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Presse und Aktuelles

Parks auf Friedrichswerder


16.04.07, Pressemitteilung
Am heutigen Montag, den 16. April 2007, beginnt der Bau für die beiden Parks auf dem Friedrichswerder. Im historischen Zentrum Berlins wird der Friedrichswerder im Rahmen der „Entwicklungsmaß­nahme Hauptstadt Berlin - Parlaments- und Regierungsviertel“ neu geordnet. Für den Bereich des Friedrichwerder West sieht die städtebauliche Zielsetzung des 'Planwerks Innenstadt' eine am historischen Stadtgrundriss orientierte kleinteilige Wohnbebauung und zwei Grünanlagen vor.

Zusammen mit der Wiederherstellung des Schinkelplatzes vor der Bauakademie und des Werderschen Marktes soll der Friedrichswerder ein lebendiger, individueller Stadtteil werden, der neben seiner City-Funktion einen attraktiven innerstädtischen Wohnort für Stadtbürger im historischen Zentrum Berlins darstellt. Mit dem modellhaften Bauvorhaben 'Berlin-Townhouses' können sich hier die zukünftigen Bewohner ein nach ihren persönlichen Vorstellungen geplan­tes Haus mit Garten verwirklichen. Einige Wohngebäude sind bereits fertig gestellt und be­wohnt. Zwischen den geplanten Baublöcken sollen zwei zusammengehörige Parkanlagen von zusammen etwa 1,2 ha entstehen. Das Planungsgebiet befindet sich im Bezirk Mitte von Berlin.

Zur Neugestaltung dieser Parkanlagen, die teilweise die bestehende ersetzt, wurde im Mai 2005 ein beschränkt-offener landschaftsplanerischer Realisierungswettbewerb ausgelobt. Aufgabe war es, auf dem Friedrichswerder attraktive öffentliche Räume zu schaffen, die unter Beachtung des Gesamtcharakters des Areals eigenständige Bereiche von hoher Qualität bilden. Es wurde auf eine klare, einfache Gestaltung Wert gelegt, die ohne Überladung der Flächen qualitäts­volle, ansprechende Räume schafft, welche der repräsentativen Umgebung angemessen sind.

Die zwei Parks auf dem Friedrichswerder werden nicht nur für die neuen Gebäude, sondern auch für die angrenzenden Wohngebiete eine wichtige Rolle spielen. Ebenso werden die Parks für die Beschäftigten in den angrenzenden Bürogebäuden, insbesondere des Auswärtigen Am­tes, eine Bedeutung haben. Außerdem ist auch mit anderen, auswärtigen Besuchern zu rech­nen. Daher richten sich vielfältige Erwartungen auf diese Flächen; es ist von einem hohen Nut­zungsdruck auszugehen. Ziel des Wettbewerbs war es, ein Konzept für zeitgemäße innerstädti­sche Parkanlagen von hoher Aufenthaltsqualität zu finden.

Preisträger des beschränkt-offenen landschaftsplanerischen Realisierungswettbewerbs ist das Büro Gabriele Kiefer.

Die Beräumung des „Nordparks“ am Caroline-von-Humboldt-Weg ist bereits im Zuge der Bau­feldfreimachung der angrenzenden Baufelder Ende Dezember 2004 abgeschlossen worden. Die Beräumung des „Südparks“ inkl. Kampfmittelbergung und Wiederauffüllung mit Herstellung der Rohplanung wurde am 12. Dezember 2006 abgeschlossen. In diesem Zusammenhang wurden bereits auch die Baugruben für das Fundament des Spindlerbrunnens und für die Brun­nenstube ausgehoben.

Die Übergabe des neuen Parkplatzes für das Auswärtige Amt an der Kurstraße wird am 23. April 2007 erfolgen.

Der Landschaftsbau, einschließlich Aufstellen des wieder instand gesetzten Spindlerbrunnens und der Neuanlage eines Kinderspielplatzes wird bis Ende August 2007 erfolgen.

Eine Einweihung der „Zwei Parks auf dem Friedrichswerder“ ist für Ende September 2007 vor­gesehen. Das Neusetzen der zu ergänzenden Bäume erfolgt anschließend in der Pflanzzeit im November 2007.



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