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Presse und Aktuelles

Modulare Unterkunft für Geflüchtete am Osteweg feiert Richtfest


20.08.20, Pressemitteilung
Am heutigen Donnerstag, 20. August 2020, wurde am Osteweg im Bezirk Steglitz-Zehlendorf Richtfest für die dort entstehende Modulare Unterkunft für Geflüchtete gefeiert. Und das sieben Wochen früher, als ursprünglich vorgesehen.

 
Das feierliche Richtfest fand in Anwesenheit von Daniel Tietze, Staatssekretär für Integration bei der Senatsverwaltung für Integration, Arbeit und Soziales, Hermann-Josef Pohlmann, Leiter der Abteilung Hochbau bei der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen, Alexander Straßmeir, Präsident des Landesamtes für Flüchtlingsangelegenheiten, und Carolina Böhm, Bezirksstadträtin für Jugend und Gesundheit des Bezirksamts Steglitz-Zehlendorf, statt.

Auf Initiative des Landesamtes für Flüchtlingsangelegenheiten und in Abstimmung mit dem Bezirk wird im Erdgeschoß der MUF am Osteweg ein Kiezcafé mit Außenterrasse eingerichtet. Zudem werden Räume für eine Kindertagespflegeeinrichtung vorgesehen, die allen Kindern in der Umgebung zur Verfügung stehen werden.

Daniel Tietze, Staatssekretär für Integration in der Senatsverwaltung für Integration, Arbeit und Soziales: „Ich freue mich, dass heute wieder eine Richtkrone auf eine Modulare Unterkunft für Geflüchtete (MUF) gezogen werden kann. Die am Osteweg erbaute Unterkunft gehört zu den MUF der 2. Generation, in denen Wohnungen entstehen. Damit werden die Wohn- und Lebensbedingungen der Geflüchteten nachhaltig verbessert. Wir haben uns dafür stark gemacht, dass innerhalb dieses MUF-Standortes eine Kindertagespflege und ein Kiez-Café eingerichtet werden, damit Nachbarschaftskontakte geschlossen und gefestigt werden können. Den künftigen Bewohnerinnen und Bewohnern wünsche ich hier eine gute Zeit.“

Hermann-Josef Pohlmann, Abteilungsleiter Hochbau bei der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen: „Heute wird nach nur 13 Wochen Bauzeit das Richtfest für die Unterkunft am Osteweg 63 gefeiert. Das 4-geschossige langgestreckte Gebäude passt sich hervorragend an der linearen Struktur der denkmalgeschützten ehemaligen Telefunkenfabrik an. Hier werden künftig bis zu 211 Bewohner in 46 Wohneinheiten leben können. Darüber hinaus hat die modulare Typenbauweise mit ihrem hohen Vorfertigungsgrad erneut ihre Leistungsfähigkeit im Hinblick auf die Qualität und Schnelligkeit bewiesen. Der von mehreren Seiten gewünschte Schulneubau mit großer Sporthalle an diesem Standort, kann auf dem Nachbargrundstück Osteweg 53 entstehen. Dies wurde durch eine, von der Hochbauabteilung der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen im Zusammenhang mit der Planung der MUF 2.0 erstellte Machbarkeitsstudie, nachgewiesen.“

Alexander Straßmeir, Präsident des LAF: „Das Landesamt für Flüchtlingsangelegenheiten legt bei der Versorgung und Betreuung von Geflüchteten stets sehr großen Wert auf gute Qualität. Der hohe Standard der Modularen Unterkünfte für Flüchtlinge der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen leisten hierzu einen Beitrag. Deswegen freue ich mich sehr, dass wir nach den zehn SenSW-MUFs, die wir bereits im Betrieb haben, heute Richtfest für die nächste Unterkunft feiern.“

Carolina Böhm, Bezirksstadträtin für Jugend und Gesundheit des Bezirksamts Steglitz-Zehlendorf: „Aus Sicht der Jugendstadträtin ist insbesondere die Integration von Kindertagespflegeplätzen an diesem Standort ein Gewinn. Nicht nur, dass die Nachfrage nach solchen Betreuungsangeboten regelmäßig das Angebot übersteigt, es wird zudem immer schwieriger Raum für die Tagespflege zu akquirieren. Diese gelungene Mischung von Wohnen für Geflüchtete und öffentlicher Infrastruktur wird den Osteweg besonders positiv prägen."

Nach Übergabe des Objektes an das Landesamt für Flüchtlingsangelegenheiten werden voraussichtlich im 1. Quartal 2021 die ersten Bewohner in das neue Gebäude einziehen können.
 
Die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen baut für das Land Berlin auf insgesamt acht Grundstücken Modulare Unterkünfte des Typs 2.0. Er sieht, im Gegensatz zu früheren Unterbringungen für Geflüchtete, wohnungsartige Grundrisse vor. Sechs dieser Unterkünfte befinden sich gegenwärtig im Bau: Das Gebäude am Murtzaner Ring steht kurz vor der Übergabe, an der Rennbahnstraße sind die Gebäude fertig gestellt und am Töpchiner Weg ist der Rohbau fortgeschritten.
 




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