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Die „interessengemeinschaft südkreuz“ gründet sich als Berlins erste Gemeinschaft von Grundstückseigentümern


18.06.08, Pressemitteilung
Die Grundstückseigentümer im Gebiet westlich des Bahnhofs Südkreuz, der so genannten ‚Schöneberger Linse’, haben auf einer Versammlung am 23. Mai 2008 die Gründung einer Interessengemeinschaft Südkreuz (IGS) beschlossen, die auf einer ersten Arbeitssitzung Ende Juni mit einer Satzung, die die Ziele, Aufgaben und Prinzipien der Zusammenarbeit festlegt, auch formell erfolgen wird.

Dies wird im Rahmen einer Pressekonferenz am Mittwoch, den 18. Juni 2008, bekanntgegeben. Staatssekretärin Hella Dunger Löper, Beate Nitze, vorläufige Sprecherin der in Gründung befindlichen IGS und der Bezirksstadtrat für Bauwesen in Tempelhof-Schöneberg, Bernd Krömer, werden an der Pressekonferenz teilnehmen.

Ziel der IGS ist es, durch gemeinsame Aktivitäten und Maßnahmen die Entwicklungs- und Verwertungschancen des Schöneberger Südkreuzes zu erhöhen. Zugleich wird die IGS die Maßnahmen Berlins zur Entwicklung des im Jahr 2005 durch Senatsbeschluss festgelegten Stadtumbaugebietes Schöneberg-Südkreuz unterstützend begleiten.

Staatssekretärin Hella Dunger-Löper sieht die Stärke des Projekts vor allem in dem bürgerschaftlichen Engagement, dass ihm zugrunde liegt: „Ich bin davon überzeugt, dass die Interessengemeinschaft Südkreuz bei der Aufwertung der „Schöneberger Linse“ erfolgreich arbeiten wird. Die Grundstückseigentümer kennen das Gebiet sehr gut und können gezielt Projekte entwickeln, die zu spürbaren Erfolgen führen. Die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung freut sich auf die Zusammenarbeit im Rahmen des Stadtumbauprogramms West. Wir sind uns sicher, dass sich die gemeinsamen Anstrengungen für Bewohnerinnen und Bewohner sowie Investoren die „Schöneberger Linse“ schon bald deutlich voranbringen werden.“

Der Aktionsraum der IGS liegt in unmittelbarer Nachbarschaft zum zweitwichtigsten Fernbahnhof Berlins, zum S-Bahnhof Schöneberg, zur Stadtautobahn (A100/A103) und zum Sachsendamm. Infolgedessen weist das Gebiet eine hervorragende Lagegunst auf, die sich mit der Direktanbindung an den Flughafen BBI noch steigern wird. Heute ist das Gebiet gemessen an seiner Lagegunst noch unterentwickelt. Die IGS hat es sich darum zur Aufgabe gemacht, in diesem Gebiet eine Marktpositionierung und Imagebildung zu erreichen, die seinem Potential gerecht wird. Gemeinsames Ziel der Partner im Aktionsraum ist es, durch die Bündelung öffentlicher und privater Initiativen ein attraktives urbanes Stadtquartier mit engem Bezug zum neuen Fernbahnhof Südkreuz zu schaffen. Der Bezirk Tempelhof-Schöneberg plant hier vielfältige Nutzungen mit Dienstleistungen, Handel, Gastronomie, Hotels und Wohnen. Der Tempelhofer Weg soll zwischen den Bahnhöfen Südkreuz und Schöneberg zu einem städtischen Boulevard aufgewertet werden. Mit diesen und weiteren Maßnahmen, die auch mit der Deutschen Bahn abgestimmt werden, soll sich das Schöneberger Südkreuz in den kommenden Jahren im positiven Sinne nachhaltig wandeln. Eine noch einzurichtende Internetpräsenz der IGS wird über Ziele, Maßnahmen und Erfolge der Gemeinschaft berichten.

Die IGS ist in einem Stadtumbaugebiet deutschlandweit Vorreiter beim freiwilligen Zusammenschluss von Grundstückseigentümern zu einer Standortgemeinschaft und damit Modell für weitere Aktivitäten vergleichbarer Art. Das Programm Stadtumbau West begegnet nachteiligen Folgen des wirtschaftlichen und demografischen Strukturwandels, nutzt die Entwicklungschancen der Fördergebiete und verbindet öffentliche und private Investitionen effizienzsteigernd miteinander. Die Gründung der IGS wurde daher von der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und vom Bezirk Tempelhof-Schöneberg begleitet und unterstützt. Das Beratungsunternehmen empirica erarbeitet im Auftrag der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung eine Entwicklungs- und Vermarktungsstudie für das Gebiet Südkreuz und begleitet die Gründung und weitere Arbeit der Interessengemeinschaft in organisatorischer und fachlicher Hinsicht.



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