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Presse und Aktuelles

5.800 mietpreis- und belegungsgebundene Neubauwohnungen für Berlin


30.12.20, Pressemitteilung
Das Land Berlin hat im Förderprogramm 2019/2020 die Förderung von insgesamt 5.542 Neubauwohnungen bewilligt.

In 19 dieser bewilligten Bauvorhaben sollen durch die Bereitstellung landeseigener Grundstücke weitere 258 Wohnungen mit Mietpreis- und Belegungsbindungen entstehen. Somit werden in den 93 geförderten Projekten insgesamt 5.800 preisgünstige Sozialwohnungen in Berlin dem Wohnungsmarkt zugeführt. Das Land Berlin hat dafür rd. 522 Mio. EUR bereitgestellt. 
Sebastian Scheel, Senator für Stadtentwicklung und Wohnen: „Mit der Schaffung von 5.800 geförderten Neubauwohnungen für WBS-berechtigte Mieterinnen und Mieter weiten wir das Angebot von Wohnungen mit günstigen Mieten auf dem Berliner Wohnungsmarkt aus. Das ist ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung. Trotzdem schmerzt es, dass es uns nicht gelungen ist, unser ehrgeiziges Ziel von 8.500 Wohnungen zu verwirklichen. Mein Dank gilt an dieser Stelle ganz besonders den Bezirksämtern, die mit den Bewilligungen die Voraussetzungen für den geförderten Wohnungsbau schaffen."
 
Neben Hindernissen für den Neubau wie Umweltschutzprobleme oder gestiegene Baukosten bedingt vor allem die Corona-Pandemie das Nichterreichen der Zielmarke. Die notwendigen Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie hatten und haben Auswirkungen auf die Personalsituation in den bezirklichen Genehmigungsbehörden. Somit verzögerten sich Bebauungsplanverfahren und die erforderliche Beteiligung der Öffentlichkeit konnte nicht umgesetzt werde. Gleichzeitig konnten weniger Baugenehmigungen bearbeitet werden. Es gilt auch unter diesen erschwerten Bedingungen weiterhin gemeinsam alle Anstrengungen zu unternehmen, um immer mehr Menschen in Berlin mit notwendigen bezahlbaren Wohnungen zu versorgen. 
 
Rund 79 Prozent, d.h. 4.376 dieser Wohnungen werden nach Fertigstellung im sogenannten Fördermodell 1 zu Nettokaltmieten von durchschnittlich 6,60 Euro/m² an Inhaber eines gültigen Wohnberechtigungsscheins vermietet. 1.166 Wohnungen sollen für Haushalte mit mittleren Einkommen mit Anfangsmieten von 8,20 EUR je Quadratmeter angeboten werden. Auch für den Bezug dieser Wohnungen ist ein Wohnberechtigungsschein notwendig.
 
Wie auch in den vergangenen Jahren erbringen die sechs städtischen Wohnungsbaugesellschaften den größten Anteil an diesem sozialen Neubauprogramm. Rund 92% aller Bewilligungen wurden für Bauvorhaben dieser Gesellschaften ausgesprochen.
 
Beispielprojekte der landeseigenen Wohnungsbaugesellschaften
 
An der Frankfurter Allee 218, zum Beispiel, baut die HOWOGE ein Wohnhochhaus mit 394 Wohnungen. Die attraktiv geschnittenen Wohnungen im 64 m hohen Wohnturm verfügen über ein bis vier Zimmer. 50 Prozent davon werden als geförderter Wohnraum zu Einstiegsmieten ab 6,70 Euro pro Quadratmeter angeboten.
 
Die landeseigene Wohnungsbaugesellschaft degewo plant auf dem Areal des Postscheckamts am Halleschen Ufer in Kreuzberg 373 Wohnungen. Davon werden insgesamt 282 Wohnungen mietpreis- und belegungsgebunden sein.
 
Am östlichen Ufer der Oberhavel, im Spandauer Stadtteil Haselhorst, entsteht bis 2025 ein neuer Stadtteil: WATERKANT Berlin. Die Gewobag entwickelt das Projekt gemeinsam mit der Wohnungsbaugesellschaft Berlin-Mitte mbH (WBM). Hier entsteht bereits ein moderner, hochwertiger Wohnort, mit bezahlbaren Mietwohnungen, Gewerbe- und Einzelhandelsflächen und einer Kita. Von den ca. 2.500 neuen Wohnungen werden rund die Hälfte der Wohnungen für WBS-Mieterinnen und Mieter angeboten.
 
Seit der Wiedereinführung der Neubauförderung im Jahr 2014 durch das Land Berlin sind bis Ende November 2020 insgesamt 5.297 geförderte Wohnungen fertiggestellt worden.
 




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