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Mächler Plan 1918

Mit der Weimarer Republik (1919-1933) und der Gründung Groß-Berlins 1920 hatte sich der politische Hintergrund gewandelt. Es standen jetzt nicht mehr nur die Verkehrs- und Freiflächenprobleme im stadtplanerischen Interesse, sondern die funktionelle Gliederung der Stadt, wie sie sich Martin Mächler 1918 vorstellte. Diese wurde zur Planungsgrundlage für Jahrzehnte. Er legte einen Achsenplan zur Gestaltung des Stadtzentrums vor, in dem er alle übergeordneten Funktionen einer Hauptstadt ansiedelte. Die in diesem Zusammenhang von ihm geplante Nord-Süd-Achse sollte vom Zentralbahnhof ausgehend im Zuge der Siegesallee, Kemperplatz bis zum Gelände des Potsdamer Güterbahnhofs verlaufen und alle repräsentativen Gebäude aufnehmen. Zur Finanzierung dieses gewaltigen städtebaulichen Umbauprozesses schlug Mächler u.a. die Bebauung der ehemaligen Bahnhofsflächen der Potsdamer und Anhalter Bahn vor.


Mächler Plan 1918
(Quelle: Senatsverwaltung für Stadtentwicklung)



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Von: Moderation (dr)

15.10.2005 | 19:02
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