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Presse und Aktuelles

Anfang Mai startet das Bürgerbeteiligungsverfahren „ULAP-Quartier“


28.04.21, Pressemitteilung
Auf dem Areal Invalidenstraße 57-60, westlich des Hauptbahnhofes zwischen Alt-Moabit und Emma-Herwegh-Straße, soll ein neues Quartier entstehen.

Dazu sollen in diesem Jahr im Zuge eines wettbewerblichen Dialogs gemeinsam mit der Nachbarschaft und der interessierten Zivilgesellschaft Nutzungsideen und eine städtebauliche Planung entwickelt werden. Der Bezirk Mitte, die Berliner Immobilienmanagement GmbH (BIM), die Unternehmensgruppe ALDI Nord und voraussichtlich eine landeseigene Wohnungsbaugesellschaft möchten in Zusammenarbeit mit der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen das neue Quartier entwickeln. Geplant ist ein Nutzungsmix aus Wohnen, Schule, Polizeistandort, Verwaltung und großflächigem Einzelhandel.

Der Senator für Stadtentwicklung und Wohnen Sebastian Scheel: „Mit dem Beteili­gungs- und Dialogverfahren wollen wir für das Areal die besten Ideen für die städtebauliche Planung erhalten, um das Gebiet zu öffnen, es mit der Umgebung zu vernetzen und insbesondere durch öffentliche Nutzungen im Bereich der Erdgeschosszone ein lebendiges innerstädtisches Quartier zu entwickeln - das neue ULAP-Quartier.“
 
Beim Online-Infoabend am 06.05.2021 werden die Anwohner*innen in Moabit und alle interessierten Bürger*innen über den Beteiligungsprozess informiert. Hier können sich alle Teilnehmenden aktiv einbringen. Das mit der Beteiligung beauftragte Büro AG.URBAN lädt außerdem am 07. und 08. Mai vor Ort zur Ideenwerkstatt auf dem Aldi-Parkplatz ein, um Bürger*innen einzeln und unter Einhaltung aktueller Hygieneregeln an separaten Stationen zu ihren Ideen, Anmerkungen und Wünschen zu befragen. Digital begleitend findet die Beteiligung über den ganzen Zeitraum auch auf mein.berlin.de statt. Die in der Beteiligung gesammelten ersten Ideen werden dann in die Aufgabenstellung des wettbewerblichen Dialogs einfließen.
 
Zur Entwicklung des Areals hat die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen einen zweistufigen wettbewerblichen Dialog ausgeschrieben, zu dem sich Planungsbüros derzeit bewerben können. Im Juni und September 2021 finden dazu öffentliche Veranstaltungen statt. Planungsbüros können dort ihre Entwurfsideen vorstellen und zusammen mit den Akteur*innen, der Nachbarschaft und der aktiven Zivilgesellschaft diskutieren. Ende des Jahres 2021 werden dann die Ergebnisse der Öffentlichkeit vorgestellt. Nach der anschließenden Angebotsphase wird ein Planungsbüro mit der Ausarbeitung der städtebaulichen Planung beauftragt. Diese Planung wird die Grundlage für das anschließende Bebauungsplanverfahren sein.
 
Auf dem Plangebiet befinden sich das leerstehende Gebäude des ehemaligen Landeslabors Berlin-Branden­burg, ein Aldi-Supermarkt und mehrere Bauten auf dem Gelände der Berliner Polizei. Der denkmalgeschützte Urania-Vortragssaal soll erhalten bleiben. ULAP steht für Universum-Landesausstellungspark, ein ehemaliges Messegelände Berlins, das sich nördlich auf dem Areal des neuen „ULAP-Quartiers“ und südlich der Stadtbahn befand.
 
Das Areal soll komplett neu gedacht und mit verschiedenen Nutzungen entwickelt werden. So sollen ca. 120.000 m² Bruttogeschossfläche neu entstehen: Der Bezirk möchte dort eine Schule und bezahlbaren Wohnraum entwickeln, die BIM den Polizeistandort erweitern und neue Räume für die Berliner Verwaltung schaffen und ALDI seine Filiale vergrößern und zusätzlichen Wohnraum ansiedeln. Aber auch weitere soziale Infrastrukturen wie Kitas und nicht kommerzielle Orte für die Nachbarschaft in Moabit sind Teil der Planung.
 
Das Areal ist derzeit größtenteils nicht öffentlich zugänglich. Das ehemalige Laborgebäude an der Ostspitze des Areals soll noch in diesem Jahr zurückgebaut werden.

Anmeldung zur digitalen Beteiligung über mein.berlin.de und weitere Informationen:
www.mein.berlin.de/projekt/ulap-quartier




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Katrin Dietl
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