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Verkehrssicherheit

Verkehrssicherheitsbericht


Verkehrssicherheitsbericht; Foto: Colourbox.com
Foto: Colourbox.com

Der Verkehrssicherheitsbericht 2016 enthält eine differenzierte Analyse der Trends der Verkehrsunfallentwicklung in Berlin und stellt darüber hinaus den bis zu diesem Zeitpunkt erreichten Umsetzungsstand des Aktionsprogramms 2020 dar.

Der zum zehnten Mal in Folge erstellte Verkehrssicherheitsbericht ist der zentrale Baustein zur Erfolgskontrolle und Nachsteuerung des Berliner Verkehrssicherheitsprogramms.
Er dient dazu,

  • die aktuelle Verkehrsunfallentwicklung in Berlin darzustellen, Entwicklungstrends zu identifizieren und die Daten und Fakten im Hinblick auf die Ziele, Zielgruppen, Maßnahmen und Projekte des Verkehrssicherheitsprogramms zu bewerten,
  • über den Umsetzungsstand des laufenden Aktionsprogramms zu berichten,
  • einen Blick auf die laufenden Basisaktivitäten und die Kooperation der verschiedenen Partner der Berliner Verkehrssicherheitsarbeit zu werfen und
  • aktuell diskutierte Themen der Verkehrssicherheitsarbeit in Berlin transparent zu machen.


Gesamtentwicklung

Die bis zum Jahr 2010 in der Tendenz erfreuliche Entwicklung der Verunglücktenzahlen hat sich leider nicht fortgesetzt. Rund 137.000 Verkehrsunfälle wurden im Jahr 2015 polizeilich registriert. Das bedeutet erneut einen Zuwachs gegenüber den Vorjahren. Allerdings nehmen auch die Einwohnerzahl und die Kfz-Zulassungszahlen seit einigen Jahren zu. Rund 90 % der Verkehrsunfälle haben glücklicherweise lediglich Sachschäden zur Folge.

Mit dem Zuwachs der Verunglücktenzahlen in den letzten drei Jahren folgt Berlin im Grundsatz einem bundesweiten Trend.


Besondere Risikogruppen

Bei Unfällen auf Berliner Straßen machen Zufußgehende, Radfahrende und motorisiert Zweiradfahrende zusammen genommen rund drei Viertel der Getöteten und Schwerverletzten aus. Zweiradfahrende, ob motorisiert oder nicht, werden zudem im Vergleich zu ihrem Anteil an den täglichen Wegen im Straßenverkehr ("Modal Split") überproportional häufig schwer verletzt.

Fahren mit öffentlichen Verkehrsmitteln bleibt die sicherste Form der Verkehrsteilnahme.

Der Anteil der Risikoaltersgruppen – Kinder, Jugendliche, junge Erwachsene sowie ältere und alte Menschen – umfasst zusammen genommen knapp die Hälfte der Getöteten und rund ein Drittel der Schwerverletzten.


Gemeinsames Vorgehen

Mittlerweile gibt es über 30 Institutionen, die sich in der "Berliner Charta für die Verkehrssicherheit" zusammengeschlossen haben. Sie tragen mit vielfältigen Maßnahmen und Aktivitäten zur Erhöhung der Verkehrssicherheit im Stadtgebiet bei. Die Kommunikationsplattform www.berlin-sicher-mobil.de belegt die ausgezeichnete Kooperation und die dadurch zur Verfügung stehenden vielfältigen Maßnahmen- und Aktionsangebote.

Der neue Verkehrssicherheitsbericht gibt einen detaillierten Überblick über die bis etwa Mitte 2016 durchgeführten Aktivitäten und stellt neu entwickelte Ansätze in fünf Handlungsfeldern vor. Die Zielerreichung und der Status der Maßnahmenumsetzung werden jeweils dargestellt.

Das im Januar 2014 vom Senat beschlossene Verkehrssicherheitsprogramm "Berlin Sicher Mobil" 2020 finden Sie hier als PDF zum Download:

Verkehrssicherheitsprogramm "Berlin Sicher Mobil" 2020

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Verkehrssicherheitsbericht 2016; Foto: Schäfer, plan.publik

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