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Den Berliner Fischen geht es gut


07.08.03, Pressemitteilung
Hitze und Trockenheit haben im Rhein und seinen Nebenflüssen zu sehr niedrigen Wasserständen geführt. Durch das zurückgehende Wasser wurden Aale gezwungen, ihre Lebensräume zu verlassen und dem Wasser in die Fahrrinnen der Flüsse zu folgen. Bei hohen Fischkonzentrationen und hohen Wassertemperaturen vermehren sich fischkrankheitsauslösende Bakterien besonders gut. Durch Sauerstoffmangel geschwächte Tiere erkranken und sterben. Hinzu kommen Schädigungen der geschwächten Aale durch Schiffsschrauben bei Niedrigwasser.

Die Berliner Gewässer Dahme, Spree und Havel sind staureguliert. Daher sinkt der Wasserstand nicht in der oben beschriebenen Weise ab. Die hohen Wassertemperaturen von 24 - 26 °C begünstigen auch in den Berliner Gewässern das Wachstum von Fischkrankheitserregern. Gesunden, widerstandskräftigen Fischen schaden diese Erreger nicht. Sauerstoffmangel, der insbesondere in den innerstädtischen Gewässern nach Gewittern mit Starkregenfällen auftritt, schwächt die Fische jedoch zeitweise.

Der Sauerstoffgehalt der Berliner Gewässer wird durch stationäre Messsonden täglich überwacht. Um der Sauerstoffarmut der Berliner Stadtgewässer entgegenzuwirken hat die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung zur Gewässerunterhaltung ein Belüftungsschiff kontinuierlich seit 5.5.2003 im Einsatz.

Das Sauerstoffbelüfftungsschiff "Rudolf Kloos" hat in diesem Jahr bereits bis zum jetzigen Zeitpunkt 570 Stunden die innerstädtischen Gewässer belüftet.




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