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Spinner, Spanner, Eulen: Raupen fressen massenweise an Berliner Eichen


03.06.11, Pressemitteilung
In diesen Wochen ist in allen Berliner Waldgebieten eine immer stärkere Verlichtung der Eichenkronen zu beobachten. Schuld daran ist die so genannte Frühjahrsfraßgemeinschaft: Verschiedene Schmetterlingsraupen, die sich von den frischen Eichenblättern ernähren.

Neben dem auch für Menschen gefährlichen Eichenprozessionsspinner sind besonders Frühlingseulen, Eichenwickler und Frostspanner beteiligt. Der frühe und üppige Austrieb der Eichen hat für die Raupen den Tisch reich gedeckt und bietet ihnen beste Entwicklungsbedingungen. Auch andere Baum- und Straucharten sind von dem Raupenfraß teilweise betroffen.

Für die Bäume bedeutet der massive Blattverlust, der bereits in den beiden vergangenen Jahren in ähnlichem Maß zu beobachten war, einen erheblichen Vitalitätsverlust. Der Stress durch anhaltende Trockenheit setzt den Eichen zusätzlich zu. Im weiteren Jahresverlauf können die Eichen den Blattverlust durch einen erneuten Austrieb, den
so genannten Johannistrieb, unter Umständen teilweise ausgleichen. Wichtig dafür wären allerdings ausreichende Niederschläge in den kommenden Wochen.

Eichen sind nach den Kiefern in den Berliner Wäldern die am meisten verbreitete Baumart. Vor dem Hintergrund einer naturnahen Waldentwicklung kommt ihnen zukünftig eine immer größere Bedeutung zu.


Pflanzenschutzamt Berlin
Überwachung von Schadorganismen im Berliner Stadtgebiet, siehe folgende Links.



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