link  Aktuelle Informationen zum Coronavirus finden Sie auf der Sonderseite der Senatskanzlei.


    Über uns  







Initiative Verhalten im Brandfall
Verhalten im Brandfall

 

Presse und Aktuelles

Moderner Standard für weitere 5.700 Hellersdorfer


22.08.03, Pressemitteilung
Mieterfest zum Abschluss der Komplettsanierung im Roten Viertel Senator Strieder: Eine gute Nachricht in schwierigen Zeiten

Das unbestrittene Zentrum von Hellersdorf war heute der Cecilienplatz. Hier haben Mieter, die STADT UND LAND/WoGeHe Wohnungsbaugesellschaft Hellersdorf mbH, Baufirmen, Ingenieurbüros, Politiker aus Land und Bezirk den Schlusspunkt zur Komplettsanierung des so genannten Roten Viertels von Hellersdorf gesetzt. Mit der Modernisierung und behutsamen architektonischen Überarbeitung hat sich die Wohnqualität für rund 5.700 Bewohner substantiell verbessert. Mehr als 1.950 weitere Wohnungen im Bestand der STADT UND LAND/WoGeHe sind nun zeitgemäß ausgestattet.

Wachsende Attraktivität
Mit dem Fest auf dem Cecilienplatz, so Geschäftsführer Rudolf Kujath, wolle man sich auch dafür bedanken, dass die Mieterinnen und Mieter trotz mancher Unannehmlichkeiten, die Sanierungsarbeiten nun einmal mit sich bringen, immer kooperative Partner waren. Das Ergebnis der Stadterneuerung entschädige sicher für die eine oder andere Unannehmlichkeit. Kujath betonte, dass die Modernisierung des Quartiers eine weitere wichtige Zäsur für den Bezirk sei, für seine Zukunftsperspektiven und für die wachsende Attraktivität seiner Wohnviertel. Die STADT UND LAND/WoGeHe könne auf einen hohen Vermietungsstand in anderen sanierten Vierteln verweisen. Stadtentwicklungssenator Peter Strieder bekräftigte, dass sich das Land trotz aller Schwierigkeiten weiter in der Großsiedlung engagieren werde. Die erfolgreiche Sanierung des Roten Viertels sei eine gute Nachricht. Hier habe man einmal mehr unter Beweis stellten können, dass die „Platte“ sehr wohl komfortabel und zukunftsfähig ist.

Aufzüge und Maisonettes
An den 5- und 6-Geschossern im Roten Viertel wurden 115 Aufzüge nachgerüstet. Diese Maßnahme gehört neben der Montage von 790 zusätzlichen Balkonen und gut 370 Grundrissänderungen zu den entscheidenden Komfortverbesserungen im Quartier. Im Zuge des Neuzuschnitts von Wohnungen wurden sechs Maisonettes eingerichtet, vier davon in der Gülzower Straße nach Aufsatz einer weiteren Etage. Jede dieser vier Wohnung hat zudem eine großzügig bemessene Terrasse. Zudem wurden Bäder und Küchen gefliest, höherwertige Armaturen eingebaut und die Fassaden mit einer Wärmedämmung versehen. Damit wurde es möglich, das Design der Gebäude zu verändern, wobei die Farbe Rot eine besondere Rolle spielt.

Städtische Dominante
Die komplette Sanierung dieses Quartiers hat insofern besonderes Gewicht, weil das Rote Viertel zu den städtebaulichen Dominanten der Großsiedlung Hellersdorf gehört. Die Gesellschaft verfügt hier über einen Bestand von insgesamt 3.170 Wohnungen. Das Rote Viertel – so genannt in Anlehnung an die Farbigkeit von Teilen der Fassaden - ist eines der Quartiere, die 1992 in einem städtebaulichen Gutachten als unterscheidbare Wohngebiete definiert worden waren. Davon ausgehend wurden Images empfohlen - hier das Image “Stadt” - aufgrund der wohnnahen Geschäfte und Dienstleister, der direkt an den Platz grenzenden U-Bahn-Station Kaulsdorf-Nord. Diese Empfehlung hat die STADT UND LAND/WoGeHe als Gestaltungsrichtlinie für die weitere städtebauliche Entwicklung aufgegriffen.




Pressearchiv



Pressestelle

Presse­sprecherin
Katrin Dietl
Tel.: 030 90139-4040
Fax: 030 90139-4041
E-Mail: pressestelle@
sensw.berlin.de




Pressearchiv

Pressemitteilungen, die vor dem 08.12.2016 veröffentlicht wurden, liegen im Verant­wortungs­bereich der ehemaligen Senats­verwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt bzw. ihrer Vorgängerbehörden.



Kontakt