Soziale Stadt  

 

Soziale Stadt, Quartiersmanagementgebiet – Friedrichshain-Kreuzberg

Mariannenplatz


Mariannenplatz - Gebietskarte
Gebietskarte

Daten

Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg

Bezirk Friedrichs­hain-Kreuzberg

Fördergebiet seit 2005
Fördermittel: 3.835.000 €
Fläche: 17,87 ha
Einwohnerinnen und Einwohner: 5.723
Bewohnerinnen und Bewohner mit Migrationshintergrund: 65,56 %
(Stand: 31.12.2015)

Weitere Informationen


 

Vorrangige Bebauungsart / Infrastruktur

Das Gebiet ist ein allgemeines Wohngebiet mit vorwiegender Wohnnutzung. Prägend sind die Siedlung des sozialen Wohnungsbaus an der Naunyn- und Waldemarstraße (1976-1983 errichtet), einzelner Altbaubestand sowie die Innenhöfe mit großen Freiflächen. Trotz seiner zentralen stadträumlichen Lage ist das Quartier eine vergleichsweise ruhige Wohngegend. Mit der nahen U-Bahn und mehreren Buslinien ist eine gute Anbindung an das öffentliche Nahverkehrsnetz gegeben. Das weitläufige Bethaniengelände mit dem Mariannenplatz und dem angrenzenden Feuerwehrbrunnenplatz bietet einen attraktiven Freiraum im Quartier und trägt zu einem positiven Lebensgefühl bei.

Entwicklungsziele, Leitbild

Das Gebiet übernimmt eine wichtige Funktion als ein ruhiges, familienfreundliches Wohngebiet bei gleichzeitiger zentraler Lage. Der Mariannenkiez zeichnet sich durch eine vielfältige Angebotsstruktur sowie durch eine bunte, sozial und kulturell durchmischte Bewohnerschaft aus. Gleichzeitig weist das Gebiet einen Charakter auf, der auch durch die oft über Generationen bestehenden nachbarschaftlichen Bindungen geprägt ist.

Handlungsbedarf im Gebiet

  • Bildung, Ausbildung, Jugend
    Sicherung der erfolgreichen Bildungsprojekte;
    Öffnung der Bildungseinrichtungen in den Sozialraum;
    Austausch der Bildungseinrichtungen;
    Sprachförderung;
    Ausbau von Freizeitangeboten für Kinder und Jugendliche
  • Arbeit und Wirtschaft
    Niedrigschwellige Beratungs- und Ausbildungsangebote für Jugendliche;
    Verbesserung der Information über bestehende Angebote;
    Vernetzung von Ausbildungs- und Beschäftigungsträgern und Beratungsangeboten;
    Einbindung Gewerbetreibender
  • Nachbarschaft
    Mieterrat als Anlaufstelle für die Bewohnerschaft;
    Stärkung des BewohnerInnentreffs; Präventionsarbeit und Aufklärungs- und Sensibilisierungsangebote im Gesundheitsbereich
  • Öffentlicher Raum
    Verbesserung der Aufenthaltsqualität;
    Zusammenarbeit mit Wohnungsbaugesellschaften;
    Mietergärten
  • Beteiligung, Vernetzung und Einbindung der Partner
    Ehrenamtliche Aktivitäten und selbst organisierte Strukturen stärken, Selbsthilfekräfte mobilisieren;
    Unterstützung der Bewohnerschaft bei der Gründung eines selbstgetragenen Bewohnervereins


Aktuell im Gebiet durchgeführte Schlüsselprojekte

  • Netzwerk "Campus Marianne"
  • "Hallo Marianne!" - Ergänzende Förderung beim Übergang von der Grundschule zur Oberschule
  • BIK-Mariannenplatz, niedrigschwellige Beratungs- und Qualifizierungsangebote im Bereich Berufsorientierung
  • Gestaltung Blockinnenhöfe



Arbeitslotsen; Foto: QM Mariannenplatz
Arbeitslotsen (1)

Räuber und Gendarm - Parcours; Foto: QM Mariannenplatz
Räuber und Gendarm - Parcours (2)

Das Maskottchen des QM Mariannenplatz; Foto: QM Mariannenplatz
Das Maskottchen des QM Mariannenplatz (3)

Mariannenplatz, St.-Thomas-Kirche
Mariannenplatz, St.-Thomas-Kirche

Fotos (1, 2, 3): QM Mariannenplatz

Soziale Stadt - Logos
Europäische Union Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit Städtebauförderung des Bundes und der Länder Soziale Stadt Berlin Soziale Stadt Berlin Berlin Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit Städtebauförderung des Bundes und der Länder Soziale Stadt Berlin Soziale Stadt Berlin Berlin