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Wohnen im Zentrum - eine positive Bilanz nach 16 Jahren Sanierungsgebiet Pankow-Wollankstraße


27.06.11, Pressemitteilung
Am heutigen Montag wurde durch die Senatorin für Stadtentwicklung, Ingeborg Junge-Reyer, den Bezirksbürgermeister Matthias Köhne und den Bezirkstadtrat für Kultur, Wirtschaft und Stadtentwicklung, Dr. Michail Nelken, die Ausstellung zum Sanierungsgebiet Wollankstraße eröffnet.

Das Gebiet Pankow-Wollankstraße wurde am 18. November 1994 als Sanierungsgebiet festgelegt und am 27. April 2011 förmlich als Sanierungsgebiet entlassen.

Die feierlich eröffnete Ausstellung informiert über den Sanierungsprozess, die Schwerpunkte der Sanierung, die Ergebnisse und die Mitwirkenden. Als Würdigung dieser intensiven und erfolgreichen Arbeit bedankte sich die Stadtentwicklungssenatorin Ingeborg Junge-Reyer bei allen Akteuren: „Die nachhaltige Stärkung der Wohn- und Zentrumsfunktion hat Alt-Pankow zu einem attraktiven und pulsierenden Identifikationsort gemacht. Dazu haben viele engagierte Bürgerinnen und Bürger einen wichtigen Beitrag geleistet und dafür gebührt Ihnen mein Dank. Mit der hervorragenden Anbindung an die Innenstadt, der attraktiven Bausubstanz, der sozialen Infrastruktur mit den vielseitigen Versorgungsangeboten und einer spannenden kulturellen Szene bietet das Quartier heute beste Bedingungen für Menschen, die nicht mittendrin aber dennoch urban leben wollen.“

Die Ausstellung wird im Foyer des Rathauses in der Breiten Straße 24a, vom 27.06.2011 bis zum 31.08.2011 montags bis freitags von 09.00 bis 19.00 Uhr öffentlich und kostenfrei zu sehen sein.

Vor 20 Jahren war das spätere Sanierungsgebiet ein Altbauquartier des Bezirkszentrums Pankow, geprägt von Leerstand, sanierungs- und modernisierungsbedürftigen Gebäuden, wenigen und unattraktiven Grün- und Spielflächen, dafür aber mit wohnunverträglichem Gewerbe. Vor allem fehlten die für ein Zentrum wichtigen Einkaufsmöglichkeiten. Familien wanderten oft ins nahe gelegene Umland ab. Der Senat von Berlin beschloss 1994, über das Instrument der Sanierung und der Städtebauförderung eine weitere negative Entwicklung aufzuhalten und schaffte damit die Voraussetzung für ein attraktives Wohngebiet und Zentrum.

Das Gebiet Pankow-Wollankstraße ist heute ein gefragtes Wohngebiet. Die Bevölkerungszahl ist um 28 % in den letzten 16 Jahren gewachsen und der Trend hält an. In den letzten Jahren sind neben der Modernisierung 762 neue Wohnungen in Lücken und auf den Gewerbebrachen entstanden. Es sind öffentliche Einrichtungen, wie Kitas, Schulen und Jugendfreizeitstätten, umfassend saniert worden. Die privaten und öffentlichen Angebote für Senioren wurden verbessert. So konnten viele Alt-Pankower in ihrer Wohngegend bleiben.

Für die Nachbesserung von Grün- und Spielflächen im wohnungsnahen Umfeld ist viel getan worden. Rund um den Anger und das Rathaus-Center z.B. ist auf ehemals brachliegenden Gewerbeflächen ein Verbund aus Freiflächen zum Spielen, Toben, Bolzen, Erholen und Spazieren entstanden. Viele Baumaßnahmen im Straßenraum dienen auch dazu, die Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmer zu erhöhen.

Das Hauptzentrum Pankow hat für die Versorgung des Nordostens von Berlin an Bedeutung gewonnen. Das Rathaus-Center und andere Einrichtungen sind neu entstanden und der öffentliche Raum ist umgestaltet worden. Nach der Fertigstellung der Berliner Straße gilt es weiterhin, die Handelsstruktur zu stabilisieren und bauliche Lücken mit Zentrenfunktionen zu schließen.

Die Bürgerinnen und Bürger engagierten sich im Erneuerungsprozess von Beginn an. In Projekten wie „Trommeln für Pankow“ oder während der Planung zur Sanierung der Wollankstraße brachte sich die Betroffenenvertretung intensiv ein.

In die Erneuerung des Gebietes Pankow-Wollankstraße investierten der Bund, das Land Berlin sowie die Europäische Union ca. 100 Mio. Euro.



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