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Presse und Aktuelles

Umsetzung der Radverkehrsstrategie auf gutem Weg


09.06.15, Pressemitteilung
Berlin investiert 2015 rund 14 Millionen Euro für den Ausbau des Fahrradverkehrs

Der ADFC hat heute Vorschläge zur Umsetzung der Berliner Radverkehrsstrategie vorgelegt. Der darin erhobene Vorwurf, es geschehe nichts zur Verbesserung der Situation für den Radverkehr, weist die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt zurück. Viele der vom ADFC erhobenen Einzelforderungen sind längst Teil der alltäglichen Arbeit der Verwaltung, um kontinuierlich die Radverkehrsstrategie umzusetzen.

Für Radverkehrsmaßnahmen stehen im Jahr 2015 rund 14 Millionen Euro zur Verfügung, das entspricht 4 Euro pro Einwohner - also mehr als doppelt so viel wie die vom ADFC immer wieder genannten 6 Mio. EUR. Die Investitionen beinhalten 4 Millionen Euro pro Jahr für die Verbesserung der Infrastruktur für den Radverkehr, 2 Millionen Euro im Sonderprogramm für die Sanierung von Radwegen, 5,5 Millionen Euro für GRW-geförderte Radrouten, 300 000 Euro für Bike-and-Ride-Anlagen, 500 000 Euro für das Projekt E-Bike-Pendeln und 1 Million Euro für das öffentliche Fahrradverleihsystem. Dazu kommen noch die Mittel aus der allgemeinen Straßeninstandsetzung, die für Radverkehr verwendet werden.

Seit Senatsbeschluss zur neuen Radverkehrsstrategie konnten 2013 und 2014 u. a. folgende Maßnahmen umgesetzt werden:
  • 28 km neue Radverkehrsanlagen, davon 24 km Fahrradstreifen
  • 15 km vorhandene Radverkehrsanlagen saniert, davon 5 km Ersatz nicht mehr sanierbarer Radwege durch Fahrradstreifen
  • 34 km Ausweisung neuer Fahrradrouten
  • Rund 1500 neue Fahrradabstellanlagen an Stationen des ÖPNV (mit S-Bahn und BVG)
  • Ausweitung des öffentlichen Fahrradverleihsystems "call a bike – das Stadtrad für Berlin" auch durch Zuwendungen des Senats
  • Weitere Öffnung von Einbahnstraßen für den Fahrradverkehr durch die Berliner Bezirke
  • Weitere Maßnahmen in der Zuständigkeit der Bezirke (z. B. Komplettierung Radverkehrsanlagen Rhinstraße, Neubau Radwege Ruppiner Chaussee, Bau von Fahrradabstellanlagen)
  • Start des Projekts EBikePendeln (Weiterführung in 2015)
  • Bei den Modellprojekten konnten zwar noch nicht alle gestartet werden, aber zu einigen wurden u.a. mit der TU Berlin Voruntersuchungen in Auftrag gegeben (z. B. "Grüne Welle Radverkehr")
  • Partizipationsplattform Abbiegeunfälle (Auswertung läuft)
  • Einrichtung einer Fahrradstaffel bei der Polizei zur gezielten Überwachung von radverkehrsbezogenen Verkehrsverstößen (von Radfahrenden wie von Autofahrenden)
  • Fortführung der "Rücksicht"-Kampagne auch nach Auslaufen der Bundesförderung (gilt auch für 2015)
Für 2015 ist u. a. Folgendes geplant:
  • Umsetzung von Radverkehrsinfrastrukturmaßnahmen (ca. 20 km neue Radverkehrsanlagen und ca. 10 km Sanierung alter Radverkehrsanlagen)
  • Ausweisung weiterer Fahrradrouten (Route Westspange Steglitz-Märkisches Viertel, Dahmeradweg)
  • Weitere rund 1000 Abstellanlagen an Bahnhöfen
  • Strategie Fahrradparken (in Bearbeitung)
  • Ausschreibung Öffentliches Fahrradverleihsystem (läuft)
  • Aufbau eines Netzes von 26 automatischen Zählstellen für den Radverkehr (Probebetrieb mit 3 Standorten läuft erfolgreich – ca. 10 weitere in 2015)
Darüber hinaus erfolgen weitere Maßnahmen für den Radverkehr aus den Unterhaltungsmitteln der Bezirke, aus den Investitionsmitteln des allgemeinen Straßenbaus, aus dem Straßeninstandsetzungsprogramm oder aus unserem Städtebauförderprogramm "Aktive Zentren".

In Berlin wurden in den vergangenen Jahren 27.000 Fahrradabstellanlagen an Stationen des öffentlichen Personennahverkehrs hergestellt, zehn Fahrradhauptrouten ausgewiesen sowie weitere zeitnah in Aussicht gestellt.

Der Senat bekennt sich ausdrücklich den in der Radverkehrsstrategie verankerten Zielen und Maßnahmen.

Selbstverständlich wird er die umfangreichen Vorschläge des ADFC sorgfältig prüfen und, wie es erprobte Praxis ist, sich mit dem ADFC und dem Beratungsgremium "FahrRat" dazu austauschen.



Weitere Informationen:



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Presse­sprecherin
Katrin Dietl
Tel.: 030 90139-4040
Fax: 030 90139-4041
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