Städtebau  

 

Soziale Stadt, Quartiersmanagement

Entwicklung: 1999-2004


Der Senat von Berlin legte in Abstimmung mit den betroffenen Bezirken Anfang des Jahres 1999 15 genau begrenzte "Gebiete mit besonderem Entwicklungsbedarf" fest, die Ende 2001 um zwei Stadtbereiche erweitert wurden. Das Pilotverfahren war anfänglich auf die Dauer von drei Jahren angelegt und wurde zunächst um zwei weitere Jahre bis zum Frühjahr 2004 verlängert. In diesen 17 Quartieren wohnten etwa 227.000 Menschen. Die Einwohnerzahl schwankte in den einzelnen Vierteln zwischen etwa 4.500 und 24.000 Menschen.

Im Auftrag der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung Berlin erstellte "empirica - Wirtschaftsforschung und Beratung GmbH" eine "Evaluation des Berliner Quartiersmanagements in der Pilotphase 1999-2002". Der Bericht bewertete die Umsetzungen des Quartiersmanagements in Berlin, insbesondere die Verfahren und Ergebnisse in den einzelnen Gebieten.

Die Evaluation ergab unter anderem, dass das Quartiersmanagement mit seiner bewohnerorientierten Ausrichtung grundsätzlich geeignet ist, benachteiligte Gebiete systematisch aufzuwerten. Der städtebaupolitische Ansatz hat sich als richtig erwiesen. Ein herausragender Erfolg wurde dem Quartiersfonds und den Bürgerjurys hinsichtlich der Bewohneraktivierung bescheinigt. Es wurde empfohlen, das Quartiersmanagement fortzusetzen, zu optimieren und zu verstetigen. Nach der ersten Evaluation der Quartiersmanagementverfahren beschloss der Senat von Berlin im April 2004, das Quartiersmanagement nach den Empfehlungen des Bewertungsprozesses weiter zu entwickeln und bis Ende 2006 fortzusetzen.
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