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Spreeuferweg im Schlossgarten Charlottenburg ist fertig


08.11.11, Pressemitteilung
Eröffnung des radfahrgerecht ausgebauten Spree-Ufer-Weges im Schlossgarten

Der Ende 2010 begonnene Ausbau des Spreeradweges im Bereich des Charlottenburger Schlossgartens ist heute im Beisein von Verkehrsstaatssekretärin Maria Krautzberger eröffnet worden.


Staatssekretärin Krautzberger: „Die Herrichtung der Radverkehrsinfrastruktur dient dem Ziel ein stadtweites Fahrradroutennetz zu schaffen. Dies ist ein wichtiger Baustein der Radverkehrsstrategie des Berliner Senats. Deshalb freue ich mich, dass wir heute dieses sehr schöne Teilstück freigeben können.“

Der Berliner Abschnitt des Spree-Radwegs ist 53 km lang. Wie alle sieben Radfernrouten, die durch Berlin führen, trägt er zu einer Verdichtung des Berliner Fahrradroutennetzes bei.

Die Maßnahme umfasste die Ertüchtigung und den Neubau des für Radfahren geeigneten Gartenweges von der Schlossbrücke im Süden zum nördlichen Eingangsbereich an der Jungfernheidebrücke.
Durch die Errichtung zusätzlicher Wegeverbindungen und den Bau von zwei Stegen parallel zu den vorhandenen Brücken sowie die Erweiterung des Platzes im Bereich des Belvederes wird der Radverkehr gelenkt und kanalisiert. Der Weg führt mit Abstand an den sensiblen Denkmalbereichen des Belvederes und des Broderieparterres vorbei. Die Trasse verläuft weitgehend auf der Strecke der Wegeführung der 1950er Jahre.

Die Finanzierung erfolgte über das Programm „Gemeinschaftsaufgabe zur Förderung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ gefördert über die Bundesrepublik und das Land Berlin. Bauherr ist das Landesdenkmalamt Berlin.

In Berlin verläuft der östliche Abschnitt (36 km) des Spree-Radwegs, von Erkner kommend, parallel zu Europaradweg R1 sowie D-Route 3, durch Neu-Venedig, entlang von Dämeritz-, Kleinem und Großem Müggelsee bis zur Altstadt Köpenick. Ab dem Mentzelpark folgt er der Spree in Richtung Innenstadt über die Wuhlheide, den Plänterwald und Treptower Park, erreicht am Schwarzen Busch Kreuzberg und nimmt seinen Lauf entlang der Eastside- Gallery. Am Märkischen Museum zweigt er an das Ufer des Kupfergrabens ab und erreicht sein beschilderungsseitig vorläufiges Ende am Schlossplatz. Der geplante westliche Abschnitt (17 km) führt weiter am Kupfergraben entlang, erreicht den Hauptarm der Spree an der Monbijoubrücke und begleitet diesen bis nach Charlottenburg. Hier wechselt die Strecke über die Englische Straße zum Landwehrkanal, um bereits hinter der Dovebrücke wieder auf die Spree zu treffen. Ab der Schlossbrücke schließt sich dann der neu gebaute Spree-Ufer-Weg im Schlossgarten Charlottenburg an. Von hieraus bis nach Spandau, wo die Spree in die Havel mündet, soll der Radfernweg immer entlang des Spreeufers führen.

Der vom ADFC mit 3 Sternen zertifizierte Spree-Radweg verbindet auf einer Strecke von ca. 420 km als einer der abwechslungsreichsten Fluss begleitenden Radfernwege die drei Spreequellen der Oberlausitz mit der Mündung der Spree in die Havel in Spandau.


 
Spreeuferweg im Schlossgarten Charlottenburg
 Grundstückseigentümer:  Stiftung Preußische Schlösser und Gärten (SPSG)
 Bauherr:  Landesdenkmalamt Berlin - Gartendenkmalpflege
 Finanzierung:  90 % Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Frauen durch das Programm
„Gemeinschaftsaufgabe zur Förderung der
regionalen Wirtschaftsstruktur“
 Kofinanzierung:  10 % Senatsverwaltung für Stadtentwicklung
 Bauzeit:  Oktober 2010 - Ende November 2011
 Kosten  
 Landschaftsbau:  Rund  457.000 €
Stege:  Rund 173.000 €
Leitsystem:  Rund   50.000 €
 Honorare:  Rund 120.000 €
 Gesamt:  Rund  800.000 €
 Ausgeführte Arbeiten  
 Wegelänge:  Rund 1000 m
 Wegebreite:  3-4 m, an den Promenaden bis 7 m
 Wegefläche:  Rd. 5.000 m² Wassergebundene Wegedecke
 Ausstattung:  12 Stück Sitzbänke, 30 Fahrradbügel
 Neubau Stege:  2 Stück
Sanierung und Verbreiterung
der Bestandsbrücke am Fürstenbrunner Graben
 
 Nachpflanzung: 24 St. Großbäume
ca. 1.600 m² Pflanzfläche
ca. 1.200 m² Rasenfläche




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