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Grundsteinlegung in der JVA Düppel - Erhöhung der Haftkapazität von 160 auf 250 Haftplätze


10.12.08, Pressemitteilung
Justizsenatorin Gisela von der Aue und Senatsbaudirektorin Regula Lüscher legten heute den Grundstein für Neubauten der JVA Düppelin der Robert-von-Ostertag-Straße in Berlin Zehlendorf.
Ab Frühjahr 2010 werden hier wieder männliche Inhaftierte des offenen Vollzuges untergebracht, die sich noch im Interimsstandort in Berlin Lichtenberg befinden.


Mit dem Akt der Einzementierung des ersten Baumelements der Grundmauern, wurde der Startschuss gegeben für den Bau der Anstalt. Es handelt sich nicht nur um eine Restauration der alten Gebäude der JVA Düppel. In Zusammenarbeit mit der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung errichtet die Senatsverwaltung für Justiz an dieser Stelle Gebäude und Räumlichkeiten, die bauliche Standards setzten um die Bedürfnisse für einen auf Resozialisierung gerichteten Vollzug zu gewährleisten. Die JVA Düppel wird neben der JVA Hakenfelde die zweite neugebaute Anstalt des offenen Vollzuges sein, in der jeder Inhaftierte in einem eigenen Haftraum untergebracht ist. Hauptgebäude ist das Unterbringungs- und Verwaltungsgebäude. Früher waren Inhaftierte und Personal in verschiedenen Gebäudeteilen untergebracht.

In einem Anbau am Gewächshaus entsteht ein Verkaufsraum für die Produkte aus vollzugseigenem Betrieb. Eine Nebenanlage wird unter anderem Werkstätten und einem Carport Platz bieten.

Wichtiger Faktor der Neuerrichtung ist die Schaffung weiterer Arbeitsplätze. Die Inhaftierten in der JVA Düppel kommen alle aus dem geschlossenen Vollzug und wurden nach Feststellung ihrer Eignung in den offenen Vollzug verlegt.


Justizsenatorin von der Aue: "Der offene Vollzug ist sehr wichtig, um eine gute Resozialisierung zu gewährleisten. Die Anforderungen an Bauten, die diese Vollzugsziele fördern sollen, sind besonders schwierig. Die Architektur des Neubaus der JVA Düppel wird diesen Ansprüchen in besonderem Maße gerecht. Mit der Inbetriebnahme der JVA Düppel werden zudem etwa 48 weitere Arbeitsplätze zur Verfügung stehen. Ich freue mich über dieses richtungsweisende Projekt."


Senatsbaudirektorin Lüscher: "Dem Neubau der JVA Düppel ging eine intensive Zusammenarbeit zwischen dem Bezirk Berlin-Zehlendorf und dem Land Berlin zur Schaffung des Planungsrechtes voraus, wofür ich dem Bezirk ganz herzlich danken möchte. Entstehen wird hier ein Neubau, der sich durch klare Strukturen, eine hohe Funktionalität sowie eine bedeutsame Integration in das gewachsene Umfeld auszeichnet. Alles in allem ein architektonisch und städtebaulich anspruchsvoller Entwurf, den die Jury zu Recht zum Wettbewerbssieger bestimmt hat."

Die Baumaßnahmen werden jetzt mit Hochdruck vorangetrieben. Nach der Fertigstellung Anfang 2010 stehen nach einem Probedurchlauf einem Bezug nichts mehr im Wege.



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