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"Italienische Höfe" zur Nutzung an den Bezirk Spandau übergeben


13.03.03, Pressemitteilung
Heute übergab Senator Peter Strieder die "Italienischen Höfe" auf der Zitadelle Spandau an den Bezirksbürgermeister, Konrad Birkholz. Peter Strieder: „Der Ausbau der 'Italienischen Höfe' ist Bestandteil der Konzeption zur Bewahrung und zukünftigen Nutzung der Zitadelle Spandau. Ich freue mich, diesen einmaligen Veranstaltungsort an die Nutzer übergeben zu können, mit dem ein weiteres Mal Historie mit dem Alltagsleben in unserer Stadt verknüpft wird.“

Das ausgebaute Tonnengewölbe wird ein multifunktionales Kulturzentrum beherbergen: neben dem Veranstaltungsraum können zukünftig auch ein Vortragssaal sowie Service- und Cateringbereiche genutzt werden. Die "Italienischen Höfe" sind Bestandteil des "Kanonenturms" der Bastion Brandenburg – genannt Kavalier Brandenburg - der um 1570 unter der Leitung von Rochus Graf zu Lynar als Festungsanlage der heutigen Zitadelle Spandau entstand. Die gut erhaltene Anlage aus der Entstehungszeit der Zitadelle ist als offene Pfeilerhalle auf annähernd quadratischem Grundriss konzipiert. Neben seiner ursprünglichen Nutzung als Zeughaus diente das historische Gewölbesystem u.a. als Militär- bzw. Festungsgefängnis und 1935 als Heeresgasschutzlaboratorium. Zuletzt wurden die Räumlichkeiten durch die Otto-Bartning Schule genutzt.

Der Ausbau des Tonnengewölbes zu einem multifunktionalem Kulturzentrum durch die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung erfolgte auf Grundlage der Planungen des Architekten Burckhardt Fischer. Die 1999 wegen knapper Kassen zum Erliegen gekommenen Baumaßnahmen wurden durch eine Entscheidung von Senator Peter Strieder 2001 wieder aufgenommen und im März 2003 zum Abschluss gebracht.

Insgesamt wurden ca. 3.400.000 €€ verausgabt. Im Rahmen der Baumaßnahme wurden u.a. die historischen Fußböden und Oberflächen wieder hergestellt, die maroden Putzflächen entfernt und die Hofpflasterung saniert.



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