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Topographie des Terrors: Vollendung des Baus möglich


20.08.03, Pressemitteilung
Einhaltung des Kostenrahmens kann durch technische Veränderungen und Standardabsenkungen erreicht werden

Nach Prüfung der vom Architekten Peter Zumthor überarbeiteten und veränderten Konstruktionsunterlagen für den Bau des Dokumentations- und Besucherzentrums der Stiftung Topographie des Terrors, bestätigt eine von der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung heute vorgelegte Machbarkeitsstudie, dass ein Weiterbau im vorgegebenen Kostenrahmen von 38,85 Mio. €€ für möglich gehalten wird.

Für den aufgrund der Insolvenz der Rohbaufirma und der daraus drohenden Kostenexplosion seit dem Frühjahr 2002 unterbrochenen Bau, hat der Architekt Peter Zumthor nunmehr eine überarbeitete Planung vorgelegt, die ohne grundlegende Veränderungen der Konstruktionsprinzipien das Stabwerk wesentlich vereinfacht. Dabei werden die sog. Knotenverbindungen von 18.000 auf 6.000 reduziert.

Nachdem der Architekt erkannt hatte, dass die Realisierung seines Werkes bei einer weiteren Kostensteigerung nicht möglich ist, hat er sich in einem im Mai dieses Jahres mit Senator Thomas Flierl und dem Direktor des Dokumentationszentrums Topographie des Terrors, Dr. Andreas Nachama, geführten Gespräch bereit erklärt, Vereinfachungen an seinem Entwurf vorzunehmen.

Senator Peter Strieder: „Es war an der Zeit, dass Peter Zumthor dazu beiträgt, seinen herausragenden Entwurf im vom Parlament zuletzt beschlossenen Kostenrahmen verwirklichen zu helfen. Die Prüfung der vom Architekten vorgelegten Unterlagen haben gezeigt, dass die vorgesehenen Änderungen durchführbar sind und zu Einsparungen führen können.

Wenn damit auch die zuletzt sichtbaren Mehrkosten von rd. 3 Mio. €€ aufgefangen werden können, entstehen auf der anderen Seite durch die nunmehr notwendigen technischen Veränderungen und Umplanungen neue Kosten von rd. 1 Mio. €€. Das Bauvorhaben kann nur dann im Rahmen der bewilligten Mittel realisiert werden, wenn die Stiftung Topographie des Terrors sich einverstanden erklärt, Standards in der Innenausstattung und im Außenbereich so abzusenken, dass weitere 1 Mio. €€ aufgefangen werden können.

Neben der Zustimmung des Stiftungsrates zu diesen Standardabsenkungen, kommt es jetzt darauf an, dass die Ausschreibung der Bauleistungen die Gesamtkosteneinschätzung bestätigt. Erst wenn dies sichergestellt ist, könnten die Bauarbeiten frühestens ab Sommer 2004 fortgesetzt werden.“




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