Wohnen  

 

Wohnen im Alter / Betreutes Wohnen

Betreuungsangebote


Betreutes Wohnen - Tafel mit verschiedenen Begriffen zur Altenpflege; Foto: © DOC RABE Media - Fotolia.com
Foto: © DOC RABE Media - Fotolia.com

Zur Abgrenzung mit anderen Wohnanlagen nach dem Heimgesetz sind dem Grundservice enge Grenzen gesetzt. Beim "Betreuten Wohnen" dürfen nur allgemeine Betreuungsleistungen wie Notrufdienste oder Vermittlung von Dienst- und Pflegeleistungen als Grundservice vertraglich vereinbart werden. Festgelegt ist auch, dass dieser Grundservice nicht mehr als 20% der monatlichen Miete betragen darf.

Betreuungsangebote werden in der Regel unterschieden in
  • Grundservice
  • Wahlservice


Grundservice

Zum Grundservice sollte also sinnvoller Weise gehören:
  • Hausnotrufanlage
  • Inanspruchnahme des Betreuungspersonals (z.B. während spezieller Sprechzeiten)
  • Vermittlung weiterer Dienstleistungen
  • Durchführung einfacher handwerklicher Tätigkeiten (ohne Hausmeisterleistungen für gebäudeseitige Erfordernisse)
  • Verwaltung der Gemeinschaftsräume
Die Kosten für den Grundservice werden als monatlicher Pauschalbetrag zusätzlich zur Miete fällig, unabhängig davon ob der Grundservice auch in Anspruch genommen wurde.

Wahlservice

Anders beim Wahlservice: Die Kosten hierfür sollten nur entstehen, wenn die Dienstleistung auch tatsächlich in Anspruch genommen wird.

Wahlserviceleistungen sind zum Beispiel:
  • Erstversorgung im Krankheitsfall (Mahlzeiten bereitstellen, Einkäufe tätigen, Medikamente besorgen, Blumen gießen, Wäsche waschen, Post holen, Haustier ausführen etc.)
  • Hilfen bei und nach Krankenhausaufenthalt
  • Hilfen bei der Suche nach einem Pflegeheim
  • Essensangebot (Herstellung in der Wohnanlage und Einnahme in Gemeinschaft)
  • Fahr- und Begleitdienste
  • Einkaufsdienste