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Von Kopenhagen lernen - Senator zeichnet Verdienste um den Radverkehr aus


07.09.12, Pressemitteilung
Als Anerkennung für Verdienste um die Förderung des Radverkehrs in Berlin vergab Verkehrssenator Michael Müller heute zum fünften Mal die Auszeichnung „FahrradStadtBerlin“.

Ausgezeichnet wurden
  • der Botschafter des Königreichs Dänemark, Herr Per Poulsen-Hansen (unter anderem für die Ausstellung „Eine Stadt fährt Rad“ mit Begleitveranstaltung zur „Zukunft der urbanen Mobilität"),
  • die Wilhelm-von-Humboldt-Gemeinschaftsschule in Pankow (für ihr Engagement für die Fahrradnutzung im Schulalltag),
  • die Gewerbegemeinschaft KuDamm Halensee (für den öffentlichkeitswirksamen Einsatz des Fahrrads im Rahmen der Initiative „Erfahre Halensee“) sowie
  • die Berufsvorbereitungs- und Ausbildungsgesellschaft mbH (für den Einsatz mobiler Fahrradabstellanlagen bei Großveranstaltungen).
Die 2007 erstmals vergebenen Urkunden, mit denen Aktivitäten und Maßnahmen zur besonderen Förderung des Radfahrens im Stadtverkehr gewürdigt werden, wurde am heutigen Freitag, dem 7. September 2012 an die Preisträger überreicht.

Senator Müller: „Radverkehr ist eine moderne, gesunde und umweltschonende Form der städtischen Mobilität. Bereits heute werden täglich über 1,5 Millionen Wege in Berlin mit dem Fahrrad zurückgelegt, und es werden immer mehr. Mit der Berliner Radverkehrsstrategie wollen wir diese Entwicklung unterstützten und neue Zielgruppen für das Radfahren gewinnen. Heute würdigen wir deshalb wieder vier Beiträge, die in ganz unterschiedlicher Weise dabei geholfen haben, noch mehr Berlinerinnen und Berliner für den Umstieg auf das Fahrrad zu motivieren.“
 
Der Botschafter des Königreichs Dänemark, Herr Per Poulsen-Hansen erhält die Auszeichnung für die vielfältigen Anregungen, die von seinem Hause für die Radverkehrsförderung in Berlin ausgegangen sind, u.a. für die öffentlichkeitswirksame Ausstellung „Eine Stadt fährt Rad“ und die informative und gut besuchte Begleitveranstaltung zur „Zukunft der urbanen Mobilität“.

Die AG Verkehr der Wilhelm-von-Humboldt-Gemeinschaftsschule in Pankow erhält die Auszeichnung für die Bereitstellung von Fahrradständern im Schulbereich, für die Verkehrssicherheit im Umfeld der Schule und für die Nutzung des Fahrrads auf dem Schulweg.

Die Gewerbegemeinschaft KuDamm Halensee erhält die Auszeichnung für den öffentlichkeitswirksamen Einsatz des Fahrrads bei ihren Aktionen zur Stärkung des Quartierszentrums im Rahmen der Initiative „Erfahre Halensee“.
 
Die bbw Berufsvorbereitungs- und Ausbildungsgesellschaft mbH erhält die Auszeichnung für die Aufstellung und Betreuung mobiler Fahrradabstellanlagen bei Großveranstaltungen mit einem Angebot von Fahrrad-Service-Checks.

Bereits 2004 hat der Senat die erste „Radverkehrsstrategie für Berlin“ beschlossen und seitdem konsequent umgesetzt. Aufbauend auf den bisherigen Erfahrungen wurde diese Strategie jetzt fortgeschrieben. Im Verkehrsbereich engagierte Initiativen und Verbände sowie Vertreter der Polizei, der Verkehrsbetriebe, der Wissenschaft und der Bezirke haben im „FahrRat“ daran mitgewirkt. Die neue Radverkehrsstrategie wird in Kürze dem Senat zur Beschlussfassung vorgelegt.

Bei der Fortschreibung geht es auch darum, vorausschauend auf den absehbaren und erwünschten weiteren Zuwachs der Radverkehrsnutzung zu reagieren. Dies betrifft die Instandhaltung und Aufwertung der vorhandenen Radverkehrsanlagen sowie ihre Frei-haltung von Hindernissen ebenso wie die Schaffung zusätzlicher sicherer, zügiger und attraktiver Verbindungen sowie ausreichender Abstellmöglichkeiten in den Wohngebieten und an den Fahrtzielen, besonders an den Haltestellen der öffentlichen Verkehrsmittel. Die Unterstützung der Mobilitätserziehung im schulischen Rahmen sowie eine fahrradfreundliche Informations- und Öffentlichkeitsarbeit sollen dabei helfen, vielleicht noch vorhandene „Hemmschwellen“ zu überwinden. Acht „Modellprojekte“ der Radverkehrsförderung sollen mit Vorrang umgesetzt werden.

Senator Müller: „Ein besonderes Anliegen ist mir auch die Verbesserung der Verkehrssicherheit – immer noch gibt es viel zu viele Unfälle, bei denen Radfahrerinnen und Radfahrer zu Schaden kommen. Die im Frühjahr angelaufene Kampagne zu mehr Rücksichtnahme im Straßenverkehr soll zusammen mit den Aktivitäten der Unfallkommission und vielen anderen Maßnahmen dazu beitragen, dass sich dies ändert.“




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