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Presse und Aktuelles

Informationsangebot zur vorläufigen Sicherung von Überschwemmungsgebieten in Berlin


14.11.13, Pressemitteilung
Auf den Internetseiten der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt abrufbar

Hochwasser führte in den letzten Jahrzehnten in Deutschland zu enormen Schäden. Deshalb wird gegenwärtig auch über die Folgen und Lehren aus dem Elbehochwasser im Sommer 2013 diskutiert. Unstrittig ist jedoch die Ausweisung von Überschwemmungsgebieten. Der Bund hat die Länder bereits 2009 verpflichtet, Überschwemmungsgebiete bis Ende 2013 auszuweisen. Die Abgrenzung und Benennung von Gebieten, die einer Überschwemmungsgefahr bei einem sogenannten hundertjährigem Hochwasser ausgesetzt sind (also einem Hochwasser, das statistisch einmal in 100 Jahren zu erwarten ist), soll das Bewusstsein für Hochwassergefahren wecken und damit die Schäden langfristig minimieren.


Auch in Berlin verursachten Hochwasser in der Vergangenheit Schäden. Die gefährdeten Gebiete liegen an der Erpe, der Müggelspree mit den Gosener Wiesen, der Panke, dem Tegeler Fließ, der Unteren Havel mit den Tiefwerder Wiesen und dem Breitehorn. Sie entsprechen einer Fläche von insgesamt 7,9 km² - das ist ca. 1 % der Gesamtfläche Berlins. Wer in einem solchen potenziell von Hochwasser betroffenen Gebiet wohnt, sollte vorsorgen. Ratsam ist es z.B. Gebäudeöffnungen gegen eindringendes Wasser zu schützen (hochgezogene Kellerschächte, Abdichtung von Türen und Fenstern etc.). Neubau oder eine Erweiterung baulicher Anlagen ist grundsätzlich untersagt. Das Gleiche gilt z.B. auch für das Ablagern von wassergefährdenden Stoffen.

Aufgrund der erstmaligen Benennung von potenziellen Überschwemmungsgebieten und der damit verbundenen Einschränkungen entstehen bei vielen Betroffenen Fragen zum Hochwasserschutz allgemein, zur Methodik der Ausweisung gefährdeter Flächen, den rechtlichen Grundlagen sowie den Restriktionen und Ausnahmemöglichkeiten. In einem umfassenden Fragen-Antwort-Katalog sind viele Informationen kompakt zusammengestellt. Antworten zu Fragen wie Überschwemmungsgebiete ermittelt und ausgewiesen werden, welche Beteiligungsmöglichkeiten es gibt, welche Folgen damit konkret verbunden sind, findet man auf der Website der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt unter dem Stichwort Hochwasserschutz/Überschwemmungsgebiete.

https://www.berlin.de/senuvk/umwelt/wasser/hochwasser/de/faq.shtml

Darüber hinaus wird am 19.11.2013 von 17:30 Uhr bis 20:00 Uhr im Bürgersaal des Bezirksamtes Spandau eine zweite Informationsveranstaltung dazu stattfinden.




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