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Presse und Aktuelles

Richtfest für Neubau des Ankunftszentrums für Geflüchtete


04.03.20, Pressemitteilung
Mit dem Heben des Richtkranzes wurde heute die Fertigstellung des Rohbaus der neuen Unterkunft des Ankunftszentrums (AkuZ) gefeiert. Dieses entsteht derzeit auf dem südlichen Teil der ehemaligen Karl-Bonhoeffer-Nervenklinik in Berlin-Reinickendorf.

Das Ankunftszentrum ist die erste Anlaufstation für Geflüchtete in Berlin. Hier findet neben der medizinischen Erstuntersuchung auch die Erstregistrierung der Asylbegehrenden statt. In der Regel halten sich die Geflüchteten zwischen drei und fünf Tagen in dieser Unterkunft bis zur Antragsstellung beim BAMF auf und werden dann auf Aufnahmeeinrichtungen im Land Berlin oder in andere Bundesländer verteilt.
 
Das Richtfest wurde in Anwesenheit von Katrin Lompscher, Senatorin für Stadtentwicklung und Wohnen, Elke Breitenbach, Senatorin für Integration, Arbeit und Soziales, Alexander Straßmeir, Präsident des Landesamts für Flüchtlingsangelegenheiten, und Uwe Brockhausen, Bezirksstadtrat und stellvertretender Bezirksbürgermeister von Berlin-Reinickendorf, gefeiert.
 
Katrin Lompscher, Senatorin für Stadtentwicklung und Wohnen: „Die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen baut für das Land Berlin auf 19 Grundstücken Modulare Unterkünfte für Geflüchtete (MUF). Die Flexibilität dieser Modularen Unterkünfte konnte jetzt erneut bei der Planung und Errichtung des Ankunftszentrums unter Beweis gestellt werden: Die Typenbauten der MUF 1.0 wurden während einer kurzen Umplanungsphase entsprechend der komplexen Anforderungen an eine Erstaufnahmeeinrichtung umgerüstet und konnten in kürzester Zeit errichtet werden.“
 
Elke Breitenbach, Senatorin für Integration, Arbeit und Soziales: „Mit dem Neubau auf dem Gelände des Ankunftszentrums werden wir eine weitere dauerhafte Unterbringungseinrichtung in Berlin eröffnen. Damit haben wir zum ersten Mal eine verlässliche Unterkunftsstruktur, die auf einzelne Ankunftsprozesse zugeschnitten ist und den Geflüchteten intensive Beratung und Unterstützung anbieten kann.“
 
Alexander Straßmeir, Präsident des Landesamts für Flüchtlingsangelegenheiten: „Das LAF kümmert sich jeden Monat um rund 1.000 Ankommende, die in Berlin Asyl suchen. Etwa 600 davon bleiben in Berlin. Sie werden vom LAF untergebracht, am Anfang im AkuZ, später in Aufnahmeeinrichtungen und Gemeinschaftsunterkünften. Sie erhalten Verpflegung, Taschengeld und bekommen über die elektronische Gesundheitskarte Zugang zu medizinischer Versorgung. Besonders schutzbedürftige Geflüchtete, wie Schwangere, akut Traumatisierte, LSBTI oder Menschen mit Behinderung, erhalten besondere Unterstützung durch unseren Sozialdienst sowie die Mitarbeitenden vor Ort in den Unterkünften. Übrigens: Mehr als die Hälfte der rund 20.600 geflüchteten Menschen, die aktuell in den Unterkünften des LAF leben, hat ihr Asylverfahren bereits abgeschlossen, für ihre Leistungen und die Unterbringung sind die Bezirke zuständig. Das LAF bringt diese Menschen derzeit in Amtshilfe für die Bezirke unter.“
 
Uwe Brockhausen, Bezirksstadtrat und stellvertretender Bezirksbürgermeister von Berlin-Reinickendorf: „Mit dem neuen Ankunftszentrum wird in Reinickendorf eine erste Anlaufstelle für Geflüchtete und damit eine im Vergleich zu der Unterbringung in den Hangars in Tempelhof wesentlich bessere Lösung geschaffen.“
 
Im Rahmen der Entwicklung des Flughafengebäudes Tempelhof und dessen Freizuges musste im Jahr 2018 ein neuer Standort für das bis dahin im Gebäude eines ehemaligen Hangars untergebrachten Ankunftszentrums für Geflüchtete gefunden werden. Per Senatsbeschluss vom 30.10.2018, wurde der Neubau des Ankunftszentrums auf der Fläche der ehemaligen Karl-Bonhoeffer-Nervenklinik in Berlin- Reinickendorf beschlossen. Auf dem 8.300 m² großem Teilgrundstück werden insgesamt fünf Gebäude errichtet. Zwei zweigeschossige Funktionsbauten dienen als Ankunftsgebäude, Ersterfassungseinrichtung und ärztliche Untersuchungsstelle. In drei weiteren drei- bis viergeschossigen Gebäuden, können bis zu 389 neu ankommenden Menschen kurzzeitig untergebracht werden. Zukünftig soll auch ein Verwaltungsteil des Ankunftszentrums des Landesamtes für Flüchtlingsangelegenheiten am Standort in Reinickendorf untergebracht werden.
 
 




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