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Eröffnung der Hellersdorf-Route für den Fahrradverkehr


12.04.07, Pressemitteilung
Wo die Hellersdorf-Route die Wuhle trifft ...
Zwischen der Cecilienstraße und dem Feldberger Ring liegt einer der schönsten neu gebauten Radwegeabschnitte Berlins. Hier, oberhalb des kleinen Flüsschens Wuhle, wird heute die Senatorin für Stadtentwicklung, Frau Ingeborg Junge-Reyer, die neu ausgeschilderte Hellersdorf-Route eröffnen und den Berliner Bürgern zur Nutzung übergeben.


Nicht zuletzt vor dem Hintergrund eines drohenden Klimawandels steigt die Bedeutung des Radverkehrs zur Sicherung der Mobilität in der Stadt stetig. Das Radfahren ist kostengünstig, flächensparend, umweltfreundlich und gesund. Seine Förderung ist daher ein besonderes Anliegen der Berliner Verkehrspolitik. Neben dem schrittweisen Ausbau des Fahrradroutennetzes sind auch die Verbesserung der Abstellmöglichkeiten, die Kombination mit den öffentlichen Verkehrsmitteln, die Mobilitätserziehung und die Verkehrssicherheit Gegenstand der Radverkehrsstrategie des Senats.
Die schrittweise bauliche Herrichtung und Beschilderung des Berliner Fahrradroutennetzes ist ein wichtiger Baustein der Radverkehrsförderung. Die Ortsteile der Stadt werden miteinander verbunden und die künftig stadtweit gleiche Beschilderungssystematik wird die Orientierung der Radfahrer erheblich erleichtern. Im Interesse einer hohen Verkehrssicherheit werden die beschilderten Radrouten überwiegend durch ruhige Nebenstraßen, Grünverbindungen und über Uferwege geführt. Lassen sich im Einzelfall Wegeschnitte über das Straßenhauptnetz nicht vermeiden, so werden sichere Radverkehrsanlagen, wie zum Beispiel Fahrradstreifen angelegt.

Das Berliner Fahrradroutennetz besteht aus 12 Sternrouten, die - jeweils am Schlossplatz beginnend - strahlenförmig bis in die Außenbezirke verlaufen. Sie sind durch einen Innen- und einen Außenring, bestehend aus je vier Spangen, untereinander verknüpft. Dazwischen werden netzergänzende Nebenrouten eingehängt. Darüber hinaus tragen derzeit drei überregionale Radwege, der Europaradweg R 1 (Calais-St. Petersburg) und die Radfernwege Berlin-Usedom und Berlin-Kopenhagen sowie der Berliner Mauerweg zu einer Verdichtung des Fahrradroutennetzes bei. Ein weiterer Radfernweg von Berlin nach Leipzig verbinden befindet sich in der Planung und wird in absehbarer Zeit das Radroutennetz ergänzen.

Die Hellersdorf-Route ist 20 km lang. Sie beginnt am Schlossplatz im Zentrum der Stadt und endet in Hoppegarten, bekannt durch die dort befindliche traditionsreiche Galopprennbahn.
An der Landesgrenze erschließt sich dem Radfahrer das nordöstliche Berliner Umland über ruhige Nebenstraßen. Hier besteht u.a. die Möglichkeit über Neuenhagen zum Ackerbürgerstädtchen Altlandsberg weiterzuradeln.
Auf ihrem Weg von West nach Ost und Ost nach West berührt die Hellersdorf-Route nicht nur wichtige Ziele in Mitte, Friedrichshain, Lichtenberg, Marzahn und Hellersdorf, sondern quert auch das Tal der Wuhle mit seinen besonders reizvollen Uferwegen und den bekannten Gärten der Welt im Erholungspark Marzahn.
Zusammen mit den bereits im letzten Jahr eingerichteten Strecken nach Gatow und Spandau nimmt die neue Route eine besondere Stellung ein, da sie mit diesen Routen eine für den Radverkehr schnelle und komfortable Ost-West-Verbindung durch die gesamte Stadt herstellt.

Noch im Jahr 2007 soll die Beschilderung von weiteren 4 Fahrradrouten fertiggestellt und mit der planerischen Vorbereitung von 6 Fahrradrouten begonnen werden. Wie für die heute in Betrieb gehende Hellersdorf-Route wird für jede fertiggestellte Radroute ein Flyer mit dem genauen Routenverlauf, Wissens- und Sehenswertem an der Strecke und Informationen rund um das Berliner Fahrradroutennetz erarbeitet und der interessierten Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt.

Der Flyer zur Hellersdorf-Route liegt ab Mittwoch, dem 12. April 2007 in der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung Dienstgebäude Am Köllnischen Park 3, 10173 Berlin, Broschürenstelle zur Abholung bereit.




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