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Diskussionsbeitrag | 08.11.2005 | 19:10 | Maichel

Diskussionsbeitrag Was passiert konkret nach dieser Bürgerbeteiligung?

Ich finde es sehr erfreulich, wie dieses Forum genutzt wird und sich teilweise zum Sammelbecken kreativer Ideen mausert. Was passiert eigentlich danach, wie gestalten sich die Folgeplanungen und weitere Abläufe?

Es wäre schade, wenn die zahlreichen konstruktiven Überlegungen der Beteiligten sang- und klanglos in den Katakomben der Bürokraten verschwinden würden. Deshalb interessiert mich dringend, welche Gewichtung eigentlich der Bürgerumfrage und der Discoursemaschine, kurz dem Bürgerdialog, beigemessen wird. Kocht danach die Bezirks- bzw. Senatsseite in bekannter Weise weiter alleine an dem "Süppchen" Gleisdreieck?


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Kommentare
Ablauf des Verfahrens
(Antwort von Moderation (wva) 08.11.2005 | 23:35)
Ziel des Online Dialogs ist die Erstellung eines gemeinsamen Beitrages (in der linken Navigation). Dieses Ergebnispapier wird an die Senatsverwaltung übergeben und fließt in die Ausschreibungsunterlagen für den Wettbewerb mit ein. Danach ist es die Aufgabe der Landschaftsarchitekten, Entwürfe gemäß der Vorgaben vorzulegen. Ihre Vorschläge gehen also keineswegs "sang- und klanglos" unter.

mit freundlichen Grüßen
Wiepke van Aaken
(Moderation)
Schau mal unter "Ablauf"
(Kommentar von oliver 09.11.2005 | 10:51)
...da wir das Verfahren beschrieben!
Wettbewerbsentwürfe öffentlich
(Kommentar von Wernerchen 09.11.2005 | 21:16)
Unter "Ablauf" finden wir folgende Sätze: "Im Anschluss an die Bürgerbeteiligung wird für die Parkgestaltung ein landschaftsplanerischer Wettbewerb durch die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung ausgeschrieben. Ihre Anregungen und Ideen aus den Befragungen, dem Online-Dialog und den Erkundungstouren werden dann den Landschaftsarchitekten gebündelt übergeben."

Das unter Punkt 5 (Landschaftsplanerischer Wettbewerb) beschriebene Vorgehen sagt nicht viel darüber aus, ob der Wettbewerb selbst für die Bürger transparent bleibt. Deshalb möchte ich anregen, die Wettbewerbsentwürfe auf dieser Plattform (www.gleisdreieck-dialog.de) zu veröffentlichen und eine Diskussion darüber zu ermöglichen.
Noch nicht entschieden
(Kommentar von Moderation (dr) 10.11.2005 | 15:30)
Hallo Wernerchen,
ein Preisgericht aus Politik, Bürgern und Fachleuten wählt im Frühjahr 2006 aus den eingegangenen Wettbewerbsbeiträgen etwa zehn zur weiteren Bearbeitung aus. Diese zehn Entwürfe werden dann wiederum öffentlich vorgestellt und diskutiert. Konkrete Angaben, welche Formen der Beteiligung dann eingesetzt werden, steht zu diesem Zeitpunkt noch nicht fest.

Können wir ihre Anmerkung als Zeichen werten, dass sie die Form der Online-Beteiligung ansprechend und der Transparenz des Wettbewerbsverfahren als förderlich ansehen?

Viele Grüße von Daniela Riedel
(Moderation)

(Kommentar von silke 11.11.2005 | 12:59)
Ich würde das so sehen. Eine Bürgerbeteiligung, die sich auf einen kurzen Zeitraum der Diskussion im Internet beschränkt, finde ich nicht ausreichend. Mit dem Endergebnis müssen wir alle anschließend leben. Dass nicht jeder seine Vorstellungen bis auf das i-Tüpfelchen durchsetzen kann, liegt in der Natur eines Kompromisses. Und es gibt hier schon einige sehr gegensätzliche Vorstellungen.
Versch. Beteiligungsformen
(Kommentar von Moderation (dr) 11.11.2005 | 13:40)
Die Beteiligung beschränkt sich bisher nicht nur auf einen kurzen Prozess der Internetbeteiligung, sondern besteht aus den durchgeführten Bürgerbefragungen, den Gruppendiskussionen (Fokusgruppen), dem Einbeziehen verschiedenener Interessensgruppen (z. B. AG Gleisdreieck), den Spaziergängen vor Ort und dem Online-Dialog. Es ist die erste Stufe der Beteiligung. Weitere Beteiligungsschritte sind geplant, wenn zehn Entwürfe ausgewählt wurden.

Gruß Daniela Riedel (Moderation)


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Von: Maichel

08.11.2005 | 19:10
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