Verkehr  

 

Elektromobilität in Berlin - Aktuelle Projekte

EBike-Pendeln

Der verstärkte Einsatz von Pedelecs, also von Elektrofahrrädern, die durch einen Elektroantrieb unterstützt werden, ist ein wichtiger Baustein von E-Mobilität in der Region Berlin-Brandenburg. Die neuen Elektroräder haben ein erhebliches Potential, die verkehrlichen und umweltseitigen Folgen der wachsenden Pendlerverkehre zu reduzieren: Auf einem Parkplatz für Pkw können sechs Elektroräder geparkt werden, die Räder sind leise, abgasfrei und schonen das Klima. Kaum eine andere verkehrs- und umweltpolitische Strategie eröffnet im Stadtverkehr vergleichbare Potentiale in vergleichbar kurzer Zeit zu vergleichbar geringen Kosten. Pendlerinnen und Pendler können ihre Haushaltskasse durch den Umstieg auf Pedelec spürbar entlasten: Der Weg zur Arbeit ist mit dem Elektrorad im Vergleich mit der Autofahrt unschlagbar kostengünstig.

Im Projekt "EBikePendeln“ werden im Südwesten der Stadt und den angrenzenden Umlandkommunen Teltow, Kleinmachnow und Stahnsdorf die Potentiale einer Verlagerung des Berufsverkehrs vom Pkw zum Elektrofahrrad untersucht. Beschäftigte von Unternehmen, Einrichtungen und Behörden in diesem Raum erhalten über einen Zeitraum von jeweils acht Wochen ein Elektrofahrrad, auch Pedelec genannt, das sie im Alltagsverkehr testen. Die Teilnehmer und Teilnehmerinnen werden in vier Testphasen wissenschaftlich begleitet.

Ermöglicht wird das Projekt durch finanzielle und personelle Unterstützung mehrere Unternehmen, die Pedelecs und Zubehör zur Verfügung stellen. Seit Mitte April 2015 läuft die dritte Testphase: Die Auftaktveranstaltung im Beisein von Staatssekretär Christian Gaebler am 19. April 2015 fand ein großes Medienecho. Die abschließende vierte Testphase startet im Juli 2015. Im Jahr 2015 werden 100 Pedelecs je Testphase von insgesamt 200 Teilnehmer und Teilnehmerinnen getestet.