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Japanischer Garten im Erholungspark Marzahn fertig gestellt


28.04.03, Pressemitteilung
Im Rahmen einer heute im Erholungspark Marzahn um 11. 00 Uhr stattfindenden Pressekonferenz informiert Senatsbaudirektor Dr. Hans Stimmann Medienvertreter über den neuen Japanischen Garten, der am 30. April 2003 vom Regierenden Bürgermeister feierlich eröffnet wird.

Die neue Anlage trägt den poetischen Namen „Garten des zusammenfließenden Wassers“ und wurde vom Zen-Priester und Prof. für Gartenarchitektur Shunmyo Masuno angelegt. Als Bestandteil des Gesamtkonzeptes "Gärten der Welt" im Erholungspark Marzahn wird er die Attraktivität dieses beliebten Ausflug- und Erholungsortes weiter erhöhen.

Senatsbaudirektor Stimmann: "Der jetzt im Erholungspark Marzahn neu entstandene Garten trägt den Namen „Garten des zusammenfließenden Wassers“, er ist ein Projekt der Städtepartnerschaft Berlin-Tokio. Von Beginn an konnten wir bei diesem Projekt auf die uneingeschränkte Unterstützung auf Rat und Tat der Botschaft Japans zählen. Insbesondere danken möchten wir der Botschaft für das Votum pro Berlin, als es um den Zuschlag der Fördergelder aus dem JEC-Fund ging, denn diesem Fund dankt Berlin eine großzügige finanzielle Unterstützung, die es ermöglichte, das Gebäude zu errichten, ohne das ein Japanischer Garten nicht denkbar ist. Der Erholungspark Marzahn – im Herzen des Bezirks Marzahn-Hellersdorf – hat in den letzten Jahren durch die Idee, hier die verschieden Gartenstile der Welt zu präsentieren, eine ganz neue attraktive Vielfalt erhalten. Der Japanische Garten ist ein weiterer Baustein in diesem Konzept."

Die neue Gartenanlage wurde unterstützt und finanziert durch die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und die Senatsverwaltung für Wirtschaft, Arbeit und Frauen. Durch Bereitstellung von 1,35 Mio. Euro aus den Fördermitteln der Gemeinschaftsaufgabe (GA-Mittel) zur Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur mit einer Kofinanzierung durch die EU und einem 20% Eigenanteil des Landes Berlins konnte der Japanische Garten realisiert werden. Der Erholungspark Marzahn konnte mit der ersten schon bestehenden Einrichtung dieses Konzeptes – dem Chinesischen Garten – im vergangenen Jahr ca. 300.000 Gäste begrüßen. Mit der Realisierung des Japanischen Gartens ist die Erwartung verknüpft, eine Besucherzahl von etwa 400.000 zu erreichen – eine Zahl, die mit den attraktiven Kulturstandorten der Innenstadt durchaus konkurrieren kann. Für den Bezirk Marzahn- Hellersdorf mit einer Einwohnerzahl von ca. 260.000 ist der Erholungspark Marzahn mit den Gärten der Welt ein Ort mit einer attraktiven Ausstrahlung und ein Anziehungspunkt für viele Besucher. Gerade in den Großsiedlungen Berlins ist es wichtig positive Akzente zu setzen, um die Lebensqualität und die Identifikation dieses Bezirkes zu stärken.

Senatsbaudirektor Stimmann: "Herr Shunmyo Masuno hatte es im Jahr 2001 übernommen, einen Japanischen Garten mit traditionellen Stilelementen zu realisieren. Was uns als Europäer an japanischen Gärten so fasziniert, ist die Fähigkeit japanischer Planer, die ganze Fülle und Schönheit der Natur in einem Garten einzufangen und zu visualisieren. In Japans berühmten Tempelgärten wird die Essenz der Natur gesucht und man hat den Eindruck, die künstlich gestaltete Natur übertrifft an Schönheit und Ausstrahlung die reale Natur. Dafür möchte ich auch allen japanischen Handwerkern und Ingenieuren, die für einige Zeit Gäste unserer Stadt waren, um diesen wunderbaren Garten zu bauen, danken. Ihre Handwerkskunst ist es, die diesen Garten zu einem wirklichen Gartenjuwel in unserer Stadt gemacht hat."



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