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Zusammenhänge schaffen

Die ICE - Trasse wird den Park Gleisdreieck in zwei Hälften teilen. Auch wird es verschiedene Nutzungen im Park geben. Damit der Park als Einheit wahrgenommen wird, ist es wichtig, wiederkehrende Elemente zu haben.
Die nachfolgenden Beispiele zeigen verschiedene Möglichkeiten auf, wie Zusammenhänge über ständig wiederkehrende Elemente, Farben oder Merkmale hergestellt werden.


Lampen
Parc du Sausset, Paris


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Planung: Michel & Claire Corajoud
Realisierung: 1982
Größe: 200 ha
Bildquelle: jardins et parcs contemporains - France, Marielle Hucliez, Telleri, 1999
In dem an der Grenze zu Paris gelegenen Park sind die bereits vorhandenen Elemente (Wassertürme, Bahngleise, ein Bahnhof sowie Straßen) in verschiedene Szenerien eingebettet worden. Wegebegleitende Elemente wie diese säulenartigen Lampen verbinden die verschiedenen Teile des Parks.



Torelemente
Parc del Clot, Barcelona



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Planung: Daniel Freixas und Vicente Miranda
Realisierung: 1986
Größe: 2,7 ha
Bildquelle: Thies Schroeder
Die weissen überdimensionalen Torelemente machen wichtige Verbindungen des Platzes dreidimensional erlebbar.



Rote Türme
Parc de la Vilette, Paris



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Planung: Bernard Tschumi
Realisierung: 1991
Größe: 55 ha
Bildquelle: Art&The Garden, Travels in the contamporary Mindscape, Art&Design, 1997
Auf dem Gelände eines ehemaligen Schlachthofs im Norden von Paris befindet sich ein Wissenschafts- und Kulturpark mit zahlreichen Gebäuden. Dazwischen befinden sich zum Teil Grünflächen. Rote, kubenförmige Türme sind als Orte für Spiel, Belebung und Entspannung rasterförmig über das ganze Areal verteilt werden.



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Planung: Bernard Tschumi
Realisierung: 1991
Größe: 55 ha
Bildquelle: Art&The Garden, Travels in the contamporary Mindscape, Art&Design, 1997
Diese roten Folies schaffen so einen wirkungsvollen Zusammenhang zwischen heterogenen Parkteilen.



Kugeln
Parc de Besós, Barcelona



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Planung: Helio Piñon, Albert Viaplana
Realisierung: 1985
Größe: ca. 20 ha
Bildquelle: Almut Jirku
Die Strukturierung der großflächigen Anlage erfolgt durch ein Ordnungssystem aus eingelegten Steinplatten und vielen locker eingestreuten Objekten wie einer geschwungenen, im Boden versinkenden Reihe von Betonkugeln.



Farbe Rosa
Schlosspark, Wolfsburg



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Planung: TOPOTEK 1
Fertigstellung: 2004
Größe: 26 ha
Bildquelle: ts redaktion
Mit Ausrichtung der Landesgartenschau wurde der historische Schlosspark als ein “grünes Aushängeschild“ der Stadt konzipiert. Durch Gebrauch von Farbe werden Einzelbereiche des Parks miteinander in Zusammenhang gebracht.
Die rosafarbenen Bänke, Zäune und Spielgeräte schaffen Aufmerksamkeit und stellen einen Bezug zwischen unterschiedlichen Parkteilen her.




Info zum Artikel
Von: Moderation (dr)

19.10.2005 | 11:05
Artikel-Nr.: 102
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