Wohnen  

 

Wohnen im Alter / Wohnungsanpassung

Individuelle und strukturelle Wohnungsanpassungen


Barrierefreie Wohnung; Foto: © Christian Muhrbeck
Barrierefreie Wohnung; Foto: © Christian Muhrbeck

Grundsätzlich ist anzumerken, dass der Bedarf an Maßnahmen der Wohnungsanpassung keineswegs einheitlich ist, sondern von den individuellen Bedürfnissen des Wohnungsnutzers abhängt. Hierzu zählen insbesondere beginnende oder fortgeschrittene physische Einschränkungen, persönliche Komfortansprüche sowie die zur Verfügung stehenden finanziellen Mittel.

Untersuchungen zeigen allerdings, dass die individuellen Wohnungsanpassungen in rund zwei Drittel aller Fälle durch vergleichsweise kostengünstige Veränderungen bzw. Ergänzungen der Wohnungsausstattung - beispielsweise zusätzliche Haltegriffe etc. - erfolgen. Lediglich ein Drittel der Anpassungsmaßnahmen erfordert bauliche Eingriffe. Am häufigsten werden individuelle Wohnungsanpassungsmaßnahmen vorgenommen im Bereich
  • des Bades,
  • der Wohn- und Schlafräume und
  • der Küche.

Große Bedeutung ist darüber hinaus aber auch den Anpassungsmaßnahmen aller Haus-, Wohnungs- und Zimmerzugänge beizumessen.

Im Gegensatz zu den individuellen Wohnungsanpassungen der Mieter zielen sogenannte strukturelle Wohnungsanpassungen - meist durch den Hauseigentümer - auf systematische Maßnahmen ab, meist im Rahmen von Sanierungs- oder Modernisierungsmaßnahmen. Als Planungsgrundlage dienen insbesondere die DIN 18025, Teil 2 - "Barrierefreie Wohnungen" sowie eine Checkliste.