berlin.de berlin.de

Diskussionsbeitrag | 09.11.2005 | 15:02 | Ehmann

Diskussionsbeitrag ..ein Park für viele verschiedene Bedürfnisse

...durch gute Angebote den Dealern keine Chance geben! Aber gebt den Kreuzberger Kindern eine Chance.

Ich wäre dafür möglichst vielen Bedürfnissen gerecht zu werden. Bitte keine zweite Hasenheide! Also gleich durch viele positve Angebote Dealer von diesem Park fernhalten. Möglichst nicht soviel Kommerz, allerdings ist es schon nett, wenn man sich mit Getränken und Speisen versorgen kann. Bitte öffentliche Toiletten, damit nicht so viele Leute in die Büsche gehen. Völlig begeistert war ich vom New Yorker Hyde Park. Er bietet so viele Möglichkeiten. Dort trafen sich (zumindest vor 10 Jahren) am Wochenende die Rollerblade-Fahrer auf einem schönen Platz und haben bei guter Musik abgetanzt und Party gemacht. Selten sind in Kreuzberg auch gute Fußballplätze. Wirklich wichtig finde ich auch Freiräume für Kinder. Bitte keine öden Spielplätze die nach Jahren verwahrlosen, weil das Geld fehlt, sie Instant zu halten. Davon gibt es genug in Kreuzberg. Gebt den Kindern eine Chance! Außerdem wünsche ich mir für die Kinder: eine Rodelbahn, eine Skater- und BMX-Anlage und so weiter. Um zu umgehen, dass man wirklich überall in Hundehaufen tritt, wäre ich dafür ein Teil als Hundeauslaufgebiet abzugrenzen! Toll ist auch die schon entstandene Beachvolleyballanlage...damit ist ein positiver Anfang gemacht!


Verknüpfungen des Autors



Kommentare
Chancen für Kinder
(Kommentar von Moderation (wva) 09.11.2005 | 19:24)
Hallo Ehmann,

Wie stellen Sie sich die Chancen für Kinder vor? Welches wären Ihrer Meinung nach passende Angebote? Von Maichel haben wir erfahren, dass gerade ein Abenteuerspielplatz im Entstehen ist. Haben Sie weitere Vorschläge oder Ergänzungen?

neugierige Grüße
Wiepke van Aaken
(Moderation)

(Antwort von Ehmann 10.11.2005 | 13:57)
Liebe Wiebke,
mit "den Kindern eine Chance geben" meinte ich, der Park sollte über ein Gebiet verfügen, in dem die Kinder mitbestimmen können, wie es gestaltet sein könnte. Wieso fragt man die Kinder nicht einmal selbst, was sie möchten? Ich glaube dann würde kein langweiliger Landschaftspark dabei herauskommen

Vielleicht wäre ja eine „Jugendstation“ gut, die mit den Kindern zusammen Ideen und Projekte entwickelt und umsetzt. Dort könnte es auch auch einen Verleih für Rollerblades, Tischtenniskellen und sonstiges Sportgrät machen. Außerdem könnte diese Einrichtung Angebote machen, wie z. B. Lagerfeuerabende, Skaterkurs, Kinderzirkus usw..

Weitere Vorschläge:
Toll fände ich, wenn es im Park einen Aussichts- und Treffpunkt in Form einer großen Pyramide gäbe. Da hätte man einen weiten Blick über das Gelände und es wäre ein schöner Platz um Sonnenuntergänge zu beobachten.

Man könnte auch einen künstliche Bachlauf anlegen, von dem aus man durch den Park paddeln kann.

Grüße Ehmann

PS: Übrigens meinte ich in meinem Beitrag natürlich den Central-Park in New York!!


(Kommentar von silke 10.11.2005 | 22:45)
Der nächste Fußballplatz befindet sich fußläufig entfernt am Tempodrom. Den Wunsch, die Dealer aus dem künftigen Park fernzuhalten teilen wir wahrscheinlich alle. Allerdings waren sie schon vor uns auf dem Gelände: Bei der Müllräumungsaktion vor einigen Wochen, zu der leider nur die Hundehalter erschienen sind, wurden auch dutzende Spritzen gefunden. Zudem ist der U-Bahnhof Möckernbrücke (wie fast alle U-Bahnhöfe in Berlin) auch ein Drogenumschlagplatz. Mal mehr, mal weniger, aber wer mit offenen Augen dort lang geht, sieht sowohl Käufer als auch Verkäufer. Drogenfreie Zonen gibt es schlichtweg in der Großstadt nicht mehr. Und auch auf dem Land habe ich meine Zweifel. Die Eltern haben sich sehr engagiert hier im Forum geäußert. Mir ist aber aufgefallen, dass es sich dabei offenbar um Eltern kleiner Kinder handelt. Bisher ging die Diskussion fast immer um die Frage der Spielplätze. Ich fände es wichtig, die Jugendlichen direkt anzusprechen, was sie möchten. Diese Gruppe scheint mir hier zu kurz zu kommen.
Beteiligung Jugendlicher
(Kommentar von Moderation (wva) 11.11.2005 | 11:18)
Hallo Silke,

Eine spezielle Befragung Jugendlicher hat im Rahmen der Bürgerbefragung stattgefunden. Ihre Anregungen sind nachlesbar unter  Link

mit freundlichen Grüßen
Wiepke van Aaken
(Moderation)
Endbericht missverständlich?
(Kommentar von silke 11.11.2005 | 12:49)
Habe ich etwas falsch verstanden? Mich hat vor allem diese Passage im Endbericht schon sehr irritiert (Zitat):
Der Parktyp „Aktivitätspark“, der insgesamt nur von einer Minderheit der Befragten bevorzugt wird, findet die meisten Anhänger in der Gruppe der jüngeren Befragten. Bei der Interpretation dieses Ergebnisses ist auch zu
beachten, dass bei der Befragung nur erwachsene Anwohner/innen einbezogen worden sind, hingegen sind Jugendliche unter 18 Jahren, die erfahrungsgemäß Aktivitätsflächen in Parkanlagen stark frequentieren, nicht
befragt worden. In den Fokusgruppen wurde ferner deutlich, dass gerade auf der Schöneberger Seite ein großer Bedarf an Spiel- und Sportangeboten für Jugendliche gesehen wird. Dies wäre im Rahmen der Vorort-
Bürgerbeteiligung zu überprüfen.
Entwirrung
(Kommentar von Moderation (dr) 11.11.2005 | 13:27)
Hallo Silke,
entschuldigung, dass jetzt etwas Verwirrung aufkam. Es gab eine Bürgerumfrage, bei der Jugendliche unter 18 Jahren nicht befragt worden sind. Zum anderen gab es Gruppendiskussionen (sogenannte Fokusgruppen) im Vorfeld der Befragung. Hier wurden die jugendlichen Interessen berücksichtigt (Ergebnis  Link

Verschiedene Jugendgruppen u.a. Fussballverein Integra e.V. oder der Jugendtreff Pohlstr. 11 nahmen an den Spaziergängen vor Ort und dem anschließenden Workshops teil.

Viele Grüße
Daniela Riedel (Moderation)


Info zum Artikel
Von: Ehmann

09.11.2005 | 15:02
Artikel-Nr.: 472
 Aufrufe: 106
 Verknüpfungen: 5
 Kommentare: 6