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"Bauverwaltung = eine Männerdomäne" - Das war einmal!


26.04.07, Pressemitteilung
Heute arbeiten viele kompetente und hochmotivierte Frauen in der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung - und sie leiten diese Verwaltung auch. Grund genug, Mädchen einzuladen, um sich über die "typischen" Männerberufe zu informieren.

Staatssekretärin Hella Dunger-Löper begrüßte die Mädchen und wünschte ihnen einen spannenden Tag in der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung: "Wir wollen mit dem Girlsday Mut machen, auch außergewöhnliche Berufswege einzuschlagen. Es wäre gut, wenn uns zukünftig z.B. im Wald nicht nur unsere erste und einzige Försterin begegnet, sondern gleich mehrere Frauen, die den Wald hegen und pflegen. Oder wenn uns in der Verkehrsregelungszentrale noch mehr Frauen begegnen, die "genau wissen wo es lang geht". Wir brauchen auch in Zukunft gut ausgebildete und motivierte Fachkräfte und wir hätten gern viele Frauen, die diese Anforderungen erfüllen."

Die Zeiten, in denen Frauen in Verwaltungen nur an den Schreibmaschinen oder im Vorzimmer des Chefs gesessen haben, sind längst vorbei. Heute leitet eine Frau die Verwaltung und macht damit Stadtentwicklungspolitik. Den Berufsweg Senatorin oder Staatssekretärin können wir zwar nicht anbieten, aber wir können Wege aufzeigen, um auch in der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung wichtige und interessante Aufgabenfelder zu besetzen. So hat sich zum Beispiel Lisa Eisenberger von der Rudolf-Steiner-Schule in Zehlendorf von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Landesdenkmalamtes über die Aufgaben des Denkmalschutzes in Berlin informieren lassen und dabei viel Interessantes erfahren. In der Verkehrsreglungszentrale waren Sarah Vam und Clara Schäfer. Die Mädchen konnten dabei sein, wie per Monitor der Verkehr überwacht wird, aber leider konnten sie nicht sehen, wie eine einzelne Ampelschaltung funktioniert.

Schon oft haben sich Mädchen der Robert-Jungk-Oberschule im Rahmen des Girlsdays über die Tätigkeiten in der Architekturwerkstatt, der Pressestelle oder der Berliner Forsten informiert. In diesem Jahr z. B. auch Nicole Franielczyk: "Mir hat dieser Tag sehr gut gefallen. Ich sammelte viele Erfahrungen - aber nicht nur gute. Ich konnte z.B. feststellen, dass Pressearbeit auch sehr anstrengend sein kann."

Neu ist in diesem Jahr, dass auch die Töchter von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Senatsverwaltung im Rahmen des Girlsdays das Arbeitsumfeld ihrer Eltern kennen lernen können. So ist auch Carola Krebs von der Friedrich-Engels-Oberschule in Falkensee dem Hinweis ihrer Mutter gefolgt und hat an dem Girlsday in der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung teilgenommen.

Auch wenn bei dem Besuchen in den einzelnen Arbeitbereichen nicht gleich der Wunsch entstanden ist, eine Ausbildung in dieser Richtung zu beginnen, so wurden doch interessante Eindrücke gewonnen. Kamila Wisniewska: "Mir hat es sehr gut gefallen und ich habe Erfahrungen gesammelt, die mit vielleicht in meinem weiteren Leben helfen können. Es war interessant zu sehen, wie der Monbijoupark eingeweiht wurde und ein Brunnen in Betrieb ging. Sicherlich kann ich darüber morgen etwas in der Zeitung lesen."




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