Radverkehr - Ausbau der Radverkehrsinfrastruktur
Radverkehrsanlagen
In den letzten Jahren hat der Berliner Senat ein engmaschiges Netz von Radverkehrsanlagen geschaffen, das Radfahrern hilft, schneller, sicherer und bequemer von A nach B zu kommen. Wir wollen dieses Netz weiter ausbauen und durch weitere Verkehrsverbindungen für den Radverkehr ergänzen.
Seit 2000 stehen für den Ausbau von Radverkehrsanlagen jährlich anwachsende Haushaltsmittel bereit. Sie kommen dem Ausbau des Fahrradroutennetzes zu Gute. Die Routen verbinden die Hauptquellen und -ziele des Radverkehrs sicher und attraktiv miteinander. Ausgehend vom Zentrum der Stadt (Schloßplatz) führen sternförmig ("radial") zwölf Fahrradrouten in die Außenbezirke, acht so genannte Tangentialrouten verknüpfen die radialen Routen.
Das Radverkehrsnetz umfasst nicht nur bauliche Radwege, sondern auch Radfahrstreifen, mitgenutzte Busspuren, Angebotsstreifen und Fahrradstraßen. Verkehrsberuhigte Zonen und Tempo-30-Zonen mit einem fahrradtauglichen Belag runden das Angebot auf den Straßen ab.
Der Senat plant, das Radverkehrsnetz an den Bedürfnissen der Radfahrer orientiert flächendeckend und durchgehend zu gestalten und auszubauen. Das Netz der straßenbegleitenden Radverkehrsanlagen, also der Radstreifen und Radwege neben Straßen, soll ergänzt werden. Zusätzlich sollen weitere straßenunabhängige Verbindungen durch Parks und Grünanlagen für den Radverkehr geschaffen werden.
Karte im Geoportal:
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