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Prüfer bestätigen nachhaltige Biomasse-Beschaffung bei Vattenfall - Vermeidung von rund 80.000 Tonnen CO2


16.08.13, Pressemitteilung
Der Einsatz von Biomasse zur Energieversorgung der Hauptstadt ist umweltfreundlich. Wichtig ist aber auch die Beschaffung von Biomasse auf nachhaltiger Basis.

Staatssekretär Christian Gaebler: "Durch die Mitverbrennung von Holzhackschnitzel kann der Einsatz von fossiler Kohle reduziert werden. Durch die von Vattenfall in den letzten zwei Jahren eingesetzte holzartige Biomasse konnte so der Ausstoß von 80.000 Tonnen CO2 vermieden werden. Mit der mit meiner Verwaltung geschlossenen Vereinbarung über die nachhaltige Beschaffung dieser Biomasse, gelingt es uns die Wärme- und Stromerzeugung für unsere Stadt umweltfreundlicher zu gestalten."

Die Einhaltung der zwischen dem Land Berlin und Vattenfall bezüglich des Einsatzes von holzartiger Biomasse vereinbarten ökologischen und sozialen Nachhaltigkeitskriterien wird nach zwei Jahren von einem unabhängigen Institut geprüft.

Die Wirtschaftprüfungsgesellschaft KPMG hat bei dieser Prüfung für die Jahre 2011 und 2012 die Beschaffung von holzartiger Biomasse durch Vattenfall auf nachhaltiger Basis bestätigt. Die Prüfung umfasste die Beschaffung, Aufbereitung und Anlieferung sowie den Einsatz von holzartiger Biomasse für die Wärme- und Stromerzeugung in Berliner Heizkraftwerken.

Mit der Nachhaltigkeitsvereinbarung zwischen dem Land und dem Energieversorger leistet Berlin einen wichtigen Beitrag zum Schutz der Umwelt.

Insgesamt wurden 2011 ca. 26.000 Tonnen und 2012 bereits ca. 49.000 Tonnen Holzhackschnitzel in den Berliner Kraftwerken eingesetzt. Mit diesem Holz steigert Vattenfall kontinuierlich die Mitverbrennung von Biomasse in bereits bestehenden Kohlekraftwerken und reduziert gleichzeitig den Einsatz von fossiler Kohle. Dadurch konnten 2011 rund 34.000 sowie 2012 rund 45.000 Tonnen CO2 im Land Berlin vermieden werden.

Ein wichtiges Kriterium für den Einsatz von Biomasse zur Energieversorgung der Hauptstadt ist der Bezug aus regionalen Quellen. Im Jahr 2011 kamen ca. 30 Prozent und 2012 rund 13 Prozent direkt aus Berliner Quellen, z.B. aus Lieferverträgen mit Grünflächenämtern der Berliner Bezirke.

Zudem stammten 2011 rund 70 Prozent bzw. 2012 rund 84 Prozent aus Brandenburger Holzverarbeitungsbetrieben. Durch die dortige Nutzung von unbehandeltem Waldrestholz - überwiegend aus der Waldpflege - wurden Eingriffe in die Umwelt vermieden und somit die Umweltkriterien der Nachhaltigkeitsvereinbarung erfüllt.

Den erste Bericht zur Umsetzung der am 15. April 2011 unterzeichneten Vereinbarung über die Nachhaltigkeit der Beschaffung holzartiger Biomasse finden Sie unter:




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