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Gutachterausschuss für Grundstückswerte in Berlin stellt Immobilienmarktzahlen fürs 1. Halbjahr 2017 vor 


22.09.17, Pressemitteilung
Der Gutachterausschuss für Grundstückswerte in Berlin hat die Zahlen über die Entwicklung des Berliner Immobilienmarktes im 1. Halbjahr 2017 vorgelegt. Im Ergebnis zeigt sich, dass die Verkäufe von Eigentumswohnungen leicht rückläufig sind, die Verkäufe unbebauter Grundstücke gegenüber dem Vorjahr jedoch nicht verändert haben.

Die wichtigsten Inhalte im Überblick:
 
Der Vergleich mit dem 1. Halbjahr 2016 zeigt:
  • Die Anzahl der Kaufverträge ist im 1. Halbjahr 2017 um 5% auf 14.417 leicht gesunken.
  • Die umgesetzte Geldmenge ist im gleichen Zeitraum dagegen um 25% auf 7,96 Mrd. Euro angestiegen.
  • Der Verkauf von Eigentumswohnungen hat mit rd. 65% nach Anzahl weiterhin den größten Anteil am Berliner Immobilienmarkt.
  • Die Kauffallzahlen bei Eigentumswohnungen sind um 6% auf 9.429 im 1. Halbjahr 2017 gesunken.
  • Der Geldumsatz blieb bei Eigentumswohnungen gegenüber dem Vorjahreszeitraum nahezu unverändert.
  • Der Preisanstieg bei Eigentumswohnungen im Vergleich zum 1. Halbjahr 2016 beträgt rd. 10%. Im Neubau werden Durchschnittspreise von 5.038 Euro/m² WF erzielt.
  • Bei bebauten Grundstücken haben Verkäufe von Ein- und Zweifamilienhäuser mit rd. 62% nach Anzahl den größten Anteil.
  • Die Anzahl der Kauffälle von Ein- und Zweifamilienhäusern ist um 7% auf 1.243 im 1. Halbjahr 2017 gesunken.
  • Der Geldumsatz sank bei Ein- und Zweifamilienhäusern um 9% auf rd. 505 Mio. Euro.

 
Der Rückgang der Kauffallzahlen bei fast Teilmärkten des Berliner Immobilienmarktes setzt sich weiter fort. Hier kommen mehrere Einflussfaktoren zusammen. Der weiterhin hohen Nachfrage nach Berliner Immobilen steht ein insgesamt zu geringes Angebot gegenüber. Die Baulandbereitstellung kann den derzeitigen Bedarf nicht kompensieren. Fehlende Anlagealternativen machen eine Investition in das sog. Betongold zwar interessant, führen bei den Immobilieneigentümern jedoch gleichzeitig zu Zurückhaltung bei der Veräußerung und somit zu einer zusätzlichen Verknappung des Angebots.


Die hohe Nachfrage nach Berliner Immobilien führt zu weiter anhaltenden Preissteigerungen. Je nach Teilmarkt und Lage stellt sich die Entwicklung jedoch unterschiedlich dar. Während bei bebauten Grundstücken der Preisanstieg deutlich verhaltener ausfiel als in den vergangenen Jahren, ist der Preisanstieg bei Eigentumswohnungen weiterhin ungebrochen. Weitergehende Untersuchungen wurden im Rahmen dieser Veröffentlichung nicht vorgenommen.


Das Informationsblatt zur Umsatzentwicklung im 1. Halbjahr 2017 ist über die Internetadresse des Gutachterausschusses www.berlin.de/gutachterausschuss kostenlos abrufbar

Weitere Informationen:



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Katrin Dietl
Tel.: 030 90139-4040
Fax: 030 90139-4041
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