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Ausstellungseröffnung: Beschränkter Wettbewerb Zuschauerhaus Staatsoper Unter den Linden


04.06.08, Pressemitteilung
Das Wettbewerbsverfahren Zuschauerhaus Staatsoper Unter den Linden wurde nach eintägiger Sitzung des Preisgerichts am 15.05.2008 entschieden. Die Ergebnisse werden in einer Ausstellung in der Bauakademie gezeigt.

Die Eröffnung findet am heutigen Mittwoch, den 4. Juni 2008 um 19:00 Uhr durch die Senatsbaudirektorin Regula Lüscher, Staatssekretär André Schmitz, Staatssekretär Dr. Engelbert Lütke-Daldrup und den Preisgerichtsvorsitzenden Prof. Peter Kulka in der Bauakademie am Schinkelplatz, 10117 Berlin statt.

Die Ausstellung ist von Donnerstag, den 5. Juni, bis Donnerstag, den 19. Juni 2008, in der Bauakademie am Schinkelplatz täglich von 12:00 bis 19:00 Uhr zu besichtigen.
 

Anlass und Ziel

Die Staatsoper Unter den Linden wurde 1743 von Georg Wenzeslaus von Knobelsdorff erbaut. Bedingt durch Brände Kriegsschäden und Anforderungsänderungen wurde sie im Laufe ihrer über 250-jährigen Geschichte mehrfach grundlegend umgebaut.
Das heutige Operngebäude wurde von 1952-1955 vom Architekten Richard Paulick gestaltet und steht seit 1979 unter Denkmalschutz.
Für das Gebäude der Staatsoper besteht ein grundlegender Sanierungsbedarf. Im Rahmen dieser Baumaßnahme sollen auch Verbesserungen insbesondere der Akustik und der Sichtverhältnisse im Zuschauerraum erreicht werden.
Das baulich gegebene Klangbild des Zuschauerraumes wird durch eine sehr geringe Raumresonanz bestimmt. Aus diesem Grund wird das Haus seit über zehn Jahren mit einer elektronischen Nachhallverlängerungsanlage betrieben zudem sind bis zu 300 Sitzplätze aufgrund schlechter Sichtverhältnisse nur bedingt vermarktbar.
Die Auslobung erfolgte als beschränkter Wettbewerb im Rahmen des beschleunigten Verhandlungsverfahrens für Generalplaner. Aus dem Verhandlungsverfahren wurden nach den in der EU-Bekanntmachung genannten Kriterien 8 Teilnehmer zur Teilnahme am Wettbewerb ausgewählt.
Die Wettbewerbssumme ist auf der Basis des § 15 HOAI in Verbindung mit der GRW 1995 ermittelt. Die Gesamtwettbewerbssumme beträgt 95.000,- Euro. Die Teilnehmer erhalten ein Bearbeitungshonorar von 5.900,- €.

Unter dem Vorsitz des Architekten Prof. Peter Kulka entschied das Preisgericht nach ausführlicher Diskussion wie folgt:
 
  • 1. Preis (23.500.- Euro) Klaus Roth Architekten, Berlin
  • 2. Preis (14.500.- Euro) HPP-Architekten Hentrich-Petschnigg & Partner GmbH + Co. KG / Architekturbüro Angela Wandelt
  • 3. Preis (9.500,- Euro) gmp von Gerkan Marg und Partner, Architekten, Berlin

Die Jury empfahl die mit dem 1. Preis ausgezeichnete Arbeit zur weiteren Ausarbeitung und Realisierung. Insgesamt besticht die Arbeit durch ein zeitgemäßes Konzept. Mit einfachen architektonischen Mitteln wird das Opernhaus ertüchtigt und aufgewertet.

Der Wettbewerb hat nach Ansicht der Jury gezeigt, dass eine enge Orientierung am Original Pauliks nur möglich ist, durch Kompromisse im Hinblick auf die Qualität der Akustik und Sichtverhältnisse.




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