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3.5 Absatz des Ergebnisartikels

3.5 Sportmöglichkeiten breit fördern

Das sportliche Profil sollte deutlich vom spielerischem Bereich getrennt sein. Im Vordergrund steht nicht der "Vereinssport" sondern der Freizeitsport, der die Anwohnerinnen und Anwohner bei gutem und mittelmäßigem Wetter einlädt. Dementsprechend müssen auch die Sportflächen gestaltet werden.
Darüberhinaus sollte auch an den Vereinsport gedacht werden. Ein Beispiel hierfür ist der Park am S-Bahnhof Priesterweg. So können verschiedene Interessen nebeneinander verwirklicht werden. Gewünscht wird ein Park, in dem man - auf dafür vorgesehenen Wegen - ausdrücklich fahrradfahren und skaten darf, aber andere Nutzer Vorrang haben.

JOGGEN
Es sollte zügig eine Laufverbindung geschaffen werden die bis in den Tiergarten hinein durchgängig ist. Bei der Wegebeschaffenheit ist auf die Jogger/innen zu achten. Gerade in der Stadt ist es für Jogger sehr schwierig, einen natürlichen Boden für seinen Weg zu finden. Dieses wäre aber eine angenehme Abwechslung für die Gelenke und den gesammten Laufapparat. Eine Laufbahn aus Sand oder attraktive beleuchtete Laufstrecken wie in New York werden vorgeschlagen. Auf keinen Fall Asphaltwege.

FUSSBALL
Dringend benötigt werden - angesichts der vielen anwohnenden Kinder und Jugendlichen - genügend unterschiedliche Flächen zum Fussballspielen: für die Kleinen und die Großen. Es müssen mehrere Flächen sein.

BASKETTBALL
Gefragt sind ferner Möglichkeiten Basketball und andere Ballsportarten zu spielen.

GOLF
Eine Teilnehmergruppe ist der Ansicht, dass die Golfanlage in jedem Fall in die Planung der Parkanlage mit einbezogen werden sollte. Solch eine Anlage ist in Deutschland einmalig und bietet Golfern und Nichtgolfern ein traumhaft gepflegtes Areal, auf dem es sich beim Abschlagen oder einem Tässchen Kaffee auf der sonnigen Terrasse wunderbar entspannen lässt. Dafür spricht weiterhin, dass die Golfanlage für die Stadt eine kostenlos betriebene Infrastruktur ist und die Nutzung des Platzes für eine geringe Gebühr für die Allgemeinheit möglich ist. So wird das Gelände wird kostenlos von einer Gruppe behinderter Kinder jede Woche genutzt und mittlerweile trainieren auch schon Schulklassen und Kurse der Universitäten auf dem Gelände. Die Golfanlanlage ist damit eine Bereicherung des Sport-Angebots in der Gegend und wird darüber hinaus auch für Businesstreffen genutzt.
Dagegen wird argumentiert, das der Sinn des Parks sein sollte, dass die Anwohner mehr Grün erhalten. Die Golfanlage wird von einer Minderheit benutzt und bedient nicht die Interessen aller. Der kleine nördliche Eingang zum Park wird durch die Golfanlage weiter minimiert. Um die unterschiedlichen Interessen zu vereinbaren, wurden folgende Kompromissvorschläge erarbeitet: Es sollte eine bessere Zugänglichkeit der Golfanlage ermöglicht werden. Das würde Berührungsängste abbauen und die Akzeptanz und Nutzung bei den Anwohnern zu erhöhen. Die Fläche könnte auch nur stundenweise für Golf genutzt werden, die restliche Zeit ist für die Allgemeinheit. Alternativ könnte die Golfanlage in eine Baulücke zwischen Stresemannstraße und Hallescher Straße umziehen.


SKATEN
Für Skateboarder sollte ein gesondertes Areal eingerichtet werden. Innerhalb einer solchen Anlage fänden auch Schanzen und Half-pipes Platz.
Für Skater kann auf den alten (stillgelegten) Gleiswegen in Richtung Süden sollte auch eine Schnellaufbahn für Skater eingerichtet werden. Rasende Skater und Fahrradfahrer im Transit müssen vermieden werden bzw. für sie soll eine gesonderte Wegeplanung eingerichtet werden (u.a. vom Gleisdreieck bis zum Priesterweg/Südgelände zum entspannten Spazierengehen/Joggen/Radeln/Skaten ohne Stress und Autoverkehr). Der innerstädtische Inline-Course sollte für Anfänger bis mittlere Geschwindigkeiten abwechslungsreich gestaltet werden.

VOLLEYBALL
Seit Jahren boomt Beachvolleyballspielen in der Stadt. Und hat mit der WM in diesem Jahr sicherlich noch lange nicht seinen Höhepunkt erreicht. Nach ständig überbuchten Plätzen in BeachMitte haben endlich 2 engagierte junge Leute weder Kosten noch Mühen gescheut, einen Volleyballplatz (mit 18! Plätzen) in einmaliger Lage entstehen zu lassen. Ein Areal, das in diesem Sommer nicht nur Sportbegeisterte, sondern vielmehr auch Nachbarn, Jugendliche, Kinder und sogar ältere Menschen durch seine besondere Lage, den einmaligen Ausblick und vor allem durch die von den Betreibern unverwechselbar geschaffene Atmosphäre anzog. Der Beachpark61 ist in wenigen Wochen zu einer multikulturellen, interessen- und altersübergreifenden Erholungs-, Kommunikations- und Begegnungsstätte geworden.Dies sollte erhalten bleiben. Als Winternutzung wird vorgeschlagen , den Beachvolleyballplatz als Eislaufbahn zu nutzen. Dafür ist eine preiswerte Lösung gesucht. Zusätzlich wären auch freie Sandflächen wie im Volkspark Friedrichshain schön, auf denen in Eigeninitiative Netze aufgestellt werden können.



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Kommentare
Hundesport
(Kommentar von Moderation (wva) 11.11.2005 | 15:11)
Die Moderation hat den Absatz aus dem Ergebnisartikel in diesen Kommentar verschoben:
-->WIE STELLST DIR DAS VOR? Ich habe das auch schon überlegt- aber man kann da ja nicht einfach ein Sparschwein hinstellen... Und wenn hierfür schon, als einzige der zahlreichen Sportarten, bezahlt werden soll (ansonsten kann ich weder skaten, noch golfen und ohne Hund joggen macht auch keinen Spaß), dann nur auf freiwilliger Basis und mit der Garantie, dass es auch zu diesem Zweck wieder verwendet wird. (Keine Angst, Hundebesitzer sind keine Geizkragen, und für einen schönen Auslauf, würde auch jeder mal den "Obulus" entrichten; und wer's sich nicht leisten kann, soll doch aber trotzdem kommen können). Also wahrscheinlich nur durchführbar, wenn von einem Verein verwaltet wird, oder was meinst Du? Hatte ja anfänglich auch an einen kleinen Kiosk oder so was gedacht- der hätte natürlich gleich Spenden annehmen können... Schreib doch mal bei "Kommentar", damit die mühsam zusammengebastelten Texte nicht immer wieder von Diskussionen zerstückelt werden...


Info zum Artikel
Von: Moderation (wva)

02.11.2005 | 18:06
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