisieren. Die Brücke, die den östlichen und westlichen Park miteinander verbinden soll, könnte an Attraktivität noch gewinnen, indem sie in beide
Richtungen, eventuell auch noch in nördlicher und südlicher Richtung, durch Rutschbahnen aus einheimischen Holz ergänzt wird.

Die Brücke darf aber nicht unwirtlich wirken oder dunkle Ecken und Nischen erzeugen. Sie darf auf keinen Fall die freie Sicht über das Gelände stören. Diese Aussicht ist wesentlich für den besonderen Charme, den das Gelände heute schon besitzt. Die Auffahrten müssen kurz sein, sonst will doch keiner hinauf. Notfalls sind Fahrstühle einzubauen.

Die Yorckbrücken sollten als "Brücken der Begegnung" einbezogen werden. Der Weg könnte sich an dieser Stelle gabeln und über möglichst viele der Brücken führen. Schön wäre deshalb eine Begrünung und Nutzung von möglichst vielen Yorkbrücken als Fussgängerbrücken um den nördlichen und südlichen Parkteil optisch und funktionell eng zu verweben. Um steile An- und Abstiege im Bereich der Fernbahn zu vermeiden, wird für eine langgezogene Fahrradbrücke über den Park plädiert. Diese würde auch den Parkbenutzern eine andere Höhenperspektive bringen.

Wenn der derzeitige Golfplatz nicht über das Ende des derzeitigen Pachtvertrages hinaus verlängert wird, wird Platz für eine Durchquerung in Nord-Süd-Richtung geschaffen werden, um das Gelände schnellstmöglich wieder in den umliegenden Stadtraum zu integrieren. Nord-Süd-Wege könnten vom Landwehrkanal rechts und links der Bahntrassen erfolgen.

Die Anbindung an bestehende Grünflächen wie den Nelly-Sachs-Park, den Viktoriapark und die Fortführung der Fahrrad-/Skater-/Fußgängerstrecke zum Südgelände ist unbedingt zu beachten. Der Park Gleisdreieck könnte mit dem Naturpark am Südgelände durch eine grüne Schneise verbunden werden. So ergäbe sich ein durchgehender Grünzug Tiergarten - Tilla-Durieux-Park - Gleisdreieck - Südgelände - Insulaner.






2. Ziel der Parkgestaltung

Stand: 17.11.2005 | 19:53
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Ziel der Parkgestaltung ist es, einen Park aus der Historie des Ortes zu entwickeln, wobei die historischen Referenzen aufgegriffen werden und in ein neues Nutzungskonzept eingegliedert werden sollen. Die vorhandene Vielfalt aus Überresten alter Bahnanlagen, großen verwilderten Flächen, Schrebergärten und pflanzlicher sowie tierischer Vielfalt sollte erhalten bleiben und in den neuen Kontext, den eines bürgerfreundlichen Parks, eingepasst werden.

Mit dem Park soll eine grüne Oase inmitten der dichten Bebauung der Großstadt entstehen. Die Gestaltung muß so naturnah wie möglich erfolgen, damit bereits Vorhandenes erhalten bleibt. Es erfordert Mut und Kreativität unkontrollierten Entwicklungen vor Ort Raum zu geben. Aber genau da liegt die Chance den besonderen Reiz des Geländes zu erhalten, zu interpretieren und neu umzusetzen. Ein vielseitiger Park mit offenen Flächen und weitem Blick und zurückgezogenen Ruheräumen z. B. eine Mischung aus Britzer Garten und Priesterweg wird vorgeschlagen. Die Chance, dass die Natur über die Jahre den Park automatisch gestaltet und ihm Charme und Charakter verleiht, sollte vor teueren und modernen Design und einer daraus resultierenden teueren Parkpflege Vorrang haben. Der Park könnte als Zeitdokument "gestaltet" (eher: nicht gestaltet) werden, wie sich Stadtlandschaften im Laufe der Zeit verändern. Zuerst industrielle bzw. verkehrstechnische Nutzung, dann Rückeroberung der Brache durch die Natur, Zwischennutzung als Logistikzentrum für den Bau des Potsdamer Platzes und nun eine neue Nutzung: Bürgerpark im Umfeld von Bahntrassen.

Durch die Anbindung des zu schaffenden Parks an die bereits Vorhandenen (Tiergarten, Viktoriapark, Priesterweg etc.) soll eine neuartige Durchwegung der Stadt für Nicht-Automobilisten ermöglicht werden. Eine Flächenfreihaltung für eine weitere Zerschneidung des Parks durch eine Autobahn (Westtangente) zum Tiergartentunnel soll ausgeschlossen bleiben.

Der Park sollte weitgehend barrierefrei und kinderfreundlich gestaltet werden. Das bedeutet Lösungsbeispiele darzustellen für Wege, Zugänge, Brücken, Spielplätze, Toiletten usw.

Aufgrund der Größe des Parks sollte eine möglichst breite Nutzungsvielfalt für alle Bevölkerungsgruppen vorgesehen werden. Bürgerschaftliches Engagement, das sich an den Bedürfnissen der Anwohner orientiert, kann ein Mittel zur Gestaltung und Pflege des Parks sein.





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KREUZBERG. Auf dem Gleisdreieck gibt es am kommenden Wochenende erstmals geführte Rundgänge. Sie finden am Sonnabend von 10 bis 14 Uhr zur jeweils vollen Stunde statt. Am Sonntag ist um 11 Uhr Start, mit dabei ist auch Stadtentwicklungssenatorin Ingeborg Junge-Reyer (SPD). mehr...



03. Online informieren (ab dem 23.10.2005)

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