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Wettbewerbe

Neubau einer Schwerpunktfeuerwache in Berlin-Lichtenberg

Offener zweiphasiger Realisierungswettbewerb nach RPW 2013, § 3 für Architekt*innen als Generalplaner*innen mit anschließendem Verhandlungsverfahren nach Vergabeverordnung (VgV) in der aktuellen Fassung



BEENDET !!!
Die Bewerbungsfrist für die 1. Phase war am 01.07.2021 abgelaufen.






Kurze Beschreibung


Offener zweiphasiger Realisierungswettbewerb nach RPW 2013, § 3 für Architekt*innen als Generalplaner*innen mit anschließendem Verhandlungsverfahren nach Vergabeverordnung (VgV) in der aktuellen Fassung.

Grundlagen des Wettbewerbs sind die RPW 2013 sowie die Richtlinien zur Durchführung von Wettbewerben gemäß IV 104 der Anweisung Bau – ABau Berlin in der aktuellen Fassung sofern nachstehend nichts anderes aufgeführt ist.

Es ist von den Teilnehmenden sicherzustellen, dass die folgenden Fachdisziplinen bereits zum Wettbewerbsverfahren (RPW) in die Aufgabe eingebunden werden: Landschaftsarchitekt*innen. Eine Einbindung und verbindliche Nennung des/der Landschaftsarchitekt*in (in der Verfassererklärung) ist lediglich in der 2. Bearbeitungsphase zwingend erforderlich. Für die 1. Bearbeitungsphase wird eine diesbezügliche Einbindung empfohlen.

Gegenstand des Wettbewerbs ist der Neubau einer Schwerpunktfeuerwache der Berliner Feuerwehr im östlichen Teil des Bildungs- und Verwaltungsstandortes Alt-Friedrichsfelde 60 in Berlin-Lichtenberg.
Die städtebaulichen Rahmenbedingungen für den Wettbewerb wurden in einem vorgelagerten Werkstattverfahren definiert.

Das Raumprogramm umfasst eine NUF von ca. 2.575 m².
Für die Baumaßnahme ist ein Gesamtkostenrahmen von 15,5 Mio. Euro brutto in den Kostengruppen 200-700 nach DIN 276 vorgegeben.

Verfahrensablauf:

Die Auslobung erfolgt als offener Realisierungswettbewerb in zwei Phasen. Das Preisgericht wählt in der ersten Phase auf Basis der in der Wettbewerbsbekanntmachung genannten Kriterien zunächst 15 bis max. 20 Wettbewerbsarbeiten zur vertiefenden Bearbeitung für die zweite Phase aus. Das Preisgericht wählt in der zweiten Phase auf Basis der vertieften Bearbeitungen und unter Zugrundelegung der in dieser Wettbewerbsbekanntmachung genannten Kriterien die Preisträger aus und vergibt die Anerkennungen.

Das Preisgericht gibt eine schriftliche Empfehlung für die weitere Bearbeitung der mit Preisen ausgezeichneten Wettbewerbsarbeiten.

Nach Abschluss des Wettbewerbs prüft der Auftraggeber die Teilnahmeberechtigung.

Vor der Verhandlung prüft der Auftraggeber das Vorliegen der Eignung (s.u. VI.3) 1) in der Wettbewerbsbekanntmachung). Eignungsleihe nach § 47 VgV ist möglich.

Der Auftraggeber verhandelt zunächst mit dem 1. Preisträger über die Auftragsvergabe. Sollten der Beauftragung des 1. Preisträgers wichtige Gründe entgegenstehen, bspw. wenn trotz Verhandlungen das Honorarangebot nicht akzeptabel ist, zentrale vertragliche Regelungen nicht akzeptiert werden, der Kostenrahmen nicht eingehalten wird o. Ä., werden alle Preisträger zu Verhandlungen aufgefordert. Bei der Entscheidung über die Auftragserteilung wird die Preisgerichtsentscheidung mit 45 % berücksichtigt.

Folgende Leistungen werden in Anlehnung an die HOAI 2021 Bestandteil der Generalplanervergabe im nachgeschalteten VgV-Verfahren sein:
  1. Objektplanung in Anl. an HOAI 2021 §34, Leistungsphasen (LP) 2-8, optional LP 9,
  2. 2Freianlagenplanung in Anl. an HOAI 2021 §39, LP 2-8, optional LP 9,
  3. Tragwerksplanung in Anl. an HOAI 2021 §51, LP 2-6,
  4. Technische Ausrüstung in Anl. an HOAI 2021 §55, AGR 1-8, LP 2-8, optional L 9,
  5. Bauphysik in Anl. an HOAI 2021 Anlage 1.2, LP 2-7,
  6. Brandschutz gem. AHO-Schriftenreihe 17, LP 2-8, optional LP 9.

Die Beauftragung erfolgt in Leistungsstufen gemäß ABau Berlin in der aktuellen Fassung. Die Beauftragung der jeweils nächsten Leistungsstufe kann nur beim Vorliegen der haushaltsrechtlichen Voraussetzungen erfolgen. Ein Rechtsanspruch auf Beauftragung dieser Leistungen besteht nicht.

Im Falle einer weiteren Bearbeitung werden durch den Wettbewerb bereits erbrachte Leistungen des Wettbewerbsteilnehmers bis zur Höhe des zuerkannten Preises nicht erneut vergütet, wenn der Wettbewerbsentwurf in seinen wesentlichen Teilen unverändert der weiteren Bearbeitung zugrunde gelegt wird (RPW 2013 § 8 Absatz 2).

Die Wettbewerbssumme (RPW 2013 § 7 Absatz 2) ist auf der Basis der §§35, 40, 52 und 56 HOAI (i.d. Fassung v. 17.07.2013) ermittelt.
Für Preise, Anerkennungen und Aufwandsentschädigung stehen insgesamt 117.000,- Euro (netto) zur Verfügung.

Vorgesehen ist folgende Preisverteilung:
1. Preis 23.000,- Euro
2. Preis 15.000,- Euro
3. Preis 9.000,- Euro
Anerkennungen 11.500,- Euro

Die Wettbewerbssumme wird zur Hälfte als Aufwandsentschädigung in der zweiten Phase in Höhe von insgesamt 58.500,- € ausgeschüttet. Die Summe wird entsprechend der Anzahl der ausgewählten Teilnehmer für die zweite Phase verteilt.

Teilnahmeberechtigt sind Architekt*innen, geforderte Berufsqualifikation gemäß § 75 Abs. 1 und Abs. 3 VgV.

Ist in dem Herkunftsland die Berufsbezeichnung nicht geregelt, ist die Qualifikation über ein Diplom, Prüfzeugnis o. sonst. anerkannten Befähigungsnachweis gem. Richtlinie 2013/55/EU nachzuweisen.

Die Wettbewerbsunterlagen stehen allen interessierten Büros zum Download auf der Internet-Plattform von wettbewerbe aktuell zur Verfügung.

Anmeldung und Zugang zum Teilnehmerbereich

Die Teilnehmer werden aufgefordert, sich zunächst unter der Adresse: https://www.wettbewerbe-aktuell.de/onlineverfahren/ov/330
für die Teilnahme am Wettbewerb zu registrieren.
Falls noch nicht vorhanden, muss ein Login (kostenfreier Basis-Account) über wettbewerbe-aktuell erstellt werden.

Die Frist für die Abgabe der Arbeiten der 1. Wettbewerbsphase lautet:
01.07.2021, 16:00 Uhr (siehe Auslobung)
Angaben zu den weiteren Terminen: siehe Auslobung.
Luftbild mit Gebiet
Luftbild mit Kennzeichnung des Gebietes;
Quelle: Geoportal Berlin